Welche WinRAR Alternative ist empfehlenswert?

Marco Kratzenberg

Es gibt nicht nur ein Kompressionsformat. Schon lange vor RAR gab es andere Formate, allen voran das weltbekannte Format ZIP, welches sicher die größte Verbreitung hat. Doch nur der WinRAR Download bringt die Fähigkeit mit, Dateien in das RAR-Format zu pressen. Denn im Gegensatz zu allen anderen Packern, wurde dieses Format niemals öffentlich gemacht. Wer also dieses Format und seine Vorteile, wie solide, höchstkomprimierte Archive will, der muss bei WinRAR bleiben. Für alle anderen gibt es Alternativen. Wir stellen ein paar vor.

Die kostenlose WinRAR Alternative 7-Zip

Der Packer und Entpacker 7-Zip ist kostenlos. Es gibt ihn Als Setup und als portable Version sowie in derzeit 79  Sprachen. Neben dem verbreiteten ZIP-Format packt es noch in einem eigenen Format, das noch mehr Kompression bietet und “7z” heißt. Darüber hinaus unterstützt es noch ein paar eher unwichtige Packformate.

Ganz anders sieht es allerdings auf der Seite des Entpackens aus. Natürlich entpackt es die eigenen Formate. Und es kann das RAR-Format ebenfalls entpacken. Außerdem  noch mehr als ein Dutzend anderer Formate, von denen einige bereits lange der Vergangenheit angehören, andere aber hochaktuell sind, wie etwa das CD-Abbildformat ISO.

Das Programm integriert sich sehr gut in das Windowssystem und ist als Packprogramm eigentlich unerreicht. Es gibt Versionen für 32-Bit-Rechner (Windows XP) und 64-Bit-PCs (Windows 7 und höher). Wie allerdings oben schon ausgeführt, kann es das RAR-Format nur entpacken. Zum Herstellen ist es demnach keine WinRAR Alternative.

WinRAR Alternative PeaZip – ebenfalls umsonst

PeaZip ist von der Leistung her fast mit 7-Zip zu vergleichen. Es bietet mehr Packformate, von denen viele allerdings eher Randerscheinungen darstellen, von denen kaum jemand jemals etwas gehört hat.

Einen anderen Weg als 7-Zip und dem veralteten Design des russischen Packers, geht die WinRAR Alternative beim Layout. Es werden ebenfalls viele Sprachen unterstützt, doch kann man das nicht gleich beim Setup festlegen.

Und obwohl das Aussehen wesentlich gefälliger als bei 7-Zip daherkommt, ist das bunte Programm weniger intuitiv bedienbar. Während bei 7-Zip im Packdialog alle wichtigen Möglichkeiten in einem Fenster zu finden sind, muss man bei PeaZip durchaus etwas suchen – und wird dann nicht einmal unbedingt fündig.

Fazit

Ohne jetzt noch auf die verbleibenden weiteren WinRAR Alternativen eingehen zu wollen, kann man folgendes festhalten: Um RAR-Dateien zu erzeugen gibt es keine WinRAR Alternative. Das Format ist urheberrechtlich geschützt und konnte bislang nur sehr unzureichend “nachgebaut” werden. Ansonsten sollte man mal einen Blick auf die beiden vorgestellten Platzhirsche unter den kostenlosen Packprogrammen werfen. Für was man sich letztlich entscheidet, ist hundertprozentige Geschmackssache.

 

Weitere Themen: WinRAR, PeaZip Download, Pavlov

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