WinZip
Das Packprogramm WinZip ist eines der ältesten und bekanntesten Programme zum Packen und Entpacken von Dateiarchiven. Programmentwickler Phil Katz entwickelte das Zip-Format bereits 1989, zum Entpacken benötigte man damals noch das Kommandozeilen-Tool PKZip, aus dem dann später mit grafischer Oberfläche WinZip wurde.
Die als Shareware vertriebene Software kann nach dem Download 45 Tage lang unter einer Testlizenz genutzt werden. Neben den bekanntesten Dateitypen für gepackte Archive wie Zip-, RAR-, 7Z-, BZ2-, CAB-, JAR-, ISO- oder IMG- beherrscht WinZip auch einige exotische Packformate. Eine Neuentwicklung stellt das Winzip-eigene Dateiformat ZIPX dar, eine Art verbessertes Zip, mit dem sich laut Hersteller-Angaben die derzeit kleinsten gepackten Dateien komprimieren lassen. Beim Packen bietet WinZip die Möglichkeit, diese zu verschlüsseln und mit einem Passwort zu sichern sowie das Packen von selbstextrahierenden Archiven.
Für Winzip spricht die einfache und meistens intuitiv verstehbare Bedienung des Programms, gepackte Dateien können innerhalb der Software an eine Mail angehängt oder auf einen FTP-Server hochgeladen werden. Darüber hinaus bietet WinZip im Gegensatz zu den meisten anderen Packern auch eine automatische Backup-Funktion. Dabei können zuvor definierte Ordner und Dateien regelmäßig automatisiert gepackt und gesichert werden. Als Sicherungsort können beispielsweise ein FTP-Server oder ein Netzlaufwerk eingestellt werden oder die gepackten Dateien automatisch per Mail versandt werden.
In der neuen Version WinZip 15 gibt es einige Neuerungen gegenüber den älteren Dateiversionen. So wurde die zip-Engine komplett überarbeitet, diese packt/entpackt jetzt deutlich schneller. Die neue Winzip-Minianwendung vereinfacht mit schnellen Zugriffen das Arbeiten mit gepackten Archiven. Außerdem unterstützt und nutzt WinZip 15 jetzt auch Mehrkern-Prozessoren für schnelleres Packen und Entpacken.
