Jailbreak
Ein Jailbreak öffnet das Dateiverzeichnis eines Betriebssystems – man hackt also sozusagen sein Gerät. Bei einigen Nutzern ist der Jailbreak für das für iPhone/iPad/iPod touch sehr beliebt (siehe Zahlen von Jailbreakme).
Der Grund: Nach einem Jailbreak können Anwendungen installiert werden, die nicht im App Store verzeichnet sind. Denn das Betriebssystem iOS bildet ein geschlossenes System. Auf iPhone und Co. darf also nur installiert werden, was Apple erlaubt. Der Elektronikkonzern hat einen App Store für Software-Käufe eingerichtet, der den Zugang auf die iOS-Produkte dieser Welt bildet. Jede einzelne Anwendung gibt Apple erst nach einer Überprüfung frei.
Das geschlossene System hat durchaus Vorteile. Die Gefahr wird dadurch deutlich verkleinert, dass betrügerische oder stark fehlerhafte Apps in den Umlauf gelangen. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass die Richtlinien alleine Apple nach eigenem Ermessen festgelegt hat. Die Folge war schon der ein oder andere Zank mit dem Hersteller der beliebten Produkte.
Mit einem Jailbreak umgeht ein Nutzer also die Beschränkung durch Apple. Jetzt können Apps über Cydia geladen werden, die Apple nicht erlaubt – zum Beispiel weil sie unerlaubte Inhalte zeigen oder zu tief in das System eingreifen. Sehr nützliche Möglichkeiten – zum Beispiel Profile – stehen nach einem Jailbreak zur Verfügung.
Nicht nur für die neuesten Modelle von iPhone und iPod touch mit iOS 5, sondern mittlerweile auch für das iPad 2 gibt es einen Jailbreak.
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Ein Technik-Einsteiger sollte die Finger davon lassen: Die Installation läuft nicht ganz risikolos. Anschließen ist man in der Hand der Jailbreaker anstatt in der Hand von Apple – zum Beispiel, wenn es um das Stopfen von Sicherheitslücken geht. Mit iOS 5 hat Apple sein Betriebsystem verbessert, so dass es ein paar Argumente weniger für einen Jailbreak gibt.
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