Jeder der regelmäßig einen Blick in den Spam-Ordner wirft, dürfte schon mal über eine unerwünschte Nachricht „aus Nigeria“ gestolpert sein. Die Polizei in den USA hat nun einen der mutmaßlichen Drahtzieher festgenommen.

Polizei in Louisiana nimmt Verdächtigen fest

Wie die Polizei in Slidell, Louisiana auf Facebook mitteilte, hat man Michael Neu, einen 67 Jahre alten Mann, festgenommen. Neu wird verdächtigt als Mittelsmann gehandelt zu haben. Ihm werden 269 Fälle von Überweisungsbetrug und Geldwäsche vorgeworfen.

Die Untersuchungen laufen nun jedoch auch nach mehr als 18 Monaten weiter. Die Polizei sagte, dass die Ermittlungen komplex seien, da viele der Anhaltspunkte zu Personen im Ausland führen.

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Der Polizeichef Randy Fandal hatte in seinem Statement noch einen wertvollen Tipp: „Wenn ein Geschäft zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das oft auch.“ In 99,9 Prozent der Fälle handelt es sich um einen Betrugsversuch, so Fandal.

Fast 30 Jahre alter Trick sorgt weiterhin für Millionenschäden

Seit vielen Jahren begleitet uns insbesondere eine beliebte Masche, mit der die Betrüger jährlich für Schäden in Millionenhöhe sorgen. Den Trick mit dem angeblichen nigerianischen Prinzen gibt es laut der New York Times bereits seit 1989. Damals wurde die Masche noch per Telex ausgeführt und nicht wie heutzutage üblich via E-Mail.

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Wie damals geht es auch heute unter anderem darum, an die Bankinformationen der Opfer zu gelangen. Des Weiteren wird in einigen Fällen darum gebeten Geld zu bezahlen, um die eigene Identität zu bestätigen und damit in den Genuss eines Erbes zu gelangen. Natürlich existiert dieses nicht; dennoch gibt es auch heute noch immer wieder Personen, die auf den Trick reinfallen.

Quelle: Slidell Police Department (Facebook) via Chip

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