Ist seit Weihnachten die Hose zu eng? Wer sich sportlich motivieren möchte, kann sich ein Fitness-Armband zur Hilfe nehmen. Wir geben einen Überblick über das Thema „Schrittzähler“, inklusive Test-Urteile und Alternativen.

Fitness-Tracker haben sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Motivator für Aktivitäten entwickelt: Sie ermitteln die Bewegungsdaten und halten den Nutzer auf aktuellem Stand: Wie viel Bewegung fehlt noch bis zu dem selbstgesteckten Tagesziel? Apps protokollieren die Entwicklung der täglichen Bewegung. Fast alle aktuellen Tracker (alle unten aufgeführten) sind mit Android– und iOS-Geräten kompatibel.

Übersicht: Fitness-Armbänder bei Amazon *

Fitness-Armband: Schrittzähler, Schlafüberwachung, Pulsmessung

Welche Funktionen bieten die Fitness-Armbänder? An erster Stelle steht die Messung von Schritten, beziehungsweise insgesamt von Aktivitäten, sprich: Bewegung. Manche Tracker erkennen selbständig weitere Sportarten (Fahrradfahren, Crosstrainer etc.). Einige Armbänder schätzen zudem die Distanz und berechnen die verbrauchten Kalorien in der App. Die Daten werden mit den in der App festgelegten Zielen abgeglichen.

Viele Tracker lohnen sich, auch in der Nacht getragen zu werden: Sie geben Aufschluss über die Schlafphasen, zeigen zumindest an, ob man ruhig oder unruhig im Bett lag. Dank Vibrationsmodul lassen sie sich als Wecker verwenden. Armbänder, die automatisch die Schlafüberwachung starten und beenden, geben zudem guten Aufschluss über die Schlafdauer.  

Pulsmessung bietet nur ein Teil der Armbänder. Je nach verwendeter Technologie kann es sein, dass der Akku dann nicht knapp eine Woche, sondern wesentlich kürzer hält. Eine Alternative sind Pulsuhren und Smartwatches.

Armbänder mit Display dienen nicht zuletzt meist auch als Uhr.

In der folgenden Galerie stellen wir die aktuellen Verkaufsschlager kurz vor:

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Top 10: Die aktuellen Fitness-Tracker-Bestseller in Deutschland

Test-Erkenntnisse: Das leisten Fitness-Tracker (nicht)

Ich habe schon einige Armbänder über mehrere Woche getestet. Mittlerweile trage ich oft einen Tracker oder eine Smartwatch, die Ergebnisse sind durchaus interessant. Allerdings sollte man die Aufzeichnungen nicht zu verkrampft sehen, und nicht zwischen verschiedenen Modellen vergleichen. Die Schritte werden dank integrierten Bewegungssensoren gemessen. Geht man 500 Schritte, kommen die meisten Produkte tatsächlich näherungsweise auf diese Anzahl. Nach einem Tag unterscheiden sich die Werte von Schrittzählern verschiedener Hersteller dennoch gewaltig. Grund: Manch ein Aktivitäts-Tracker versucht, tatsächlich nur Schritte zu zählen. Manch einer misst alle Tätigkeiten, bei dem sich der Arm bewegt – unabsichtlich (weil schlecht programmiert), oder sogar absichtlich: Es geht um die Belohnung jeglicher Bewegung. Folglich nimmt man am besten seine eigenen Anfangswerte seines eigenen Schrittzählers als Ausgangswert, den es zu verbessern gilt. Beispiel: Zählte das Armband in den ersten Tagen 5000 Schritte, versucht man, zukünftig auf 8000 zu kommen.

Zur Distanzmessung eignet sich eine Smartphone-App (Verwendung von GPS) besser als ein Schrittzähler, viele Armbänder messen ungenau. Einem Wert der verbrauchten Kalorien kann man laut Studien ebenfalls nicht vertrauen. 

Die klassischen Fitness-Armbänder sind für den Alltag interessant. Nur wenige Modelle eignen sich für Sportler, und selbst die lassen sich nur für einzelne Sportarten einsetzen. Zum Beispiel Radfahren erkennen die Bewegungssensoren nicht, teilweise aber in Zusammenarbeit mit der Lokalisation des Smartphones. Und bei Beachvolleyball & Co will man kein Armband tragen. In manche Apps lassen sich solche Aktivitäten zumindest manuell eintragen.

Top-Fitness-Armbänder im Test

Garmin Vivosmart 3 im Test
Der Testsieger der Stiftung Warentest von 12/2017. Vor allem die App und die Haltbarkeit lobten die Tester, die Fitnessfunktionen übertrafen mit Teilnote 2,5 immer noch viele Konkurrenten. Zur Abwertung führte aber – wie bei anderen Produkten auch – das Datensendeverhalten.

Samsung GearFit2 Pro im Test
Die Samsung GearFit2 Pro überraschte im Test auf GIGA mit einigen Smartwatch-Funktionen und der automatischen Erkennung der Sportart: Schon alleine den Weg vom Büro nach Hause erkannte der Tracker selbständig als Fahrradfahrt. So etwas vereinfacht die Bedienung. Das verhältnismäßig große Display informiert gut, zum Schlafen ist das Armband aber nicht mehr gut geeignet. Zum Test der Samsung GearFit 2 Pro. Ein Überblick zum Band hier im Video:

Samsung Gear Fit 2 Pro im Hands-On
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Fitbit Alta HR im Test
Fitbit Alta HR erreichte hinter der Polar A370 Platz 3, mit einer guten App und Fitnessfunktionen, aber nur einer befriedigenden Bedienung. Die gewöhnungsbedürftige Bedienung bemerkten auch wir schon, halten den Alta aber für einen insgesamt gelungenen Fitness-Begleiter. Zum Test des Fitbit Alta HR.

Seite 2: Weitere Fitness-Tracker im Test sowie Alternativen zum Armband

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