iPhone 6: Alles zur nächsten iPhone-Generation im Überblick - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Noch bevor die aktuellsten Geräte iPhone 5s und iPhone 5c den Weg in die Geschäfte gefunden haben, tauchten erste Gerüchte und Spekulationen über ein iPhone 6 auf. Wir haben für euch alles Wissenswerte zum kommenden iPhone 6 hier zusammengetragen.

Nachdem sich Apple bei den letzten iPhone-Generationen der Reihe nach auf die Verbesserung der Kamera, des Touchscreen-Displays, der Performance und nicht zu vergessen der Sicherheit mit Touch ID konzentriert hat, scheint nun vieles darauf hinzudeuten, dass nun endlich die Akkulaufzeit auf Apples Agenda steht.

Apples hauseigene A-Chips werden natürlich mit jeder neuen Generation effizienter und stromsparender, aber wie auch beim Touchscreen-Display scheint das Einsparungspotenzial eher gering.

Ein neue revolutionäre Akku-Technologie gibt es zwar schon, deren Marktreife liegt aber noch in weiter Ferne. Aber wer weiß schon, welche Süppchen die Ingenieure in Apples Black Lab gerade kochen.

Einen größeren Akku könnte man im aktuellen Formfaktor auch nicht unterbringen.

Was könnte passieren?

  • Apple macht das iPhone größer. So hätte auch ein größerer Akku platz. Ein größeres Display würde zwar auch etwas mehr Strom verbrauchen, jedoch nicht so viel, dass der Vorteil eines in Relation größeren und somit leistungsstärkeren Akkus aufgehoben wäre.
  • Apple integriert eine sekundäre Stromversorgung. Induktion, wie sie beispielsweise das Nexus 5 bietet, ist zumindest in aktueller Form ineffizient. Der Wirkungsgrad ist immer schlechter als das Aufladen per Kabel. Der Stromverbrauch ist höher und es dauert auch deutlich länger. Man benötigt spezielle Induktionsmatten bzw. -ladestationen, die man natürlich auch mitnehmen muss – da kann man auch gleich auf ein reguläres USB-Ladegerät zurückgreifen.

Nicht zu vergessen müsste Apple das Design des iPhones drastisch ändern und auch von den hochwertigen Materialien ablassen. Ein Metallgehäuse verträgt sich nicht mit Induktion.

iPhone 6: Solar-Zellen im Display

Im Grunde kann die Akkulaufzeit ja nie lange genug sein. Apples bisheriges Ziel war es das iPhone mindestens einen ganzen Tag am Laufen zu halten, da das iPhone am Abend in der Regel ja sowieso angesteckt wird.

Und dennoch kommt man an manchen Tagen nicht ohne Zwischenladung oder Zusatzakku um die Runden.

Hier kommen Apples Solar-Patente ins Spiel, in denen Apple beschreibt, dass man in das Gehäuse oder unter bzw. in das Display ein Solar-Panel verbauen könnte. Sonnenlicht könnte dann von dem integrierten Solarpanel in Strom umgewandelt werden. Als primäre Energiequelle wäre aber solch ein Solarpanel zumindest jetzt noch nicht vorstellbar.

Zum einen erzeugt selbst ein reguläres Solarpanel in der Größe eines iPhone-Displays nicht genügend Strom, um ein iPhone in akzeptabler Zeit vollständig aufzuladen. Bei solch einem neuen Hybrid aus Solar-Panel und Display dürfte die Stromausbeute nicht größer sein.

Zum anderen würde es sich immer noch um ein Smartphone handeln, dessen Hightech-Komponenten und besonders der Akku sensibel auf direkte Sonneneinstrahlung und die damit verbundene Wärme reagieren. Nicht zu vergessen verwendet man das Gerät ja auch permanent und will es nicht stundenlang auf der Fensterbank liegen lassen.

Es würde aber schon ausreichen, wenn das Solarpanel genügend Strom zuliefert, damit man bequem und sorgenfrei über einen langen Tag kommt.

Doch warum sollte Apple das Solar-Panel ins Display und nicht in die Gehäuserückseite verbauen?

Wenn du diesen Artikel gerade auf einem iPhone liest, wirf einen Blick auf die Rückseite des guten Stückes. Fällt etwas auf? 40-80% der Rückseite verdeckt deine Hand und mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit steckt das iPhone gerade in einer Schutzhülle.

Zudem beschreibt das wohl interessanteste Apple-Patent, dass die Touch-Sensoren, die direkt in das Glas eingefasst sind und die Berührungen auf dem Touchscreen erkennen, gleichzeitig auch Solar-Energie aufnehmen können.

Dass Apple im September 2013 nach einem Experten für Beschichtungen gesucht hat, der auch Erfahrungen im Bereich Solar-Energie hat, zeigt, dass Apple dieses sehr außergewöhnliche Patent tatsächlich umsetzen will.

Dazu passend hat Apple kürzlich eine Stelle für einen Manufacturing Design Engineer ausgeschrieben, der Produktionsabläufe für Beschichtungen (unter anderem von Solar-Elementen) entwickeln soll.

Die Maschinen zur Herstellung der Solar-Zellen dürfte übrigens vom deutschen Unternehmen Manz AG stammen. Manz hatte einen Auftrag in Höhe von 68 Millionen US-Dollar von einem “führenden Smartphone-Hersteller” bestätigt. Insider sind sich sicher, dass dieser Kunde Apple war. Bei den Maschinen handelt es sich um “innovative Vakuum-Beschichtungsanlagen” und “Laserprozessanlagen”.

Apples Solar-Strategie im Überblick:

  • Im Februar 2013 hat Apple ein Patent eingereicht, in dem die Kombination aus Touch-Sensoren und Solar-Panel beschrieben wird. Diese Technik kann in Touchscreen-Smartphones und -Tablets verwendet werden. Einziges Problem bei diesem Patent ist, dass hier ein sogenannter Solarwechselrichter benötigt wird. Diese Gerätschaft wäre aber zu groß, um in ein iPhone verbaut zu werden. Es beschreibt aber die grundsätzliche Machbarkeit der Technologie in tragbaren Geräten.
  • Im September 2013 schrieb Apple eine Stelle für einen Beschichtungs-Ingenieur aus, der umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet der Solar-Energie mitbringen muss.
  • Im Oktober 2013 hat Apple ein weiteres Solar-Patent eingereicht, welches die Stromversorgung eines tragbaren Gerätes mit Solar-Energie aber ohne Solarwechselrichter beschreibt.
  • Im November 2013 hat der Gouverneur von Arizona per Pressemitteilung bekannt gegeben, dass Apple zusammen mit GT Advanced Technologies eine Fabrik zur Herstellung von Saphir-Glas in der Stadt Mesa in Betrieb nimmt. Da Saphir-Glas sehr robust und lichtdurchlässig ist, bietet sich die Kombination mit Solarzellen natürlich an.
  • Für diese Fabrik suchte Apple erneut Experten auf dem Gebiet der Dampfbeschichtung sowie für sogenanntes Laserritzen von Glasflächen. Dieses “glass scribing” wird benötigt, um ultradünne Solar-Zellen auf Glas aufzubringen.
  • Passenderweise hat Apple selbst angekündigt im Finanzjahr 2014 satte 10,5 Milliarden US-Dollar ausgeben zu wollen, unter anderem für hochmoderne Laserprozessanlagen. Diese werden zur Herstellung von ultradünnen Solarzellen benötigt.

iPhone 6: Saphir-Glas

Für 578 Millionen US-Dollar lässt Apple vom US-Unternehmen GT Advanced Technologies Saphir-Glas fertigen. Ab Februar 2014 sollen angeblich 5-Zoll-Panele produziert werden, die womöglich beim iPhone 6 zum Einsatz kommen.

Mit dieser Investition kann Apple Branchenexperten zufolge auf Basis des aktuellen Marktpreises zwischen 34 und 51 Millionen 5-Zoll-Panele herstellen, was aber nur einem Teil der jährlichen iPhone-Produktion entspricht.

Dementsprechend ist es wahrscheinlicher, dass Apple dieses Saphir-Glas für Kamera-Linsen und Touch-ID-Homebuttons verwendet. Dass Apple zwar mehr Saphir-Glas benötigt, aber eben nicht genug zur Verfügung haben dürfte, um jedes iPhone-6-Display damit zu versorgen, lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Apple baut mehr Touch IDs – unter anderem für iPads.

Da die exakten Vertragsdetails zwischen Apple und GT Advanced Technologies nicht bekannt sind, könnte Apple auch einen guten Deal ausgehandelt haben und somit das Saphir-Glas doch für Displays verwenden.

Aktuell verwendet Apple Gorilla-Glas für iPhone- und iPad-Displays. Saphir-Glas ist aber nicht nur härter und widerstandsfähiger, sondern auch lichtdurchlässiger bzw. klarer, kostet dafür aber zumindest derzeit noch deutlich mehr als Gorilla Glas in der Herstellung.

iPhone 6: Größeres Display

Branchenbeobachter und Analysten sind sich einig, dass es wohl jetzt für Apple an der Zeit ist, das Display des iPhones erneut zu vergrößern. Das Touchscreen-Display dürfte auf eine Diagonale von circa 4,5 bis 5 Zoll anwachsen.

Indem Apple den Rahmen um das Display herum schmäler macht, müsste das iPhone an sich – trotz größeren Displays – nicht sehr viel größer werden.

Bei der Auflösung dieses größeren Touchscreen-Displays scheiden sich jedoch die Geister.

Behält Apple die Auflösung von 1136 x 640 Pixel bei und reduziert dadurch die Pixeldichte oder führt Apple eine neue höhere Auflösung ein.

Das Retina-Display des iPhone 5s hat mit einer Auflösung von 1136 × 640 Pixel eine Pixeldichte von 326 Pixel pro Zoll (ppi).

Auf einem 4,5-Zoll-Display ergäbe das 290 PPI, auf einem 4,8-Zoll-Display 272 PPI.

Beim Sprung von regulären auf Retina-Displays hat Apple einfach die Auflösung verdoppelt. Dadurch war es für App-Entwickler sehr einfach ihre Apps für diese neue Auflösung anzupassen.

Die Auflösung verdreifachen bedeutet, dass jede App, die noch nicht angepasst ist, schrecklich aussieht – deutlich schlechter als eine Nicht-Retina-App auf einem Retina-Display. Zudem müsste jede App drei Versionen beinhalten und würde dadurch deutlich größer: Eine für Nicht-Retina-Display (@1x), eine für Retina-Displays (@2x) und eine für diese seltsame Dreier-Retina-Auflösung (3@x).

Vervierfacht Apple die Auflösung nun, hätten wir 560 bzw. 543 PPI. Technisch ist solch ein Display theoretisch schon jetzt machbar, wirtschaftlich ist es aber nicht. Es wäre zu teuer, würde zu viel Strom verbrauchen, was dann auch einen größeren Akku voraussetzten würde.

iPhone 6: Apple A8 SoC

Apples nächste Chip-Generation, der Apple A8 SoC, dürfte Berichten zufolge von drei taiwanischen Unternehmen auf 20-Nanometer-Basis gefertigt werden. Da die Produktion aber noch nicht aufgenommen wurde, dürften Geräte mit A8-Chip erst im Herbst 2014 zu erwarten sein.

Der Apple A7 64-Bit-Chip in iPhone 5s, iPad Air und iPad mini mit Retina Display wird auf 28-Nanometer-Basis gefertigt.

Auch der A8 dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein 64-Bit-Chip werden.

iPhone 6: Kamera – iSight

Die Auflösung der Hauptkamera der nächsten iPhone-Generation will Apple laut derzeitigem Kenntnisstand nicht erhöhen. Es dürfte bei 8 Megapixeln bleiben.

Es ist aber durchaus vorstellbar, dass Apple dafür den Sensor vergrößert und die Optik überarbeitet.

Auch ist optische Bildstabilisierung im Gespräch.

Kurzum dürfte die Hauptkamera des iPhone 6 lichtstärker und schneller werden und sich zudem automatisch selbst stabilisieren. Für Ultra-HD- bzw. 4K-Videoaufnahme müsste Apple die Auflösung auf mindestens 8,3 Megapixel erhöhen.

iPhone 6: Speicher und WLAN

Apple könnte die maximale Speicherkapazität auf 128 Gigabyte erhöhen. Mehr Arbeitsspeicher und WLAN 802.11ac sind für das iPhone 6 ebenfalls vorstellbar.

iPhone 6: Release-Termin – Veröffentlichung

Behält Apple den neuen Produktzyklus bei, dürfen wir mit der Präsentation des iPhone 6 am 9. September und dem Verkaufsstart am 19. September 2014 rechnen.

  • Eine Zusammenfassung aller bisherigen Informationen und Gerüchte, findet sich auf unserer WWDC 2014 Sonderseite!

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Alle Artikel zu iPhone 6
    Das iPhone 6 wird von Apple-Fans und Technik-Begeisterten heiß erwartet. News und Gerüchte zu Apples iPhone 6 findet ihr hier.

    iPhone 6: Konzept mit 3D-Kameras und gebogenem Touchscreen

    Konzepte, so weit das Auge reicht. Von iPhone 5S, über iPhone 6 bis hin zur iWatch wird alles bedient, was die Apple-Gerüchteküche hergibt. Viele Konzepte scheinen nicht mehr als Hirngespinste zu sein, basieren aber doch öfter als man glauben mag auf Technologien, an denen Apple tatsächlich arbeitet.

    Ein iPhone 6 mit 3D-Kamera ist unrealistisch? Nicht unbedingt. Apples Patentportfolio umfasst unter anderem auch zahlreiche Patente, die sich mit 3D-Fotografie befassen. Auch für gebogene und randlose Displays hat Apple schon Technologien in petto.

    Designstudien scheinen meist unrealistisch und übertrieben. Das dürfen sie auch sein. Sie sollen und wollen hinterfragt werden und Diskussionen anregen.

    Mit folgendem Konzept stellt sich Konzept-Designer Ran Avni ein iPhone 6 mit 3D-Kamera sowie leicht gebogenem und randlosem Touchscreen vor. Mit einer Diagonale von 4,8 Zoll ist der Touchscreen dieses Konzeptes relativ groß. Die Frontkamera bietet eine Auflösung von acht Megapixel und kann ebenfalls dreidimensional aufnehmen. 3D mit einer einzelnen Kamera? Ja, Apple hat’s erfunden.

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    iPhone 6: Designstudie zeigt Mittelklasse-Version mit Kunststoff-Gehäuse

    Designstudie: iPhone 6 mit Kunststoff-Gehäuse

    Aktuell wird viel darüber spekuliert, ob Apple zusätzlich zum iPhone 5S bzw. iPhone 6 mit einem “Billig-iPhone” (eine schrecklich abwertende Bezeichnung übrigens) gegen Samsung und Co. antreten wird. Das Premium-Segment des Smartphone-Marktes beherrscht Apple bislang. Samsung ist vor allem im Billig-Segment erfolgreich, auch da es beispielsweise in Asien viel Wachstumspotenzial bietet. Obwohl Apple ältere iPhone-Generationen auch sehr günstig anbietet, so werden diese nicht unbedingt “günstig” produziert, jedenfalls im Vergleich zu Samsungs Mittelklasse-Smartphones.

    Interessanterweise erwarten Analysten von Apple gar kein Low-End-iPhone zum Preis von 150-200 US-Dollar, sondern vielmehr ein Mittelklasse-iPhone, das für um die 330 US-Dollar ohne Vertrag zu haben sein soll.

    Aktuell hält Samsung in den USA um die 35 Prozent am Mittelklasse-Segment inne. Sollte Apple ein Mittelklasse-iPhone ins Rennen schicken, könnte es in den ersten 12 Monaten, laut Analysten von J.P. Morgan, 20-25 Prozent dieses Marktes einnehmen und Samsung so gehörig ins Schwitzen bringen.

    Wie ein “iPhone 6 der Mittelklasse” mit Kunststoff-Gehäuse  aussehen könnte, zeigt uns Designer Ran Avni mit folgendem Konzept.

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    iPhone 6 taucht angeblich im Vodafone-Inventarsystem auf

    Angeblich listet Vodafone UK bereits das iPhone 6 in dessen Inventarsystem. Diesem angeblichen Leak ist allerdings mit gesundem Misstrauen zu begegnen. So unscharf dieses Foto auch ist, so unglaubwürdig scheint es auch. Die Quelle dieses Leaks soll aber angeblich ein Vodafone-Mitarbeiter sein.

    Wird das nächste iPhone ein iPhone 5S oder ein iPhone 6? Auch wenn einige Analysten, Investoren und Branchenberatern Apple seit einiger Zeit raten von den sogenannten S-Klasse-iPhones abzulassen, zumindest was den Namenszusatz “S” betrifft, geht man aktuell davon aus, dass das nächste iPhone den Namen iPhone 5S tragen und zumindest in Sachen Design auf dem iPhone 5 basieren dürfte.

    Unter den Befürwortern dieser neuen Strategie ist mit Ken Segall auch ein ehemaliger Berater von Steve Jobs.

    Dagegen spricht jedoch, dass sich Kunden an Apples Strategie gewöhnt haben und genau wissen, was sie erwarten dürfen. Bisher haben sich die S-Modelle immer noch besser verkauft als deren Vorgänger-Generationen. Vielleicht weil ein S-Modell die überarbeitete und nochmals verbesserte Variante eines an sich schon erfolgreichen Smartphones dargestellt hat.

    Unterm Strich zählt aber sowieso nur, was sich hinter dem Produktnamen verbirgt. Also welche Technik und Features man erwarten darf.

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    4,8-Zoll-iPhone: Analyst sieht Veröffentlichung erst Mitte 2014

    Seit einigen Wochen hält sich ein Gerücht um ein iPhone mit noch größerem Display – die Gerüchteküche nennt es “iPhone Math”, “iPhone plus” oder einfach “iPhone 6“. Ein Analyst will erfahren haben, dass dieses Gerät aufgrund von Produktionsproblemen erst Mitte 2014 erscheinen wird.

    Der Jefferies-Analyst Peter Misek will bereits im Dezember letzten Jahres von Prototypen eines 4,8-Zoll-iPhone gehört haben. Seitdem habe er aber nicht mehr viel von seinen Quellen über das Gerät gehört haben. Mittlerweile glaubt er, dass das große iPhone noch länger auf sich warten lassen wird – und mit einem Erscheinen erst Mitte 2014 zu rechnen ist.

    Zunächst glaubt Misek, dass Apple in Sachen Prozessor die 28-Nanometer-Technologie überspringen und gleich auf 20-Nanometer-Chips umsteigen werde, um mehr Prozessorkerne auf einem Chip zu ermöglichen – Misek rechnet mit 4 oder gar 8 Prozessorkernen. Apple werde die Chips nicht mehr von Samsung, sondern von TSMC produzieren lassen, und TSMC werde große Stückzahlen solcher Chips nicht vor 2014 produzieren können. Apples jüngste Prozessorgeneration A6(X) basiert auf einer 32-Nanometer-Technologie.

    Hinzu kommen, so Misek weiter, Probleme bei der Display-Produktion: Es gestalte sich als schwierig, entsprechend große Displays mit In-Cell-Touchscreen-Technologie herzustellen, weshalb Apple wieder eine On-Cell-Technologie einsetzen könnte – mit der Display und Touchscreen wieder aus zwei separaten Schichten bestehen würden. Für die Beleuchtung könnte Apple dann aber auf die OLED-Technologie und/oder für das Display selbst auf die Sharp-Technologie IGZO setzen. All das werde aber noch Zeit in Anspruch nehmen – zumal andere Display-Hersteller als Samsung ihre OLED-Kapazitäten noch ausbauen müssten.

    Zu guter Letzt plane Apple außerdem größere Neuerungen fürs iOS, um vor allem die Leistung mehrerer Prozessorkerne effizienter einsetzen zu können. So wolle sich Apple stärker von der Android-Konkurrenz – allen voran Samsung – absetzen. Zusätzlich wolle Apple die iCloud-Integration, Touchscreen-Gesten und die Integration von Werbung überarbeiten. All dies werde aber Zeit in Anspruch nehmen.

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    iPhone 6: Designstudie aus Italien

    Wie könnte das iPhone 6 aussehen? Federico Ciccarese hat sich mal wieder ausgetobt, und einen Prototyp entworfen: Metallfarben und mit abgerundeten Ecken, so stellt er sich das nächste iPhone vor. Schick, sehr schick.

    Der italienische Designer Federico Ciccarese liebt das schlanke und minimalistische Design der Apple-Produkte. So kommt es, dass er sich in seiner Freizeit an das MacBook Pro setzt und selbst einen Prototyp entwirft.

    “Wenn ich mir irgendein mobiles Gerät vorstellen kann, bin ich besessen davon, es in Zeichnungen umzusetzen”, erklärte der Designer im GIGA-Interview. Von den Ergebnissen könnte sich Apple – oder andere Elektronikhersteller – eine Scheibe abschneiden. Mit dem iPhone 5 Spider stellte er im letzten Sommer ein innovatives Konzept vor: Ein Smartphone, dass man auf der Hand trägt (Bild rechts).

    iPhone 6-Prototyp: Wohlbekanntes Design

    Sein Prototyp des iPhone 6 ist weit konventioneller. Das Design ist schick und frisch, aber irgendwie vertraut. Die Form erinnert an manche bereits auf dem Markt befindlichen Smartphones – zum Beispiel das Nokia Lumia 920. Doch eigentlich ist es nur eine konsequente Zusammenführung und Weiterentwicklung bestehender Apple-Produkte: Ciccarese hat das iPhone 5 mit dem Design des neuen iPod nano vermischt. Mit der Idee im Kopf konnte eigentlich gar nichts anderes herauskommen.

    Lightning-Anschluss, Lautsprecher, Kopfhörer – natürlich alles vorhanden. Die Farbwahl ist pragmatisch: In dem Metallrahmen des iPhone 6 dürften Kratzer weniger auffallen. Eine Schwachstelle des iPhone 5. Und schick ist es obendrein.

    iPhone 6 mit iOS X

    Wo wir schon beim Kombinieren sind: Ciccarese hat nicht nur für das Gehäuse zwei Produkte vermischt, sondern auch für das Betriebssystem: Der Designer verwendet auf dem Display Logos von iOS- und OS X-Anwendungen – er nennt es iOS X.

    Die Idee ist nicht aus der Luft gegriffen: Spätestens mit Mountain Lion wurde jedem Mac-Nutzer klar, dass Apple seine beiden Betriebssysteme für i-Geräte und Macs immer weiter angleicht.

    iPhone 6-Prototyp: Fast realistisch

    Der Prototyp ist sehr flach. Eine Umsetzung eins zu eins in die Wirklichkeit wäre problematisch: Der Akku müsste deutlich schrumpfen, was eine kürzere Laufzeit zur Folge hätte – oder noch stärkere Herausforderungen an das Energiemanagement stellen würde. Wenngleich der iPod nano sehr schlank gelungen ist, wird das bei dem Smartphone noch nicht möglich sein.

    Den letzten Gerüchten zufolge müssen wir uns für ein neues iPhone-Gehäuse eh noch etwas gedulden. Vor dem iPhone 6 wird ein iPhone 5S erwartet, heißt: das nächste Apple-Handy wird erst mal noch in dem bekannten Design des iPhone 5 erscheinen, mit einem Upgrade der inneren Werte.

    Die Design-Studie ist trotzdem sehr gelungen. Ich würde mir wünschen, dass Tim Cook den Telefonhörer nimmt und Federico Ciccarese ein Jobangebot unterbreitet. Er würde mit seiner Zusage sicher nicht lange zögern.

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    Apple und SBB einigen sich im Uhrenstreit

    Wie heute bekannt wurde, kam es zu einer Einigung zwischen den Schweizerischen Bundesbahnen SBB und Apple bezüglich der Nutzung der SBB Bahnhofsuhr in iOS 6. Das Design stammte von Ingenieur und Gestalter Hans Hilfiker, der im Jahre 1944 die Uhr für die SBB entwarf. Apple kopierte das bekannte Vorbild und nutze es als Blaupause für die neue Uhren-App.

    Im September schon prüfte die SBB bereits rechtliche Schritte gegen Apple und strengte entsprechende Gespräche an. Letztlich war der Fall eindeutig, war das markante „Kellenzifferblatt“ der SBB Bahnhofsuhr doch eindeutig erkennbar.

    Die Gespräche endeten nun mit einer Lizenzvereinbarung zwischen dem kalifornischen Hersteller und der SBB. Das Vertragswerk gestattet Apple die Nutzung des Uhrendesigns auf iPhone und iPad. Ferner wurde festgehalten, dass Einzelheiten zur Höhe der Lizenzgebühr und weitere Details der Verabredung unter Verschluss stehen und nicht veröffentlicht werden.

    Die Pressemitteilung der SBB schließt mit den Worten: „Bis heute stellt sie (die Uhr: Anmerkung der Redaktion) als Symbol für Innovation und Zuverlässigkeit ein wichtiges Identitätsmerkmal der SBB und der Schweiz dar.“

    Via Cult of Mac.

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    iPhone 6: Spezial-LCD von Sharp kommt 2012

    Berichten aus Japan zufolge soll Elektronik-Hersteller Sharp mit der Fertigung spezieller LCD-Einheiten für das übernächste iPhone betraut worden sein. Im Frühling des kommenden Jahres werde die Produktion der Niedertemperatur-Polysilizium LCDs (p-Si LCDs) anlaufen und damit pünktlich für das im Juni erwartete iPhone 6 die benötigten Teile liefern. Dies meldet die Wirtschaftszeitung Nikkan unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Quellen.

    Ursprünglich wurden die p-SI LCDs für Fernsehgeräte entworfen. Ab Anfang 2012 werden in Kameyama in der Mie Präfektur aber auch Displays für das Apple-Smartphone hergestellt. Die besondere Anordnung der Siliziumkristalle erlaubt aufgrund einer geringeren Anzahl von Schnittstellen zwischen den Strukturen höhere Elektronengeschwindigkeiten.

    Außerdem werden die Module insgesamt leichter und leistungsfähiger, da sie direkt auf das Glas aufgebracht werden können, das dem Endverbraucher als Bedienoberfläche angeboten wird. Sogar zusätzliche Komponenten wie Mikroprozessoren konnten so bereits auf dem Glas angebracht werden. Dank solcher “system on glass” Einheiten (analog zu SOC, “System on a Chip”) dürfte das iPhone deutlich an Stärke verlieren und ein noch schlankeres Profil bieten.

    Damit würde sich auch eine Investition Apples in Höhe von etwa 900 Millionen Euro in das Unternehmen erklären, die zum Ende des vergangenen Jahres bekannt wurde. Steve Jobs wollte sich angeblich die LCD-Versorgung sichern um nicht erneut auf Engpässe zu stoßen, wie zuvor mit Hersteller LG geschehen. Auch damals ging es um eine Fertigungsstätte in der Mie Präfektur.

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    NFC: Erst im iPhone 6 statt iPhone 5

    Seit Apple letztes Jahr im August einen Experten für Near Field Communication (NFC) ins Unternehmen holte, verdichteten sich Spekulationen um die Integration der Drahtlos-Technologie im iPhone 5. Jüngsten Gerüchten zufolge hält Apple die Technologie aber noch nicht für ausgereift genug – und möchte sie erst im nächsten Jahr mit dem iPhone 6 einführen.

    Die britische Zeitung Independent zitiert Quellen im Umfeld britischer Mobilfunkbetreiber. Diesen habe Apple mitgeteilt, dass NFC-Chips nicht im nächsten iPhone zu finden sein würden. Ein Grund für die Entscheidung gegen eine NFC-Integration in diesem Jahr sei, dass die Technologie noch nicht standardisiert genug sei.

    Apple hoffe aber, NFC-Chips nächstes Jahr in die eigenen Produkte integrieren zu können – beispielsweise im iPhone 6. NFC erlaubt Datenübertragungen über kurze Distanzen. Das iPhone ließe sich so als elektronische Geldbörse einsetzen, das Verbindungen zu einem Empfänger an einer Kasse herstellt. Die Abrechnung könnte dann über den iTunes-Account funktionieren. Darüber hinaus wäre ein drahtloser Datenabgleich mit einem Mac mit NFC-Chip möglich.

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