10 Thesen: Hier haben Smartphones unseren Alltag verändert

Sebastian Trepesch
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Wie hat doch das Smartphone in den letzten zehn Jahren unseren Alltag verändert. Es hat nicht nur Produkte ersetzt, sondern auch Gewohnheiten verändert. Anlässlich des iPhone-Jubiläums präsentieren wir zehn Thesen – suche dir die zehn heraus, die auf dich zutreffen.

10 Thesen: Hier haben Smartphones unseren Alltag verändert

Genau heute vor 10 Jahren präsentierte Steve Jobs das erste iPhone. Mit dem Gerät hat Apple das Smartphone zwar nicht erfunden, aber wegweisende Technologien und das bis heute zugrundeliegende Konzept eingeführt.

Diese Mobiltelefone konnten im Laufe der Jahre immer mehr Funktionen von anderen Geräten übernehmen, zudem haben sie unseren Alltag verändert:

1. Wir wachen mit dem Smartphone auf

Der Wecker läutet. Wir schalten das Licht an. Was ziehen wir an? Die Wettervorhersage gibt Anhaltspunkte. Das Morgenradio hilft beim Wachwerden, der Nachrichtenüberblick erhöht hoffentlich nicht den Puls. – Jeder Morgen startet mit einer gebündelten Packung Smartphone-Nutzung.

2. Wir lassen Walkman & iPod zu Hause

Wer ein Smartphone besitzt, braucht keinen Musikspieler. Nicht nur, weil es zum Musikhören taugt, sondern weil es sich sogar besser bedienen lässt und mehr Funktionen bietet. Und den Streamingdienst können wir auf dem Walkman sowieso nicht aufrufen. Nur der iPod shuffle, der bleibt unersetzlich.

3. Wir versuchen nicht mehr, Karten zusammenzufalten

Karten falten hat sich ausgefaltet. An einzelnen Straßenkreuzungen in Berlin habe ich ein Déjà-vu: Hier stand ich mal mit meinem Rad am Straßenrand und habe die Straßenkarte ausgebreitet. Komme ich sechs Jahre später vorbei, leitet mich das iPhone mit GPS und angepasster Radfahrnavigation. Wie komfortabel.

4. Wir Nichtspieler spielen

Die einen sind Computerspieler, die anderen nicht? Das Smartphone vermischt die Grenzen und so zocken auch die hin und wieder, die auf ihrem Rechner gerade mal Minesweeper haben – und das vielleicht nicht einmal wissen.

5. Wir sind alle Fotografen

Einmal im Jahr für den Urlaub die Kamera herauskramen – diese Zeiten sind vorbei. Jetzt sind wir alle und ständig Fotografen, dem Smartphone sei dank. Die Bilder verrotten nicht in der Schublade oder auf der Festplatte, nein, wir zeigen sie gleich Restwelt. Motive gibt es genug: Freunde, Unfälle, Katzen, Palmen und Narzissen.
Und Narzissten. Für sie gibt es sogar eine eigene (Selfie-)Kamera.

6. Wir langweilen uns nicht mehr

Das Smartphone kann uns ununterbrochen unterhalten, mit Spielen, Nachrichten, (un)lustigen Videos, Serienhighligts, Geblubber aus Sozialen Netzwerken. Gerade keinen Gesprächspartner auf der Party? Smartphone aus der Tasche. Warten auf die U-Bahn? Smartphone aus der Tasche. Busfahren? Smartphone aus der Tasche.

7. Wir denken weniger

Dass wir uns weniger langweilen, hat aber auch Nachteile: Wir lassen viel seltener mal einfach die Gedanken schweifen. Wir denken nur noch bei Denksport-Apps. Lassen wir das Smartphone mal wieder in der Tasche – wie wäre es mit: Umwelt beobachten. Gespräche überdenken. Zusammenhänge erkennen. Ideen sammeln.

8. Wir sparen Papier

Diese eben genannten Gedankenergüsse schreiben wir in eine To-Do-Liste, Projekt- oder Mindmapping-Skizze, oder nehmen sie als Sprachnotiz auf – auf dem Smartphone natürlich, wo denn sonst! Dafür können wir 100 Mal am Tag an unseren „Computer“ gehen – ohne dass der erst zwei Minuten lang hochfährt. Ein Satz aus der Vergangenheit: „Ich kann das heute Abend machen, da schalte ich eh den Rechner ein.“

9. Wir kommunizieren mehr oder weniger mehr – und weniger

Weil wir ständig über dem Bildschirm hängen, kommunizieren wir mit den Menschen um uns herum weniger. Dank Messenger auf dem Smartphone kommunizieren wir aber mehr – und bleiben mit Menschen in Kontakt, die wir vermutlich nicht jede Woche anrufen würden. Auch praktisch: Wenn wir mal ein Treffen vereinbaren, müssen wir nicht kommen, denn wir können uns noch eine Minute vorher „rechtzeitig“ entschuldigen. Heutzutage geht das, weil:

10. Wir sind ständig online

Ständig. Egal, wo wir gerade sind. Ich. Jetzt. Du. Jetzt. Wir. Ständig.

 

Video: Fast nicht mehr nachvollziehbar, was bei der ersten iPhone-Präsentation alles sensationell war:

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Steve Jobs präsentiert das erste iPhone 2007

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