Videoformate für das iPad: Was wird unterstützt?

Julien Bremer
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Das iPad ist aufgrund seines handlichen Formats sehr vielseitig einsetzbar. Häufig wird es benutzt, um sich Filme und Videoclips anzuschauen. Damit das auch alles reibungslos funktioniert, sollte man wissen, welche Videoformate das iPad überhaupt unterstützt und mit welchen Möglichkeiten man noch weitere Formate auf Apples Tablet abspielen kann.

Video-Tipp | History of the iPad

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History of iPad

Von Haus aus kann Apples Tablet drei verschiedene Formate erkennen:

  • H.264,
  • MPEG-4 Video und
  • Motion JPEG (MJPEG).

Die typischen Dateiendungen für diese Formate sind in der Regel „.mov“, „.m4v“ und „.mp4“.

Hat euer gewünschtes Video ein anderes Format, gibt es zwei Möglichkeiten, es dennoch auf dem iPad abzuspielen: Ihr wandelt das Video um, sodass es nach der Konvertierung eins der genannten Formate hat oder ihr installiert euch einen Video-Player auf dem Gerät, der noch weitere Formate abspielen kann.

iPhone X: Röntgenblick für den Startbildschirm zum Download

Medienplayer für weitere Videoformate auf dem iPad

Der bequemere Weg sind natürlich die Video-Apps. Viele davon sind gratis zu haben und erweitern das Repertoire an Videoformaten auf dem iPad erheblich. Der Klassiker ist der VLC-Player, den viele Nutzer bereits vom Computer kennen. Ihn gibt es auch für iOS und er ist ein wahrer Alleskönner. Er kann die Formate DivX, MPEG-2 und WMV problemlos wiedergeben. Auch das Containerformat AVI spielt er problemlos ab. Ihr könnt den VLC-Player kostenfrei im App Store herunterladen.

Andere beliebte Videoplayer für iOS sind PlayerXtreme HD. Auch der Player ist sehr vielseitig und kann die genanten Formate verarbeiten. Letztendlich erfüllen alle Player ihren Zweck sehr gut und es ist Geschmackssache des Nutzers, welchen Player er favorisiert. In unserer Aufstellung „Must-have iPad-Apps“ empfehlen wir Infuse.

VLC for Mobile
Entwickler:
Preis: Free
The app was not found in the store.
PlayerXtreme Media Player

Konvertierung lohnt sich nur für kürzere Clips

Wer sich keine zusätzlichen Videoplayer auf sein iPad laden will, der muss das Video zuvor umwandeln. Das kann man entweder direkt im Browser machen oder mit einem extra Programm. Einer der etabliertesten Converter ist der „Any Video Converter“ (Für OSX und Windows erhältlich). Der Nachteil beim Konvertieren ist die Bearbeitungszeit. Je größer das ausgewählte Video ist, desto länger dauert auch die Konvertierung. Bei längeren Videos kann es da zu nervigen Wartezeiten kommen.

Siehe zu diesem Thema auch unseren Artikel „Filme und Videos für Apple TV konvertieren“ – denn bei der Set-Top-Box von Apple besteht ein ähnliches Problem.

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Bild: tablet with video player via shutterstock

Weitere Themen: Apple iPad mini 2, Apple iPad mini , VLC für iOS, Apple iPad, Apple