Android Beam: So funktioniert das Teilen über NFC

Jonas Wekenborg 2

Es klingt wie Zukunftsmusik, ist aber eine längst gebräuchliche Technik: Seit Android 4.0 beherrschen viele Smartphones und Tablets Android Beam, mit dem man Daten ganz einfach miteinander teilen kann. Einfach die Geräte aneinanderhalten und schon kann über den integrierten NFC-Chip übertragen werden. Aber wie funktioniert das eigentlich genau?

Android Beam: So funktioniert das Teilen über NFC

Android Beam aktivieren

Haben beide beteiligten Android-Geräte mindestens Android 4.0 installiert und einen NFC-Chip verbaut, könnt ihr euch die Magie des Android Beam zu Nutze machen. Wie genau das geht, erfahrt ihr hier:

  1. Begebt euch in die Einstellungen
    android beam
  2. Ruft das Menü Drahtlos und Netzwerke auf
  3. Geht in das Untermenü Mehr
  4. Aktiviert sowohl Android Beam als auch NFC

In Kurz: Einstellungen > Drahtlos und Netzwerke > Mehr > NFC/Android Beam

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NFC-Funktion: Was kann man damit machen?

Android Beam: Daten über NFC senden

Damit nun die Daten wie Bilder oder Videos (YouTube-Links) übertragen werden können, könnt ihr einfach das gewünschte Medium öffnen und weiter wie folgt verfahren:

touch to beam

  1. Haltet das andere Gerät mit der Rückseite an euer Smartphone oder Tablet
  2. Es ertönt ein akustisches Signal, wenn die Geräte sich miteinander verbunden haben
  3. Auf eurem Android-Gerät (wenn ihr der Absender seid) erscheint die Meldung „Touch to beam“, während das Vorschaubild verkleinert wird
  4. Klickt den Befehl und verschickt die Datei

 

So funktioniert  das Teilen über NFC: Fragen zur Sicherheit

Android Beam: Mehr als nur Bilder und Links übertragen

Über Android Beam können aber auch Webseiten, Apps, Karten und Kontakte verschickt werden. Verschickt ihr beispielsweise bestimmte Inhalte aus einer App, die euer Gegenüber noch nicht besitzt, wird beim Beamen stattdessen der Play Store geöffnet. Ansonsten startet Ice Cream Sandwich aber alle Anwendungen selbständig.

Ganze Videos können nicht übertragen werden. Dabei beschränkt sich Android Beam auf YouTube-Links, die direkt im Ice Cream Sandwich beiliegenden Player geöffnet werden.

Kontakte werden unterdess nur einzeln verschickt. Ganze Kontaktlisten funktionieren nicht.

android-beam-2

Wie sicher ist Android Beam?

Das schnelle Versenden vor allem von Kontakten könnte Android Beam zu einem gefundenen Fressen von Datendieben aufkommen lassen. Falsch. Denn um Daten zu verschicken, muss der Sender erst seine Zustimmung erteilen. Natürlich kann ein versehentlicher Austausch gestartet werden, wenn aus der Hosentasche ein Beam gestartet wird, ohne es zu merken.

Nach der Datenübertragung wird das Pairing übrigens sofort beendet. Ihr solltet aber dennoch darauf achten, Android Beam nur bei Datenübertragungen in den Einstellungen zu aktivieren.

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