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Hier im Stream: Diesem Action-Thriller von 2013 folgte noch im selben Jahr eine schamlose Kopie


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Neuaufgüsse sind in Hollywood keine Seltenheit. Aber zwei Filme mit dem gleichen Inhalt herauszubringen und als einzigartig zu verkaufen, lässt selbst Kinofans zweifeln.

Bildquelle: Sony Pictures
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„Master of Disaster“ Roland Emmerich weiß, wie er Action eindrucksvoll auf der Leinwand inszeniert. Mit seinen Katastrophen-Hits „2012“, „The Day After Tomorrow“ sowie dem eher mittelmäßigen „Moonfall“ ließ er historische Bauwerke in Flammen aufgehen oder legte ganze Metropolen in Schutt und Asche. In seinem 2013er-Actionstreifen „White House Down“ beschränkte er sich lediglich auf das Weiße Haus und schickte Hauptdarsteller Channing Tatum durch heftige Schusswechsel und brenzlige Situationen. Letzteren war Emmerich hinsichtlich der Vermarktung des Filmes selbst ausgesetzt: Das Konkurrenzprojekt „Olympus Has Fallen“ mit Gerard Butler, welches mit ähnlicher Story und fast identischem Setting aufwartet, wurde parallel realisiert und überholte Emmerichs Variante hinsichtlich des Kinostarts. Während Tatum erst im September 2013 in den deutschen Kinos den Präsidenten rettete, erledigte Butler bereits im Juni 2013 die heikle Mission. Emmerichs „White House Down“ erhält den Vortritt, um mit viel Power und noch mehr Action ins Wochenende zu starten. Kein Wunder: Mit einem Einspielergebnis von über 205 Millionen US-Dollar ließ die Version des erfolgreichen Schwaben die Produktion von Antoine Fuqua („Training Day“) hinter sich.

  • „White House Down“ könnt ihr jederzeit bei Prime Video und WOW streamen.

Trotz dem Konkurrenten „White House Down“ konnte „Olympus Has Fallen“ als Erfolg verbucht werden, denn zwei weitere Teile folgten. Ob sich die Reihe damit in die Top fünf der besten Action-Franchises boxen konnte, erfahrt ihr im Video.

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Die 5 besten Action-Franchises

Worum geht es in „White House Down“?

Polizist John Cale (Channing Tatum) bewirbt sich beim Secret Service als Personenschützer des Präsidenten. Um seine Tochter stolz zu machen und zu beweisen, dass er es als Bodyguard der obersten Klasse draufhat, nimmt er sie mit zu einem Rundgang durch seine potenzielle neue Arbeitsstelle. Doch das Bewerbungsgespräch verläuft anders als gedacht, denn Sicherheitschefin Carol (Maggie Gyllenhaal) sieht in Cale nicht den richtigen Bewerber. Dass sie mit ihrer Einschätzung falsch liegt, kann Cale überraschend schnell unter Beweis stellen: Eine paramilitärische Einheit stürmt das Weiße Haus und nimmt hochrangige Politiker*innen und Besucher*innen – zu denen auch Cales Tochter zählt – als Geiseln. Jetzt liegt es allein in Cales Verantwortung, seine Familie und den Präsidenten (Jamie Foxx) sicher aus dem besetzten Haus zu bringen.

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„White House Down“: Keine Fortsetzung in Aussicht

Zwar schlug sich Channing Tatums Einsatz als Sicherheitsmann im Kino deutlich besser als „Olympus Has Fallen“, doch auf eine Fortsetzung brauchen Fans nicht zu hoffen. Der Bedarf an Personenschützer*innen für die Regierung ist beim Publikum gedeckt und wird somit keinen weiteren Teil nach sich ziehen. Hinzu kommt, dass die „Has Fallen“-Trilogie mit seinen Fortsetzungen das Themengebiet komplett abdeckt und kaum Raum für neue Ansätze offenließ. An diesem Punkt kommt die Reihe aktuell selbst in Stolpern: Die Produktion des vierten Teils verzögert sich, da die Entwicklung des Drehbuchs noch Zeit benötigt, wie Gerard Butler erzählt. Für Channing Tatum bleibt somit genügend Zeit, sich neuen, innovativen Projekten zu widmen.

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