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„LGBTQ“: Was ist die Bedeutung der Abkürzung?

© Unsplash / yyananran
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„LGBTQ“ beschreibt eine Community, die ein Teil unserer Gesellschaft ist. Welche das ist und was der Begriff bedeutet, erfahrt ihr bei uns.

Die Sammelbezeichnung „LGBTQ“ stammt aus dem Englischen und besteht aus den Anfangsbuchstaben einiger Fachbegriffe verschiedener Sexualitäten und Geschlechtsidentitäten. Oft wird diesem auch ein Sternchen (*) oder ein Plus (+) angehängt, um weitere Identitäten einzuschließen. Der deutsche Sammelbegriff „LBSTIQ*“ wird hierzulande zwar vom Familienministerium genutzt, hat sich jedoch international nicht so durchgesetzt wie das englische Pendant.

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Was bedeutet LGBTQ* nun?

  • L = Lesbian (lesbisch: homosexuelle Frauen)
  • G = Gay (schwul: homosexuelle Männer)
  • B = Bisexual (bisexuell: Menschen, die auf ihr eigenes Geschlecht und auf ein anderes Geschlecht stehen – verwandt mit „pansexual“, wobei Menschen auf andere Menschen stehen, unabhängig von deren Geschlecht oder ob sie sich überhaupt einem Geschlecht zugehörig fühlen)
  • T = Transgender (transgender: Geschlechtsidentität stimmt nicht mit dem biologischen Geschlecht überein – im Englischen deutlicher differenziert durch „sex“ (biologisches Geschlecht) und „gender“ (Geschlechtsidentität))
  • Q = Queer (queer: Sexualitäts- oder Geschlechtsidentität, die nicht cis-Gender (Geschlechtsidentität stimmt mit dem biologischen Geschlecht überein) oder heterosexuell ist)
  • * oder + = Andere Sexualitäten/Geschlechtsidentitäten, die sich in anderen Begriffen nicht wieder finden und so durch das Sonderzeichen inkludiert werden.

Habt ihr queere Menschen in eurem Umfeld? In unserem Video erfahrt ihr, wie ihr sie am besten unterstützt.

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Wie du als Elternteil dein queeres Kind begleitest

Die LGBTQ*-Community

Die LGBTQ*-Community besteht aus Menschen verschiedenster Kulturen und Lebenssituationen. Viele von ihnen stehen dabei auch offen zu ihrer Sexualität, wenn sie eine Religion ausüben. Laut einer Studie von 2021 identifizieren sich heute immer mehr Menschen als queer, also als Teil der LGBTQ*-Community, und die Repräsentation der Community in den Medien steigt stetig.

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Allerdings muss sich, unabhängig von der Orientierung, niemand als queer outen, wenn er/sie sich nicht bereit dafür fühlt. Solltet ihr dies jedoch vorhaben und nicht wissen, wie ihr es am Besten anstellt, dann lasst euch doch von unseren sieben Tipps oder den Promis in unserer Bilderstrecke inspirieren:

Tipps und Tricks beim Benutzen der Begriffe

Aufgrund der Vielfalt an Sexualitäten und Geschlechtsidentitäten, die durch den Begriff „LGBTQ*“ einbegriffen sind, gibt es für viele der Begriffe heute keine konkreten Definitionen mehr. So streiten sich die Mitglieder der Community oft um den Gebrauch der Begriffe „bisexuell“ und „pansexuell“ und deren genaue Definitionen. Auch unter den Begriff „transgender“ fallen heute differenziertere Geschlechtsidentitäten als zur Einführung des Begriffes in den frühen 90ern. Daher wird seit einiger Zeit auch die kürzere Version des Begriffs „trans*“ genutzt. Um eventuellen Fettnäpfchen zu entgehen, ist es ratsam, persönlich mit den Menschen zu sprechen, die sich mit den jeweiligen Begriffen identifizieren. Am Ende weiß jede*r immer noch am Besten, was zu ihm/ihr passt.

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