Was bedeutet SaaS (Software as a Service)? Einfach erklärt

Robert Schanze

Heutzutage ist das Geschäftsmodell „Software as a Service“ (SaaS) weit verbreitet. Wir erklären, was das eigentlich bedeutet.

SaaS: Was ist das?

Die Abkürzung SaaS steht für „Software as a Service“ (Software als Dienstleistung):

  • Es bedeutet, dass ein Anbieter Software für einen Kunden über das Internet/Cloud bedarfsorientiert zur Verfügung stellt.
  • In der Regel nutzen Kunden die Software dann im Browser oder per Software-Client.
  • Der Vorteil ist, dass man sich nur die Software/Funktionen einkauft, die man wirklich benötigt.
  • Die Wartung der Software liegt beim externen Anbieter.
  • Dadurch benötigt man keine zugehörige eigene IT-Infrastruktur, die in Aufbau und Unterhaltung recht teuer sein kann.
  • Synonyme für SaaS sind On-Demand Software oder gehostete Software.

Mittlerweile ist das SaaS-Geschäftsmodell sehr beliebt und wird vielseitig angewendet.

Beispiele für SaaS

Die meisten SaaS-Angebote finden sich in Software-Lösungen für größere Unternehmen vor allem in den Gebieten: Finanzbuchhaltung, Personalmanagement und Content-Management-Systeme. Es gibt aber auch anschaulichere Beispiele im Bereich Privatanwender:

  • Das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop CC (Creative Cloud) wird per Abo bezogen und monatlich bezahlt. Der Entwickler Adobe hält die Software in der Zeit über Updates aktuell und behebt Fehler. Nach Kündigung des Abos lässt sich die Software nicht weiter nutzen.
  • Office 365 kostet regelmäßig Geld. Die Software lässt sich im Browser ohne Installation nutzen.

Die Vorteile von SaaS

SaaS (externer Anbieter) Traditionell (selber Infrastruktur aufbauen)
Einfach
(Schnelle Inbetriebnahme)
Komplex
(IT-Infrastruktur muss unter Umständen lange geplant und errichtet werden)
In der Regel relativ günstig zu Alternativen In der Regel relativ teuer zu Alternativen
Flexible Nutzungszeiten (Einfache Kündigung) Kein einfacher Abbau der Infrastruktur (versenkte Kosten)
Ausgereifte Anwendungen werden vom Anbieter über das Internet gewartet (Updates, 24h-Support, …) Anwendungen müssen aufwendig gewartet werden (Updates, Backups, …)
Man bezahlt nur benötigte Ressourcen Man hat unter Umständen ungenutzte Software-Bereiche oder -Funktionen
In der Regel Standort-unabhängiger Cloud-Zugriff auf Daten Software kann nur in der Firma oder dafür vorgesehenen Geräten genutzt werden

 

 

Weitere Themen

Neue Artikel von GIGA SOFTWARE

  • Firefox Portable

    Firefox Portable

    Der Firefox Portable Download verschafft euch eine mobile Version des Mozilla-Browsers, die auch von USB-Sticks läuft und für deren Nutzung keine Installation notwendig ist.
    Marvin Basse
  • Mozilla Firefox 64-Bit

    Mozilla Firefox 64-Bit

    Hier zum Download bekommt ihr Mozilla Firefox als 64-Bit-Version, die die gewohnten Vorzüge des Browsers wie Geschwindigkeit, Komfort und Erweiterbarkeit mit der Ausnutzung der 64-Bit-Architektur verbindet.
    Marvin Basse
  • Mozilla Firefox

    Mozilla Firefox

    Mozilla Firefox oder einfach Firefox ist der Name eines der wichtigsten und am häufigsten benutzten Internetbrowsers unserer Generation. Der freie Webbrowser lässt sich heute nicht mehr aus dem Alltag unserer Internet-affinen Gesellschaft wegdenken und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der schlaue Feuerfuchs stets verbessert wird.
    Jonas Wekenborg 7
* gesponsorter Link