1000 Jahre gebannt - gibt‘s nicht? Bei Blizzard ist alles möglich

Jasmin Peukert 1

Die Hong Kong-Controverse bei Blizzard nimmt kein Ende und begann, als Hearthstone-Profi Ng Wai „Blitzchung“ Chung gebannt wurde, weil er sich über laufende Proteste äußerte. Inzwischen hat Blizzard die Sperrfrist halbiert und das Preisgeld zurückgezahlt, andere Spieler-Accounts wurden allerdings gleich für die nächsten 10 Generationen gebannt.

Die Aussage von Blitzchung war der Startschuss für viele Hearthstone-Spieler, auf diesem Weg ihre Unterstützung für die Hong Kong-Bewegung zum Ausdruck zu bringen und sogar einen Boykott gegen Blizzard und Activision anzugehen. Der Hearthstone-Profi erhielt zwar inzwischen eine Kürzung der Strafzeit und sein Geld wieder, für andere ging es im Vergleich allerdings nicht so glimpflich aus.

Kartenspielen macht nicht nur am Wohnzimmertisch Spaß.

Bilderstrecke starten(9 Bilder)
Hearthstone, MTG Arena, Gwent & Co: Die besten digitalen Kartenspiele im Überblick

Blizzard denkt sich wohl: „Wenn schon, dann richtig!“

Zwei Hearthstone-Spieler, Daros und Yega, traf es besonders hart. Daros postete einen Imgur-Link mit dem Satz „Übrigens…befreit Hong Kong.“ Yega erstellte einen Post im Blizzard Forum und sprach dort über die Zensur des Unternehmens sowie Redefreiheit. Beide Spieler erhielten darauf eine Sperre von sage und schreibe 1000 Jahren.

Andere Personen oder gar Mannschaften, erhielten gar keine Strafe von Blizzard. Es bleibt abzuwarten, wie das Unternehmen künftig damit umgehen wird. Was haltet ihr von der Sache und dem Bann? Schreibt uns eure Meinung gerne unterhalb in die Kommentare.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung