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iPad Pro 2024: Apple streicht ein Feature zusammen und ich habs geahnt

Das neue iPad Pro 2024 hat eine Kamera weniger an Bord. (© Apple)
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In dieser Woche präsentierte Apple nach fast zwei Jahren endlich wieder neue iPads. Nicht zuletzt das neue iPad Pro des Jahrgangs 2024 mit M4-Chip begeistert mit einem neuen Design – dünner ist derzeit kein anderes Apple-Gerät. Wer allerdings genau hinschaut, erkennt: Da fehlt doch etwas! Reden wir mal darüber und zwar in der aktuellen Ausgabe der Wochenendkolumne hier bei GIGA.

Ein wenig schmunzeln musste ich ja schon, als Apple jetzt das iPad Pro 2024 auf dem Special-Event vorstellte, lässt das neue Modell doch zumindest teilweise eine Vorhersage meinerseits Realität werden. Zur Erinnerung: Noch vor einer Woche machte ich an dieser Stelle einen kontroversen Vorschlag. Ginge es allein nach mir, könnte sich Apple die rückwärtige Kamera beim iPad sparen. Bei unseren Leserinnen und Lesern sorgte diese Idee nicht unbedingt für Verzückung, wie man an den Facebook-Kommentaren erkennen konnte.

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Apples neue Flunder:

iPad Pro M4 – Apples Einführung

Apple streicht eine Kamera beim iPad Pro 2024

Wenige Tage später zeigt Apple das neue iPad Pro und streicht dort eine der bisher zwei vorhandenen rückwärtigen Kameras. Beibehalten wurde nur die Weitwinkel-Kamera mit 12 Megapixeln. Gestrichen hingegen wurde die vor allem für Landschafts- und Innenaufnahmen geeignete Ultraweitwinkel-Kamera mit 10 Megapixeln. Die gibt es im iPad Pro 2024 nicht mehr. Insofern wurde mein kontroverser Vorschlag zumindest zu 50 Prozent durch Apple umgesetzt.

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Das iPad Pro (2022) hatte noch zwei Kameras auf der Rückseite (links im Bild), das aktuelle Modell (2024) nur noch eine (rechts im Bild). Dafür rutscht der LiDAR-Sensor nach unten. (Bildquelle: Apple)

Ich lag mit meiner Forderung also nicht ganz falsch, denn als vollwertige Fotokamera dürfte die Kamera im iPad eher selten eingesetzt werden. Was ich allerdings letzte Woche in meiner Wochenendkolumne unterschlug, beziehungsweise nicht sofort erkannte, war ein anderer viel wichtigerer Verwendungszweck für die Kamera. Die wird nämlich oftmals als Scanner für diverse Dokumente eingesetzt und ist somit für die Büroarbeit recht praktisch.

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Meine Gedanken zum Wochenende: Die Kolumne möchte Denkanstöße liefern und den „News-Schwall“ der Woche zum Ende hin reflektieren. Eine kleine Auswahl der bisherigen Artikel der Kolumne:

Der Grund fürs Apples Sparmaßnahme

Mea Culpa – da lag ich tatsächlich daneben in meiner Einschätzung. Auch Apple hat sich diesen Verwendungszweck der Kamera genauer angeschaut und die entsprechenden Schlüsse daraus gezogen. Zum Erfassen von Dokumenten bedarf es nur einer Kamera, die normale Weitwinkel-Linse genügt hierfür. Vielmehr bedurfte es einer Optimierung an anderer Stelle. Zitat und Quelle Apple:

„Außerdem hat sie (die Kamera, Anmerkung der Redaktion) einen adaptivem True Tone Blitz, mit dem das Scannen von Dokumenten mit dem neuen iPad Pro besser funktioniert als je zuvor. Das neue iPad Pro nutzt KI, um Dokumente direkt in der Kamera App zu erkennen. Wenn die Aufnahme durch einen Schatten gestört wird, macht es sofort mehrere Fotos mit dem neuen adaptiven Blitz und setzt den Scan daraus zusammen, wodurch ein deutlich besseres Ergebnis erzielt wird.“

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Das Resümee lautet daher wie folgt: Meine Forderung nach eine Entfernung der gesamten Kamera schießt etwas über das Ziel hinaus, doch Fotos im eigentlichen Sinne gehören auch laut Apple wohl nicht unbedingt zum Fokus der Kamera eines iPads. Da lag ich dann doch nicht so falsch in meiner Analyse.

Schönen Sonntag noch.

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