Das Geld sitzt bei Verbrauchen nicht mehr locker. Ein neues Elektroauto kommt da für viele nicht in Frage – zumal die Stromer im Kauf noch immer teurer sind als Benziner oder Diesel. Doch das soll nicht so bleiben. Für den Ford-Chef ist der Preiskampf längst entbrannt.

Günstige E-Autos sind bei Ford nur eine Frage der Zeit

Die Produktionskosten für Elektroautos werden fallen – und zwar drastisch. Das erwartet Jim Farley, CEO von Ford. Statt wie bisher ab 40.000 US-Dollar aufwärts zu verlangen, werden sich Hersteller bald einen Preiskampf um die 25.000-Dollar-Marke liefern. „Ich glaube, unsere Industrie steuert definitiv auf einen riesigen Preiskrieg zu“, so der Ford-Chef (Quelle: ABC News).

Möglich werden soll das durch geringere Produktionskosten. Laut Farley sollen die auf 18.000 Dollar fallen, um einen Einstiegspreis von 25.000 Dollar bei E-Autos zu erreichen. Aktuell müsse man allein für den Akku beim E-Auto mit diesen 18.000 Dollar rechnen. Günstiger werden sollen aber nicht nur die Vorprodukte.

Bauprozesse sollen bei Ford optimiert und beschleunigt werden, aber auch die E-Autos selbst werden sich verändern. Wenn man etwa den Windwiderstand eines Pick-ups minimiere, könne man mit einer kleineren und daher günstigeren Batterie die gleiche Reichweite herausholen, so der CEO.

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25.000-Dollar-Grenze für Elektroautos fällt nicht vor 2026

Werden E-Autos jetzt also günstiger? Jedenfalls nicht sofort. Die aktuelle Marktlage sorgt mit hohen Rohstoffpreisen und Problemen bei der Verfügbarkeit sogar dafür, dass die Preise deutlich steigen. Auch Ford kann daran nicht von heute auf morgen etwas ändern. „Es wird eine kleine Weile dauern“, so Farley.

Auch wenn E-Autos in einigen Jahren günstiger werden, kann sich der Kauf heute schon lohnen:

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Er geht davon aus, dass die günstigeren Preise bei Elektroautos der „zweiten Generation“ zum Tragen kommen. Das erste Modell aus Generation 2 soll 2026 auf den Markt gebracht werden. Bis dahin müssen Ford-Kunden wohl noch auf ein günstiges E-Auto warten.

Auch VW plant einen Einstiegsstromer in dieser Preiskategorie – und auch bei VW wird es noch einige Jahre dauern, bis es soweit ist. Der von Farley vorhergesagte Preiskampf deutet sich also tatsächlich jetzt bereits an.