Bei der CES 2022 hat LG neue OLED-Fernseher im Gepäck. Diese sollen mit einer höheren Helligkeit punkten und besitzen einen neuen Bildprozessor. Eine Variante mit 97 Zoll Diagonale soll es auch geben. In einem wichtigen Bereich lässt sich der Hersteller aber nicht in die Karten schauen.

LG: OLED-TVs bei der CES 2022 angekündigt

Im Rahmen der Elektronikmesse CES 2022 hat LG eine ganze Reihe neuer OLED-Fernseher für das aktuelle Jahr angekündigt. Daneben wurden auch Modelle mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung gezeigt. Als Highlight spricht LG von einem neuen OLED-Evo-Panel, das über insgesamt bessere Helligkeitswerte verfügen soll, die mittels „Brightness Booster“ nochmal nach oben geschraubt werden. Darüber hinaus gibt es mit der fünften Generation des Alpha-9-Chips einen aktualisierten Bildprozessor (Quelle: LG).

LGs G2-Serie, die bisher in 55, 65 und 75 Zoll erhältlich war, wird um zwei Größen erweitert. Im Jahr 2022 können sich Interessenten auch für eine Variante mit 83 oder 97 Zoll entscheiden. LG zufolge handelt es sich um den ersten OLED-TV in dieser Größe, in der die neue TV-Technik zum Einsatz kommt.

Bei der C2-Serie geht LG den umgekehrten Weg und bietet bald auch ein kleineres Modell an, das auf eine Diagonale von 42 Zoll kommt. Bestehende Varianten bieten 48, 55, 65, 77 und 83 Zoll. Beim neuen OLED-TV mit 4K-Auflösung soll es sich LG zufolge auch um einen guten Gaming-Monitor handeln.

Zu Preisen und zur Verfügbarkeit der neuen OLED-Modelle hat sich LG noch nicht geäußert.

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webOS 22 bei neuen LG-Fernsehern dabei

Bei den kommenden OLED-TVs von LG ist webOS 22 als neueste Version des Betriebssystems mit dabei. Die Nachfolgeversion von webOS 6 ändert ihren Nomenklatur und spiegelt jetzt das Veröffentlichungsjahr der OS-Version wieder. Neu ist hier unter anderem eine Benutzerverwaltung mit Profilen für Familienmitglieder, um jeweils individuelle TV-Empfehlungen erhalten zu können.

Sind mehrere Fernseher mit webOS 22 im gleichen WLAN im Einsatz, dann kann das Bild von einem TV auf den anderen gespiegelt werden. Gamerinnen und Gamer erhalten mehr individuelle Einstellungen im Game-Optimizer, etwa für VRR. Zudem ist Unterstützung für die Spiele-Streamingdienste Nvidia Geforce Now und Google Stadia mit an Bord.