Square Enix versucht mit Marvel's Avengers einen völlig neuen Ansatz für Battle-Passes. Dabei sollen Spieler für jeden Helden, der nach dem Release eingeführt wird, einen eigenen Battle-Pass kaufen. Warum sollten Spieler das tun?

 

Marvel's Avengers

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Battle-Pass: Für weitere Helden wird es teuer

Square Enix hat sich ausführlich zu ihrer Battle-Pass-Strategie für Marvel's Avengers geäußert und liefert damit nette Anreize und Neuerungen, aber auch Gründe zum Zweifeln. Zu aller erst sollte gesagt werden, dass besagte Battle-Passes, welche sich „Hero Challenge Cards“ nennen, lediglich Belohnungen umfassen, die keinerlei Vorteile im Gameplay bieten werden.

Für die sechs Start-Helden des Spiels sind die Hero-Challenge-Cards bereits freigeschaltet und ihr könnt die 40 Belohnungen mit intensiver Spielzeit kostenlos ergattern. Anders sieht es bei Helden aus, die nach Release per DLC eingefügt werden.

Bei diesen müsst ihr für jeden Held, den ihr mit einem Battle-Pass versehen wollt, 1.000 Credits (umgerechnet etwa zehn Dollar) der spieleigenen Währung auf den Tisch legen. Das kann bei mehreren Helden ganz schön ins Geld gehen.

Neben Emotes, Nameplates, Takedowns (Finisher) und Outfits und weiteren Belohnungen, könnt ihr mit dem Battle-Pass auch Credits erhalten. Square Enix gibt an, dass die 40 freizuschaltenden Belohnungen einem Wert von 12.500 Credits entsprechen werden und bei Abschluss aller Herausforderungen erhaltet ihr die investierten 1.000 Credits ebenfalls zurück.

Ein nette Änderung im Vergleich zu bekannten Battle-Pass-Modellen anderer Spiele – Die Hero-Challenge-Cards sind nicht zeitlich begrenzt und können jederzeit beendet werden, da sie nicht rotieren oder mit einer Season auslaufen.

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Ob das Battle-Pass-Modell von Marvel's Avengers in der Praxis aufgehen wird? Wir haben unsere Zweifel und befürchten, dass Square Enix den Profit zu sehr in den Fokus gerückt haben könnte. Auch wenn die Cards optional sind, sind die Belohnungen meist zu attraktiv für Spieler, um sie außen vor zu lassen.