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Möbel im Abo: Ikea setzt auf das Netflix-Prinzip

Mieten statt kaufen: Das Möbel-Startup Nornorm kommt nach Deutschland. (© Unsplash)
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Für alles gibt es heutzutage Abos, warum also nicht auch für Möbel? Genau diese Frage möchte Ikea beantworten und hat dazu in das dänische Startup Nornorm investiert. Mit einer nachhaltigen Vermietung von Büromöbeln möchte man in Deutschland angreifen.

Ikea bringt Möbel-Startup Nornorm nach Deutschland

Mieten statt kaufen: Was bei Streaming-Diensten schon längst den Normalfall darstellt, könnte sich bald auch bei Möbeln etablieren. Wie jetzt bekannt wurde, möchte Ikea das dänische Büromöbel-Startup Nornorm nach Deutschland bringen. Zuvor gab es die Möbelvermietung nur in Skandinavien und den Niederlanden.

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Beim Abo-Service kommen sowohl neue wie auch gebrauchte Designermöbel zum Einsatz. Hier kommt dem Startup zugute, dass es im Rahmen der Corona-Pandemie zu einigen Büroauflösungen gekommen ist, bei denen sich Nornorm relativ günstig eindecken konnte.

Ikea hat nicht nur in Nornorm investiert und besitzt 18 Prozent Anteile am Unternehmen, sondern hat mit Anders Jepsen auch einen ehemaligen Ikea-Manager bei dem Startup.

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Doch nicht nur größere Unternehmen wie das Fintech Klarna oder der Konzern Elektrolux haben sich von dem Konzept überzeugen lassen. Nornorm hat auch das Home-Office im Blick, denn die Preise bemessen sich nur nach der Bürofläche. Neben einer einmaligen Gebühr von 15 Euro pro Quadratmeter kommt eine monatliche Möbel-Miete von drei Euro pro Quadratmeter hinzu.

Mit Ikea-Möbeln lässt sich auch Geld verdienen, wie unser Video zeigt:

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Möbel mieten mit App und Algorithmen

Nornorm selbst übernimmt die Gestaltung der Büros mit eigenen Algorithmen. Für Kunden läuft die Verwaltung per App. Eine Kündigungsfrist gibt es nicht – bei Nichtgefallen holt Nornorm die Möbel innerhalb von 90 Tagen wieder ab und vermietet sie woanders weiter.

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Für Ikea stellt Nornorm ein „Fuß in der Tür des B2B-Marktes“ dar, wie Ikea-CFO Martin van Dam erläutert (Quelle: t3n). Ob das Möbel-Abo später auch direkt in den Einrichtungshäusern angeboten wird, steht noch nicht fest.

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