Vodafone zeigt sich aufgrund des katastrophalen Hochwassers in Teilen Deutschlands solidarisch. Mobilfunkkunden des Anbieters erhalten ein riesiges Daten-Geschenk. 100 GB werden betroffenen Nutzern kostenlos zur Verfügung stellt. Zudem arbeitet man an einer raschen Wiederherstellung der Grundversorgung.

 
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Vodafone: 100 GB Datenvolumen für Flutopfer

Vodafone versorgt Kunden in Hochwassergebieten mit einem kostenlosen Datenvolumen in Höhe von 100 GB. Bei der Verteilung zeigt man sich großzügig, wie erste Nutzer des Mobilfunkanbieters berichten. Nicht nur in direkt vom Hochwasser betroffenen Regionen erhalten Kunden das Geschenk, sondern teilweise auch an mehreren Kilometer entfernten Orten (Quelle: teltarif).

In der Ankündigung heißt es dazu: „Den Voda­fone-Kunden im Kata­stro­phen­gebiet buchen wir (...) als Sofort­hilfe 100 Giga­byte Daten­volumen auf ihre Handys. Damit sie - wo das Fest­netz zerstört wurde und unser Mobil­funk­netz vorhanden ist oder wir es gerade repa­riert haben - ausrei­chend surfen und tele­fonieren können.“

Zu den betroffenen Regionen gehören mehrere Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern. Mit der Verteilung des zusätzlichen Datenvolumens hat Vodafone bereits begonnen. Nutzer werden mit einer SMS von Vodafone auf das Geschenk aufmerksam gemacht. Die 100 GB stehen für einen Monat bereit.

Vodafone: Wiederaufbau der Netzinfrastruktur beginnt

Da wegen des Hochwassers auch die Telekommunikationsstruktur teils stark betroffen ist, hat Vodafone neben anderen Anbietern mit der Wiederherstellung des Netzes begonnen. Viele Mobilfunkstationen verrichten bereits wieder ihren Dienst. Rund ein Sechstel der Stationen in Krisenregionen sind aber weiterhin vom Netz abgeschnitten. Hierbei handelt es sich um zerstörte oder stark beschädigte Standorte.

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Vodafone zufolge hat man den Anteil der Kunden ohne Netz bereits stark senken können. Derzeit sollen nur noch weniger als 10 Prozent aller Kunden in betroffenen Regionen keinen Zugriff auf das Telefonnetz besitzen. Bei rund 200 noch funktionstüchtigen Stationen wurde die Reichweite deutlich erhöht.