Samsung kann man für vieles kritisieren, ein kurzer Atem gehört aber nicht dazu. Das beweist die dritte Generation eines Handys, die offenbar alle eklatanten Mängel der beiden Vorgänger beseitigt. Unkenrufen zum Trotz könnten die Südkoreaner die Mobilfunk-Welt damit für immer verändern. 

 

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In rund einem Monat steht die Vorstellung des Galaxy Z Fold 3 an. Am 11. August, so der bekannte Insider Evan Blass, soll Samsung die dritte Auflage des Falt-Handys der Öffentlichkeit präsentieren. Bereits jetzt sind dank der chinesischen Elektronikbehörde TENAA einige der wichtigsten Ausstattungsdaten des neuen Smartphones bekanntgeworden (Quelle: MyFixGuide).

Samsung Galaxy Z Fold 3 lässt sich weitgehend ohne Lücke schließen

So soll das Galaxy Z Fold 3 über Abmessungen von 158,2 x 128,1 x 6,4 mm verfügen und damit dünner sein als der Vorgänger. Wichtiger als die Gehäusedicke dürfte aber sein, dass sich das Falt-Handy wohl weitgehend ohne Lücke schließen lässt. Das legt ein kurzes Video nahe, das Blass auf seinem Twitter-Account gepostet hat:

Abseits davon bestätigt der TENAA-Eintrag vieles, worüber im Vorfeld spekuliert wurde. So soll etwa das Außendisplay über eine Diagonale von 6,2 Zoll verfügen und das Falt-Handy noch mit Android 11 auf den Markt kommen. Zusammen kommen die beiden Energiezellen im Galaxy Z Fold 3 auf eine Akkukapazität von 4.500 mAh. Hier hat sich gegenüber dem Vorgänger nichts getan.

Die zweite Fold-Generation im Video:

Samsung Galaxy Z Fold 2: Das neue Falt-Smartphone im Video

Faltbare Handys mehr als nur ein Gimmick

Das erste Fold war eher Machbarkeitsstudie denn marktreifes Produkt: Probleme beim Falt-Display, unschöner Bildschirmeinschnitt, mickriges Außendisplay, groß und klobig. Diese Mängel ging Samsung bei der zweiten Generation an. Mit dem Galaxy Z Fold 3 scheint der südkoreanische Konzern nun die letzten Kritikpunkte zu beseitigen: Es wird noch einmal filigraner, der Bildschirmeinschnitt soll dank Unter-Display-Kamera ganz verschwinden und endlich auch der S Pen unterstützt werden.

Allen Unkenrufen zum Trotz könnte Samsung damit beweisen, dass faltbare Smartphones mehr als ein Gimmick sind und die Mobilfunkwelt dauerhaft verändern.