IKEA Smart-Home-Beleuchtung Trådfri kommt jetzt nach Deutschland

Stefan Bubeck

LED-Lampen, die sich per Fernsteuerung kontrollieren und dimmen lassen – ohne technischen Aufwand und Elektriker. IKEAs Antwort auf Philips Hue will ab April mit Kampfpreisen deutsche Wohnungen erobern.

IKEAS Smart-Home-Beleuchtung TRÅDFRI.

Schweden, Italien, Tschechien und Belgien waren zuerst dran, jetzt bringt der Möbelriese IKEA seine smarten Beleuchtungssets auch nach Deutschland. „Schon für 29,99 Euro erhält man ein Set mit einer Steuerungseinheit und einer LED-Lampe, das weder Installation noch Verkabelung benötigt. Man ersetzt einfach eine herkömmliche Lampe durch die neue und bekommt ein dimmbares Licht, das sich in drei Stufen von kalt bis warmweiß verändern lässt,“ kommentiert Björn Blocks, Business Leader für IKEA HOME SMART den Release der neuen Serie.

Die bekannteste Beleuchtungsmarke auf dem Smart-Home-Markt dürfte Philips Hue sein, die uns auch im Zusammenspiel mit Amazons Assistentin Alexa überzeugen konnte. Allerdings sind hier die Preise etwas höher als bei IKEA, denn ein Philips Hue White LED Lampe E27 Starter-Set (Zwei Lampen und eine Bridge) kostet rund 79 Euro.

Produktübersicht: IKEA Smart-Home-Beleuchtung Trådfri

IKEA bewirbt seine neue Produktserie Trådfri – zu deutsch: „drahtlos“ – als „Plug-and-play-Lösungen“, die sofort einsatzbereit sind. Das Portfolio besteht aus einer Reihe von Lampen für Schraubfassungen, großflächigen LED-Lichtpaneelen und dazu passenden Fernbedienungen.

In der Tat ist IKEAs Trådfri Serie recht günstig und bestätigt so den Ruf der Schweden als Preisbrecher. Die Preise bewegen sich im unteren zweistelligen Bereich, erst die LED-Lichtpaneele FLOALT überspringen die 100-Euro-Marke. Trådfri soll „ab April“ in Deutschland erhältlich sein, ein exaktes Datum ist nicht bekannt.

Trådfri kann (noch) kein HomeKit und versteht sich nicht mit Alexa

Zur Kommunikation zwischen Fernbedienung und Lampen setzt IKEA auf ZigBee, ein Framework für energieeffiziente drahtlose Funknetzwerke, das auch Hersteller wie Philips (Hue) und Osram (Lightify) für ihre Produkte nutzen. Diese lassen sich mit der IKEA-Fernbedienung auch kontrollieren, wie das Magazin MAKE berichtet.

Mit einem Gateway und einer App darf auch gerechnet werden – zwar ist auf der IKEA-Webseite aktuell dazu noch nichts zu sehen – aber in der passenden Infobroschüre (PDF) wird etwas mehr verraten:

Trådfri ist in erster Linie eine preisgünstige Lösung, die einige Abstriche mit sich bringt: So bietet sie aktuell keine Unterstützung für Apples Heimautomatisierungssystem HomeKit oder Amazons Sprachsteuerung Alexa. Auch ist die Farbvielfalt noch sehr eingeschränkt: Wo Ikea nur „Tageslicht“ und warmweißes Licht anbietet, kann Philips Hue mit 16 Millionen Farben punkten, die jede erdenkbare Stimmung in den Wohnraum bringen.

Quellen: IKEA, MAKE:

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