EverNote

Ihr wollt eure Geistesblitze vor dem Rechner festhalten, habt aber keinen Zettel und Stift zur Hand? Mal wieder eine wichtige Information per Mail bekommen und ihr wisst nicht, wo ihr diese speichern sollt? Dann solltet ihr euch die virtuelle Notizzettelverwaltung von EverNote ansehen.

Mit der EverNote Software behaltet ihr eure Notizen am PC im Überblick und müsst diese nicht umständlich und unordentlich auf kleinen Papierschnipseln über euren Schreibtisch verteilen.

EverNote: Download und Funktionen des virtuellen Notizbuchs

Neben Notizen in Textform könnt ihr EverNote auch Grafiken und Bildern abspeichern. Diese können direkt über eine Smartphone-Kamera in das Tool eingebunden werden. Auch Sounddateien und Tabellen könnt ihr in EverNote ablegen, um darauf zu einem späteren Zeitpunkt ohne lange Suche wieder zugreifen zu können. Für eine umfassende Übersicht sorgt eine umfangreiche Kategorisierungsfunktion. Hier könnt ihr entsprechende Eintragungen per Stichwortsuche wiederfinden, verwalten und natürlich auch wieder löschen – und das ganz ohne euren Papierkorb zumüllen zu müssen und die Altpapiertonne unnötig aufzufüllen.

EverNote: Das Notizbuch für den PC

Für das volle Notizenprogramm könnt ihr EverNote auch kostenlos auf euer Smartphone (Android, Windows und iOS) laden. So habt ihr euer virtuelles Notizbuch auch unterwegs stets bei euch und müsst keine Angst haben, dass euch ein wichtiger Zettel verloren geht. Die Bedienung von EverNote ist schnell und intuitiv zu erlernen.

Bildergalerie EverNote

Kopiert eine entsprechende Textpassage in eure Zwischenablage und legt diese direkt in der Notizverwaltung ab. Ihr könnt dabei nicht nur einzelne Texte kopieren, sondern ganze Webseiten und E-Mails speichern und katalogisieren. Verwaltet werden können eure Notizen per Drag & Drop. Zudem könnt ihr Notizen Ordnern und Programmen auf eurem PC zuordnen, um so Aufgaben schnell zu erledigen. Ganz gleich, ob ihr Termine, eine To Do-Liste, Audioschnipsel oder wichtige Nachrichten und Informationen speichern wollt, mit dem EverNote Download erhaltet ihr die passende Anwendung dafür.

Evernote
Preis: Kostenlos
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Für eine Nutzung des Programms müsst ihr euch nach dem Download von EverNote und der Installation beim Hersteller registrieren. Nach der Online-Registrierung werden euch 60 MB Cloud-Speicher zugewiesen, die ihr mit euren Notizen am PC, bzw. per Smartphone auffüllen könnt.

Wer weniger Funktionsumfang braucht, sollte einen Blick auf die Software Stickies werfen.

von
EverNote Download auf deinem Blog verlinken!

EverNote downloaden
Füge den HTML-Code in deinen Blog oder deine Webseite ein:
Weitere Artikel zu EverNote
Mit Evernote Premium erhaltet ihr zusätzliche Upload-Kapazität und weitere nützliche Features, die das Arbeiten mit dem Online-Notizbuch vereinfachen und verbessern. Erfahrt hier alles über die zusätzlichen Funktionen und Bedingungen von Evernote Premium.

iPad und Apps in der Praxis: Evernote, der bessere Notizblock

Spielen, im Internet surfen und Musik hören kann jeder. Aber welche Anwendungen erweitern das iPad zu einem echten Allrounder für die alltäglichen Aufgaben? Dieser Frage geht der Autor Hans Dorsch in seinem aktuellen Buch “iPad und Apps in der Praxis” nach. Über 5 Folgen hinweg wird er auf macmagazin.de mit seinen Praxistipps zeigen, wie man mehr aus dem iPad herausholt.

Im zweiten Teil: Evernote – der bessere Notizblock 
für beinahe alles, beinahe überall.

EvernoteTeaser

Den Notizblock des iPad haben Sie wahrscheinlich schon gesehen. Es ist auf den ersten Blick ganz hübsch, hat aber einige Nachteile: die seltsame Schrift und die umständliche Synchronisierung sind nur zwei davon. Wenn Sie ein Auffang- und Austauschwerkzeug für Notizen und Schnipsel jeglicher Art suchen, empfehlen wir Ihnen Evernote am iPad und am Computer.

Mit Evernote Notizen und Bilder 
mit dem Computer abgleichen

1.    Installieren Sie Evernote auf Ihrem iPad und auf Ihrem Computer (Mac oder Windows und melden Sie ein kostenloses Konto an.
2.    Klicken Sie auf ein Notizbuch – wir haben dabei für neue Einträge einen »Eingang« angelegt.
3.    Klicken Sie auf Neue Notiz; eine leere Notiz präsentiert sich.
4.    Verfassen Sie eine Notiz am Computer. Notizen können Text, Bild- und PDF Dateien enthalten (mit der Premiumversion sind alle gängigen Dateiformate handhabbar).
5.    Evernote gleicht die Notizen alle fünf Minuten mit dem Server ab. Klicken Sie auf Synchronisieren, um Ihre Notiz auf Wunsch sofort abzugleichen.

Evernote02bis05

6.    Öffnen Sie Evernote am iPad. Wählen Sie Alle Notizen am oberen Rand und tippen Sie auf die Notiz in der Liste.
Evernote06

7.    Evernote lädt die Notiz in der Detailansicht. Wechseln Sie in der linken Spalte zu weiteren Einträgen.
Evernote07

8.    Tippen Sie auf den Stift, um die Notiz zu bearbeiten. Die Änderungen werden mit dem Computer abgeglichen.
9.    Synchronisieren Sie Ihre Notizen und stellen Sie ein, welche Notizbücher Sie offline nutzen möchten (nur in der Premium-Version).
10.    Tippen Sie auf Neue Notiz, um einen neuen Eintrag zu erstellen wie etwa Text, Ton oder Bilder.
Evernote09bis10

Testen Sie die vielen Möglichkeiten. Zum Beispiel speichert es den Ort zu Notizen; diese können Sie sich wiederum unter der Taste Orte zeigen lassen. Wenn Sie wissen, dass Sie an einem Ort etwas notiert haben, finden Sie sie ganz leicht wieder.


Evernote ist ein so genanntes Freemium-Produkt. Software und Grundfunktionen sind kostenlos und reichen für 80 Prozent der Benutzer aus. Für eine monatliche Gebühr erhalten Sie mehr Online-Speicherplatz, zusätzliche Funktionen und Premium-Bevorzugung. Wir gehören zu den 20 Prozent der zahlenden Nutzer.

Notizen mit Evernote organisieren

Evernote hat ein umfangreiches Ordnungs- und Filtersystem. Sie können Notizen durch Schlagwörter ergänzen und Ihre Datenbank mit diesen strukturieren. Das kann aber schnell unübersichtlich werden. Dazu kommt noch, dass die Schlagwortverwaltung in der PC- und Mac-Version recht umständlich ist. Wenn wir ein Zitat in unsere Sammlung einfügen möchten, ist jeder überflüssige Tipp zu viel.
Deshalb zeigen wir Ihnen einen kleinen Hack, den wir von Chase Reeves übernommen haben. Wir arbeiten mit der Suche. Achtung: Damit die Suche fix läuft, empfehlen wir ein Premium-Account bei Evernote.
Zitate sammeln mit gesicherter Suche
1.    Erstellen Sie eine neue Notiz. Schreiben Sie als Beispiel in den Titel »qzitat aus Griechenland«.
2.    Schreiben Sie das Zitat in das Textfeld: »Stehe nicht, wenn du sitzen kannst, sitze nicht, wenn du liegen kannst, so wirst du hundert Jahre alt.« Und tippen Sie auf Sichern, um die Notiz zu speichern.

Everhack01u02

3.    Starten Sie eine Suche nach »qzitat«. Ihre Notiz wird gefunden. Bei uns noch mehr, weil wir das Kürzel schon öfters verwendet haben.
4.    Tippen Sie auf die Taste Sichern. Speichern Sie die Suche unter dem Namen »qzitat«.
Everhack03u04

5.    Tippen Sie auf die Taste Suchvorgänge. Die Ansicht zeigt alle gesicherten Suchen und die letzten Suchvorgänge.
6.    Tippen Sie auf die Suche qzitat. Alle gesammelten Zitate werden angezeigt.
Everhack05u06


 Warum das »Q« am Anfang? Wir hätten gerne ein Sonderzeichen verwendet, zum Beispiel @. Leider trennt Evernote das bei der Suche ab, genau wie Zahlen. Deshalb haben wir eine Buchstaben gesucht, der selten am Wortanfang vorkommt, und dazu noch auf der Tastatur schnell zu erreichen ist – das »Q«.
Mit Tipps wie diesem von Chase Reeves (bechase.com) legen Sie neue Notizen an, ohne lange über die Organisation nachdenken zu müssen. So werden Sie Ihre Gedanken los und haben Zeit für anderes.

BuchMandelSchwarz

Autor: Hans Dorsch

Alle Tipps aus dieser Serie stammen aus seinem neuen Buch iPad und Apps in der Praxis – Internet und Medien so einfach wie nie.

Das Buch von Autor Hans Dorsch hilft, die Grundfunktionen des Geräts schnell zu verstehen, die Möglichkeiten zu erkennen und das iPad zum persönlichen Helfer und Unterhalter zu machen.

Der Preis liegt bei 19,90 Euro, es lässt sich bei Mandl & Schwarz bestellen.

Zum Inhaltsverzeichnis

iPad und Apps in der Praxis: Evernote, der bessere Notizblock

Spielen, im Internet surfen und Musik hören kann jeder. Aber welche Anwendungen erweitern das iPad zu einem echten Allrounder für die alltäglichen Aufgaben? Dieser Frage geht der Autor Hans Dorsch in seinem aktuellen Buch “iPad und Apps in der Praxis” nach. Über 5 Folgen hinweg wird er auf macmagazin.de mit seinen Praxistipps zeigen, wie man mehr aus dem iPad herausholt. Im zweiten Teil: Evernote – der bessere Notizblock 
für beinahe alles, beinahe überall.

Zum Inhaltsverzeichnis

Evernote 2.0 für Mac veröffentlicht

Wie angekündigt, veröffentlichte die Evernote Corporation soeben ihre Notiz-Applikation für den Mac in der Version 2.0. Vor etwa zwei Wochen eschien das Programm bereits in einer Beta-Variante, die einen Ausblick auf die neuen Funktionen bot. 

Mit Evernote 2.0 können Anwender ihre Notizbücher anderen Nutzern zur Verfügung stellen sowie auf vielfältige Weise ordnen und sortieren. Die kostenlose Software wird neben dem Mac auch für die iOS-Plattform angeboten. Einige erweiterte Funktionen erfordern allerdings ein Premium-Konto, das mit 5 US-Dollar pro Monat, oder 45 US-Dollar pro Jahr zu Buche schlägt.

21,9 Megabyte Download – mindestens Mac OS X 10.5 – Deutsch – Kostenlos.

Zum Inhaltsverzeichnis

Evernote 3.0 ist da und bringt zahlreiche Verbesserungen

Und noch ein Update: Die Plattform-übergreifende Notiz-App Evernote hat ein Update auf Version 3.0 erfahren und glänzt ab sofort mit vielen neuen Features wie Facebook-Sharing, verbesserter Texteingabe/-bearbeitung und einem neuen Widget. Premium-User können ihre sensiblen Informationen nun endlich auch mit einer PIN sichern.

Für alle, die Evernote nicht kennen: Es handelt sich bei der Software um einen virtuellen Notizblock, der die Informationen und Daten in der Cloud abspeichert und damit den Zugriff von überall ebenso ermöglicht, wie das Teilen von Notizen und Notizbüchern mit Kollegen und Freunden — vom Prinzip also wie Google Docs, nur eben für Notizen.

Die Version 3.0 der App führt nun die Möglichkeit auf dem Smartphone ein, gemeinsame Notizbücher anzusehen, zu bearbeiten und mit ortsbezogenen Daten zu versehen, Notizen via Facebook, Twitter, Googlemail oder SMS zu teilen, in Notizbüchern zu suchen oder neue Notizbücher zu erstellen und diese mit Freunden und Kollegen zu teilen.

Die für mich wichtigste Funktion, nämlich die komplette Evernote-App auf dem Smartphone per PIN zu verschlüsseln — man stelle sich vor, das Samrtphone geht verloren und der Finder hätte ohne weiteres Einblick in etwaige persönliche Notizen wie Codes und Passwörter –, gibt es leider nur für Premium-User des Dienstes. Und ein Premium-Mitgliedschaft kostet aktuell 5 Dollar pro Monat.

Wer Evernote bereits nutzt, freut sich gewiss über die neuen Features. Ich für meinen Teil bleibe bei Dropbox oder einer codierbaren Offline-Lösung für sensible Notizen — ColorNote ermöglicht zum Beispiel das Schützen einzelner Notizen mittels PIN.

Evernote und ColorNote stehe kostenlos im Android Market zur Verfügung. Beide laufen ab OS-Version 1.5. ColorNote wiegt rund 400 KB und benötigt lediglich Zugriff auf die SD-Kart, Evernote ist 3,6 MB schwer und möchte auf fast alles zugreifen: Standort, Netzwerk, persönliche Daten.

Download Evernote 3.0: Market | AppBrain | androidPIT

solar wind live wallpaper qr code

Download ColorNote: Market | AppBrain| androidPIT

solar wind live wallpaper qr code

Zum Inhaltsverzeichnis

Evernote in neuer Version für Android

Notizen sind klasse. Ja, wenn man sie denn nicht verlegt, was bei auf Papier geschriebenen Erinnerungshilfen gerne mal der Fall ist. Doch auch dafür gibt’s eine App: Evernote ist hier wohl das zur Zeit am häufigsten genutzte digitale Notizbuch auf diesem Planeten. Und eben dieses gibt es jetzt in neuer Version für Android.

Neben vielen Änderungen im Hintergrund, die die Evernote-App stabiler und schneller machen, wurde der Bedienkomfort deutlich überarbeitet. Im Notizeditor wurde die Symbolleiste übersichtlicher gemacht, indem nicht benötigte Buttons entfernt wurden. Sie lässt sich zudem nun jederzeit ausblenden, was bei kleineren Displays sicherlich ganz angenehm ist. Auch die Bedienung auf Tablets wurde etwas vereinfacht und erweitert: Es gibt nun kontextabhängige Aktions-Tabs, die passend zur aktuellen Ansicht unterschiedliche Optionen zur Verfügung stellt.

Außerdem gibt es nun im Google Play Store auch ein neues Evernote Raster-Widget, mit dem sich beliebige Notiz-Funktionen auf den Startbildschirm legen lassen. Schön ist, dass es sich auch beliebig vergrößern und verkleinern lässt.

evernote-android-offline-notizbuch

Premiumfeatures

Leider sind viele Features nur in der Premium-Version von Evernote enthalten, beispielsweise das Offline-Notizbuch. Aber wir wollen da mal nicht meckern, schließlich muss jeder irgendwie seine Brötchen verdienen. Das Offline-Notizbuch wurde nun etwas aufgebohrt, die sonst nur online verfügbaren Notizen sind nun einfacher auf das eigene Smartphone oder Tablet herunter zu laden um sie dann auch offline jederzeit nutzen zu können.

Alles in Allem ist Evernote sicher eines der interessantesten Möglichkeiten seine Notizen zu verwalten, denn es ist sowohl auf Android, als auch iOS, Windows und im Zweifel auch in jedem Browser als Web-App verfügbar. Mehr Infos gibt es auch im offiziellen deutschen Blog von Evernote.

Quelle: Evernote Blog

Zum Inhaltsverzeichnis

Evernote 5 für iOS ab sofort im App Store verfügbar

Nachdem man in der vergangenen Woche eine Beta-Version von Evernote 5 für den Mac gezeigt hatte, folgt heute die finale App für iOS – also iPhone, iPad und iPod touch. Vor allem die Oberfläche der App profitiert von der frischen, neuen Optik.

Schon beim ersten Start nach dem Update wird ersichtlich, dass sich mit Evernote 5 einiges geändert hat. Direkt nach dem Öffnen der App lassen sich mit einem Fingerzeig unter anderem schnell neue Notizen anlegen, egal ob in Textform oder mit einem Bild.

Unter den von Evernote als Schnellnotizen bezeichneten Schaltflächen befinden sich die eigentlichen Notizen. Diese sind nach verschiedenen Ansichten kategorisiert und sollen so schnellen Zugriff auf eine gesuchte Notiz ermöglichen. Neben der Kategorisierung nach Tags kann auch nach dem Ort einer Notiz gesucht werden. Dies setzt selbstverständlich vorhandene Standortinformationen voraus.

Wie schon von der alten Version bekannt, ist auch Evernote 5 weiterhin . Eine an das iPad angepasste Variante ist ebenfalls Bestandteil der Universal App. Mit den kostenpflichtigen Premium-Funktionen gibt es jedoch noch weitere Optionen, die vor allem bei starker Evernote-Nutzung eine sinnvolle Ergänzung sind. Dazu gehören etwa eine PIN-Sperre, Offline-Notizen und erweiterter Speicherplatz.

Weitere Informationen zu Evernote 5 hatte uns in der vergangenen Woche bereits Ruben Bakker von Evernote Schweiz im Video-Interview verraten. Dort findet Ihr auch die Beta-Version von Evernote 5 für den Mac.

(Bilder: Evernote Blog)

Zum Inhaltsverzeichnis

Evernote: Netzwerk gehackt, Passwörter werden zurückgesetzt

Auch Evernote ist gehackt worden. Kriminelle verschafften sich Zugang zum Netzwerk des Unternehmens und erbeuteten private Daten.

Wie Evernote auf seiner, momentan überlasteten, Seite mitteilt, wurden Benutzerdaten, E-Mails und verschlüsselte Passwörter gestohlen. Man betont, dass es keinen Hinweis darauf gebe, dass private Inhalte “zugänglich waren, gelöscht oder verändert” wurden.

Evernote

Das Unternehmen wies außerdem darauf hin, dass die Nutzer beim nächsten Log-in ein neues, möglichst sicheres, Passwort setzen müssen. Um den Wechsel der Passwörter aller Nutzer zu beschleunigen und zu erleichtern, sollen die nativen Clients für die verschiedenen Plattformen in den nächsten Stunden ein Update erhalten.

Wichtig für Euch als Nutzer: Sobald wie möglich das Passwort ändern und die Augen offen nach Spam im E-Mail-Postfach halten. Im schlimmsten Fall wird demnächst eine Spamwelle auf Evernote-Nutzer zukommen.

Quelle: The Verge

Zum Inhaltsverzeichnis

Die Woche in Droidland (KW 9)

Die Woche in Droidland gibt am Wochenende noch einmal einen Überblick über die interessantesten News der Woche.    

GIGA-News

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen des Mobile World Congress (MWC). Wir waren mit Jens, Flavio und Kamal vor Ort und auf unserer Eventseite gibt es alle News, Videos, Bilder und Tweets zu der Messe. Videos, die Ihr nicht verpassen solltet:

Wie spart man am besten bei Apps? Dieser Frage habe ich mich in einem Artikel gewidmet.
Hardware-News

Höher, weiter, schneller. Die Benchmark-Ergebnisse des Tegra 4 Prozessors sind unglaublich.

Eine etwas andere Sicht auf Project Glass wirft der Comic von The Joy of Tech.

Nexus 7 und Galaxy S3 wurden mit dem Global Mobile Award 2013 ausgezeichnet.

Ende diesen Monats werden die OUYA-Konsolen an die Kickstarter-Backer verschickt.

Motorola Smartphones fehlt der WOW-Effekt. So sieht man es zumindest bei Google.

Die Ankündigung des Samsung Galaxy S4 rückt näher. Wenn wir mitentscheiden könnten, würde es so aussehen.

Das Galaxy Note 8.0 ist vorbestellbar, leider zu einem viel zu hohen Preis. Von diesem Gerät will Samsung aber 1 Millionen Examplare pro Monat absetzen.

Software-News

Sony Xperia Z Das Display

Die Displayprobleme des Xperia Z gehen mit einem Klick weg, wie einer unserer Leser bemerkte.

Der beliebte Twitter-Client Falcon Pro erreicht das Token-Limit wegen starker App-Piraterie.

Qualcomm Battery Guru soll die Akkulaufzeit um bis zu 25% erhöhen können.

Google führt den Google+ Log-in ein und pusht einfach eine neue App auf unsere Android-Geräte.

Ubuntu Touch gibt es nun in täglich kompilierten Versionen und viele weitere Geräte werden mittlerweile unterstützt.

Die ZDF Heute App ist für Smartphones im Play Store erschienen.

Real Racing 3 wurde veröffentlicht. Es sieht gut aus und macht Spaß, legt aber zu viel Wert auf In-App-Käufe.

Evernote wurde gehackt und Benutzerdaten sind gestohlen worden. Schnellstmöglich das Passwort ändern ist hier angesagt.

Zum Inhaltsverzeichnis

Evernote: Warum der 5. Jahrestag des App Stores so bedeutsam ist

Fünf Jahre alt ist der App Store diese Woche geworden. In einem Kommentar beleuchteten wir die guten und schlechten Eigenschaften des Download-Shops. Doch wie bewertet ein Entwickler die Plattform? Phil Libin ist CEO von Evernote. Exklusiv für GIGA würdigt er den App Store: 

Phil Libin: In den vergangenen Jahren wurde viel darüber debattiert, auf welche Art und Weise Apple die Welt verändert hat. Mit der Einführung des Apple II wurden PCs zum ersten Mal auch für eine Zielgruppe abseits der Hardcore-Hobbyisten interessant. Der iPod und der anschließende Start von iTunes veränderten, wie wir Musik konsumieren. Das iPhone wandelte unsere Art miteinander zu kommunizieren, das iPad, wie wir arbeiten.

Abseits dessen gibt es jedoch eine Innovation von Apple, die wohl noch tiefergehende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat, als alle anderen zusammen. Diese Entwicklung ist über alle Branchen hinaus von Bedeutung und beeinflusst grundlegend unser Verständnis von Fairness, Unternehmertum und internationalen Grenzen: Der App Store. Diese Woche wurde er fünf Jahre alt.

Auch vor dem App Store gab es eine Vielzahl an Online-Verzeichnissen und -Marktplätzen für Handy Apps. Apple schaffte es als erstes, eine Erfahrung für den Nutzer zu schaffen, die so gut und universell war, um schnell erst Millionen und dann hunderte Millionen von Nutzern zu erreichen. Der App Store wurde allgegenwärtig und führte dazu, dass er heute vor allem eines ist: elitär.

Alles, was du tun musst, um im App Store erfolgreich zu sein, ist es, etwas Großartiges zu entwickeln.

Das mag für Unternehmen eine erschreckende Veränderung bedeuten. Über Generationen hinweg hielt sich die Binsenweisheit, dass es nicht immer das beste Produkt ist, das am Ende die Nase vorne hat. Traurigerweise, auch wenn es sehr klischeehaft ist, hat sich diese Einschätzung oft bewahrheitet. Ein noch so herausragendes Produkt konnte einfach gegen das eines Mitbewerbers verlieren, wenn dieser in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Partnerschaften, Logistik oder irgendeinem anderen erfolgsbestimmenden Faktor besser aufgestellt war. Oft zeigte sich, waren diese Aspekte wichtiger als die Qualität der Idee an sich.

Vor fünf Jahren veränderte sich das quasi über Nacht. Diese neue Wahrheit erreichte Jahr für Jahr immer mehr Branchen, die zuvor damit begonnen hatten, fast ausschließlich über Apps mit ihren Kunden zu interagieren. Der Trend nahm und nimmt Fahrt auf.

Es ist nicht so, dass die erfolgsbestimmenden Faktoren von „damals“ heute keine Rolle mehr spielen. Mittlerweile ist es jedoch so, dass ein großartiges Produkt im App Store gleichbedeutend mit einem riesigen Anschub für Marketing, Vertrieb und alle anderen Bereiche ist. Eine großartige App, bei der zuvor fast keine Markenbekanntheit vorhanden war, kann durch gezieltes, aber klein angelegtes Social Media Marketing Millionen Menschen weltweit erreichen und das in nur wenigen Tagen. Eine miserable App in Verbindung mit einem massiven Marketing Budget hingegen wird innerhalb von Stunden wieder verschwunden sein.

Was heißt das für Unternehmer?

Es bedeutet, dass man 90 Prozent in das stecken kann, das bedeutsam ist: das eigene Produkt. Vor dem App Store war das anders, hier rechnete man eher mit einem Verhältnis 50/50.

Das heißt auch, dass man jeden und fast die ganze Welt erreichen kann. Egal wo man selber lebt.

Es bedeutet auch, dass es keine Bedeutung hat, ob man bereits einen bekannten Namen hat. Um ehrlich zu sein, ist es sogar für kleine Teams oft einfacher im App Store erfolgreich zu sein, als für große, etablierte Unternehmen.  Im App Store kann man eben keine Platzierungen kaufen. Außerdem ist es einfacher Risiken auf sich zu nehmen, wenn man nicht so viel zu verlieren hat.

Das Wichtigste ist aber, dass man etwas für sich selber erschaffen kann. Wohl zum allerersten Mal bedeutet „Erschaffe etwas, das du liebst“ das richtige Business-Modell.

Wenn man etwas erschafft, das man selber liebt, ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass es auch fünfzig Millionen anderen Menschen auf der ganzen Welt gefällt – es sei denn, man hat einen unglaublich ungewöhnlichen Geschmack. Und der App Store bietet die Möglichkeit, dass diese fünfzig Millionen Menschen auch etwas von der eigens entwickelten App erfahren, dass sie sie bekommen und dafür zahlen können. Von überall auf der Welt.

Das war niemals zuvor denkbar. Die grundlegende Frage des Unternehmertums hat sich damit geändert. Heute heißt es nicht mehr „Was werden die Menschen kaufen?“ sondern „Was kann ich Großartiges erschaffen?“.

Natürlich ist der App Store nicht perfekt. Er funktioniert nicht für alle Branchen (auch wenn sein Einfluss wächst) und er hat ältere Geschäftsmodelle stark angegriffen und teilweise zerstört.

Außerdem, und von dieser Seite kommt die meiste Kritik, ist der App Store nicht wirklich demokratisch. „Wenn es mehrere Millionen Apps dort draußen gibt, wie kann der gewöhnliche Entwickler da herausstechen?“

Der gewöhnlich Entwickler kann das nicht. Der gewöhnliche Entwickler hat es nicht verdient, denn „gewöhnlich“ sein reicht nicht aus. Die App ist elitär und gleichzeitig bewusst nicht egalitär. Der App Store bestraft Gewöhnlichkeit härter als alles zuvor da Gewesene.

Trotzdem gibt es einer enormen Anzahl an Unternehmen die Möglichkeit großartig zu sein. Die Welt ist eindeutig besser dran, weil es den App  Store gibt. Nicht viele Produkte können das von sich behaupten und schon gar nicht nach fünf Jahren. Der App Store kann das. Happy Birthday App Store!

Der Dienst Evernote bezeichnet sich als „virtuelles Gedächtnis“, als Speicher, der Ideen und Notizen in Text und Bildern speichert und zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert (iOS-App siehe oben).
Unser Gastkommentator Phil Libin ist CEO von Evernote – herzlichen Dank für den Beitrag!

Zum Inhaltsverzeichnis
GIGA Marktplatz