Den Google Chrome Cache leeren – automatisch und manuell

Marco Kratzenberg

Man sollte regelmäßig den Chrome Cache leeren, um zu viele verräterische Spuren zu vermeiden. Denn anhand dieses Caches kann man auch feststellen, auf welchen Seiten ihr wart und was ihr euch dort angeguckt habt. Ab und zu empfiehlt es sich, hier gründlich aufzuräumen.

Schnell zum Thema

Grundsätzlich ist das Zwischenspeichern von Daten, genannt Cachen”, eine nützliche Sache. So verwenden beispielsweise Websites auf allen Seiten meist dieselben Grafiken für die Menüs oder dieselben Skripte für die grafische Gestaltung. Solche Sachen werden einmal auf der Festplatte abgelegt und wenn die nächste Seite dieselben Bildchen will, liefert Google Chrome diese sofort – ohne sie nochmal aus dem Internet laden zu müssen. Da diese Daten aber auch verräterisch sind und sich Webseiten außerdem mit der Zeit ändern, solltet ihr den Cache von Google Chrome leeren – entweder von Hand oder automatisch beim Schließen des Browsers. Ihr könnt übrigens auch den Inkognito-Modus in Google Chrome aktivieren, damit die Daten erst gar nicht im Chrome Cache abgelegt werden.

Der Inkognito-Modus von Google-Chrome sorgt dafür, dass überhaupt keine verräterischen Spuren auf der Festplatte landen. Wenn ihr ihn nutzt, müsst ihr nie wieder den Chrome Cache leeren. Unser Video stellt ihn euch vor:
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Google Chrome Inkognito-Modus Video

Google Chrome Cache löschen – automatisch

Ihr könnt den Google Chrome Cache beim Beenden des Browsers automatisch leeren lassen. Diese Funktion findet ihr in den erweiterten Einstellungen und sie ist selbst da noch etwas versteckt beziehungsweise unklar formuliert.

So legt ihr in den Einstellungen fest, dass der Chrome Cache geleert wird, sobald ihr den Browser schließt:

  1. Klickt in Chrome rechts oben auf die drei Punkte, um das Menü zu öffnen.
  2. Im Menü klickt ihr auf Einstellungen.
  3. Scrollt im Einstellungsfenster ganz nach unten und klickt dort auf Erweitert.
  4. Die nächste Abteilung heißt Sicherheit und Datenschutz. Scrollt dort zu den Inhaltseinstellungen und klickt darauf.
  5. Im nächsten Fenster seht ihr ganz oben den Eintrag Cookies (wie im Bild zu sehen). Klickt darauf.
  1. Im Fenster mit den Cookie-Einstellungen findet ihr auch einen Schalter für die Option Lokale Daten nach Schließen des Browsers löschen. Ihr müsst diesen Schalter aktivieren, damit der Chrome Cache beim Schließen des Browsers automatisch geleert wird.

Danach wird Google Chrome den Cache leeren und auch alle sonstigen zwischengespeicherten Daten löschen, sobald der Browser geschlossen wird.

Ein sogenannter „Porno-Modus“ sorgt in Browsern dafür, dass keine Spuren gespeichert werden. Unsere Bilderstrecke zeigt euch, wie er im Browser aktiviert wird:

„Porno-Modus“ auf dem Smartphone: Surfe sicher und sauber im Web

Google Chrome Cache leeren – von Hand

Manchmal „spinnt“ ein Browser und zeigt nicht das an, was er eigentlich liefern müsste. Sehr häufig ist in diesem Fall der Cache schuld. Beim Google Browser solltet ihr in diesem Fall einfach den Chrome Cache leeren und die Seite noch einmal laden.

Von Hand geht das ganz einfach. Wenn ihr den Chrome Cache leeren müsst, geht das während der Surf-Sitzung so:

  1. Um den Dialog zum Löschen der Browserdaten aufzurufen, nutzt ihr entweder die Tastenkombination Strg + Umschalttaste + Entfernen oder ihr öffnet das Chrome-Menü mit einem Klick auf die drei Punkte oben rechts.
  2. Im Menü klickt ihr auf Weitere Tools.
  3. Im nächsten Fenster klickt auf Browserdaten löschen.
  1. Im nachfolgenden Fenster könnt ihr verschiedene löschbare Daten markieren und auch einen Daten-Zeitraum festlegen. Markiert auf jeden Fall Bilder und Dateien im Cache, um den Chrome Cache zu leeren.
  2. Klickt anschließend auf den Button Browserdaten löschen.

Ohne weitere Rückfrage löscht der Google Chrome nun den gesamten Cache (und die übrigen markierten Daten).

Weitere Themen: Google Chrome, Google

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