Nexus 5 offiziell vorgestellt - Alle Infos und Artikel

GIGA-Wertung:
Leser-Wertung:
159 4.0

Beschreibung

Das Nexus 5 wurde offiziell vorgestellt. Wir zeigen euch alles Informationen zum neuen Google Smartphone.

Das Nexus 5 wird wieder sehr günstig sein und in diesem Jahr die Spitze der High-End Smartphones mit anführen. Während man sich 2012 noch im guten oberen Mittelfeld befand, rüstet der Hersteller LG dieses Jahr mächtig auf un präsentiert ein LG G2-ähnliches Smartphone, das auch dieses Jahr eine neue Android Version veröffentlichen wird. Unseren Nexus 5 Testbericht gibt es auch in Videoform:

Nexus 5 Video Review (10:13)

Nexus 5: Technische Spezifkationen

Display 4,95 Zoll mit 1920 x 1080 Pixeln Corning Gorilla Glas 3 und IPS+ Panel von LG
CPU Qualcomm Snapdragon 800 mit 2.3 GHz
RAM 2 GB
Speicher 32 GB / 16 GB, nicht erweiterbar
Kamera 8 MP Rückkamera mit OIS; 1,3 MP Frontkamera
Akku 2300 mAh, Wireless Charging, nicht wechselbar
Sensoren Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass, Proximity, Druck
Netzwerke UMTS/GSM/CDMA/LTE / Bluetooth 4.0, NFC und WiDi (!)
SIM Karte Micro-SIM
System Android 4.4. KitKat (Update auf 4.4.1. nach Auslieferung)
Maße 69.17 x 137,84 x 5,59 mm bei 130 Gramm
Preis ab 349 €

Nexus 5 360 Grad Ansicht

Nexus 5: Verfügbarkeit

Das Nexus 4 war 2012 zum Release eher spärlich verfügbar. Diesen Fehler werden LG und Google dieses Jahr nicht machen, doch mit einem hohen Andrang ist aufgrund einer agressiveren Vermarktung seitens Google und der sehr guten Daten des Nexus 5 und einem sehr günstigen Preis sehr wahrscheinlich. Das Nexus 5 gibt es im Play Store und diversen Elektrofachhändlern (z.B. Media Markt und Saturn).

Nexus 5: Preis

Das Nexus 5 wird es in zwei Versionen im Google Play Store geben: 16 GB für 349 € und 32 GB für 399 €. Ausgewählt Elektrofachmärkte werden ebenfalls das Nexus 5 führen, dann aber jeweils zu einem Auspreis von 50€. So wird z.B. die 16 GB Version bei Media Markt 399 € und die 32 GB Version 449 € kosten.

Bildergalerie Nexus 5-Bilder aus Russland

Nexus 5: Erste Erfahrungen

Erste Erfahrungen mit dem Nexus 5 hatte der Twitter User N1troz und ein User auf Reddit gemacht. Dabei spricht man von einem sehr wertigen Gefühl (Reddit) dass nicht so billiges Plastik wie Samsung Geräte hat, sondern eher an ein LG G2 erinnert. Außerdem hat es eine Nexus 4 ähnliches Handling und eine tolle und klare Kamera. Android 4.4 KitKat wirkt erwachsener, strukturierter und hat viele tolle Neuerungen bekommen (mehr dazu folgt hier). Ein Test und das bekannte Videoreview folgen natürlich so schnell wie möglich.

Bildergalerie Nexus 5 Bilder

via Google

von

Weitere Themen: Google

Test
  1. HTC One M8 Test – Ein fast perfektes Smartphone

    von Jens Herforth
    HTC One M8 Test – Ein fast perfektes Smartphone

    HTC hatte es in den letzten Jahren nicht immer leicht, was auch an der eigenen Firmenpolitik lag. Das HTC One (M7) hat dem Unternehmen einen neuen Aufschwung, diverse Preise und neues Selbstvertrauen gebracht. Aber wie gut ist der Nachfolger wirklich?

    Leser-Wertung:


zum Hersteller
Alle Artikel zu Nexus 5

  1. HTC One M8 Test – Ein fast perfektes Smartphone

    von Jens Herforth
    HTC One M8 Test – Ein fast perfektes Smartphone

    HTC hatte es in den letzten Jahren nicht immer leicht, was auch an der eigenen Firmenpolitik lag. Das HTC One (M7) hat dem Unternehmen einen neuen Aufschwung, diverse Preise und neues Selbstvertrauen gebracht. Aber wie gut ist der Nachfolger wirklich?

    Leser-Wertung:


  2. HTC One M8 und Nexus 5 im Vergleich

    von Kamal Nicholas
    HTC One M8 und Nexus 5 im Vergleich

    Vor kurzem hat HTC sein neues Flaggschiff vorgestellt, das etwas verwirrend ebenfalls auf den Namen HTC One hört, allerdings handelt es sich dabei nun um das Modell “M8“. Wir haben uns das Gerät mal im Vergleich zum Nexus 5 angesehen.


Kommentare nach oben
Alle Artikel zu Nexus 5

    Stress-Test: iPhone 5s vs HTC One M8 vs Galaxy S5 vs Nexus 5 [Video]

    Squaretrade, ein Versicherungsunternehmen für Elektronikgeräte, lässt in diesem Video vier aktuelle Top-Smartphones, darunter iPhone 5s, HTC One M8, Galaxy S5 und Nexus 5, in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Nexus 5: Auslieferung von Android 4.4.3 beginnt (Gerücht)

    Nexus 5-Besitzer werden seit gestern mit einer Aktualisierungen beliefert, zumindest vom amerikanischen Provider Sprint. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich hier um das Update 4.4.3.

    Bereits gestern vermeldete Sprint, dass mit der Auslieferung eines Updates begonnen wurde. Aufgrund der kürzlich aufgetauchten Changelogs von Android 4.4.3 ist davon auszugehen, dass es sich um dieses Version handelt.

    Mitunter beinhaltet das KitKat-Update einige Kameraverbesserungen sowie weitere Fehlerbehebungen. Hierbei handelt es sich zwar um ein Gerücht, jedoch sind die Informationen sehr konkret. Eine Auslieferung in Deutschland scheint laut diesen Informationen für sehr wahrscheinlich und ist zeitnah zu erwarten.

    via androidcentral, Quelle: Sprint

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Nexus-Toolkit: Nexus-Geräte mit Factory Images auf den Werkszustand zurücksetzen

    Nexus-Geräte eignen sich hervorragend dafür, um ihre Gerätesoftware zu modifizieren: sei es das Öffnen des Bootloaders, das Flashen eines alternativen Recoveries/Systems oder das Rooten. Schnell kann dabei etwas schief gehen und das System des Geräts startet nicht mehr. In einem solchen Fall könnt ihr euer Nexus-Gerät mit nachfolgendem Tutorial schnell wieder auf Werkszustand zurücksetzen.

    In nachfolgendem Tutorial werden wir die Software eines Nexus-Gerätes mit Hilfe eines Factory Images von Google auf den Werkszustand zurücksetzen. Factory Images bieten im Vergleich zur eingebauten Android-Wiederherstellung vor allem den Vorteil, dass sie auch funktionieren, wenn das eigene Nexus-Gerät überhaupt nicht mehr startet.

    Der Prozess ist für alle Nexus-Geräte gleich, da der Entwickler mskip ein Nexus-Toolkit entwickelt hat, das alle Nexus-Geräte (Galaxy Nexus, Nexus 4, Nexus 5, Nexus 7 2012, Nexus 7 2013, Nexus 10) zurücksetzen kann. Dieses findet ihr nachfolgend zum Download.

    downloaden

    Nexus-Toolkit

    Nexus-Gerät und Software-Version auswählen

    Nachdem das Toolkit installiert ist, kann es mit den Vorbereitungen losgehen. Im Startbildschirm des Programms könnt ihr nun euer Nexus-Gerät durch Eingabe der entsprechenden Nummer (01 = Galaxy Nexus, 02 = Nexus 4, etc.) auswählen und die Eingabe mit der Enter-Taste bestätigen. Anschließend wählt ihr nach optionaler Überprüfung auf ein Update des Toolkits eure aktuelle Build-Version aus. Diese kann auf dem funktionierenden Android-Gerät unter Einstellungen -> Über das Telefon/Tablet herausgefunden werden. Falls sich das Gerät nicht mehr starten lässt und ihr eure Build-Nummer nicht wisst, wählt einfach die aktuellste Android-Version, die im Toolkit angezeigt wird, aus. Da SkipSoft die Daten des Toolkits auf zwei verschiedenen Servern hostet, muss nun der bevorzugte Download-Server ausgewählt werden. Empfehlenswert ist hier der schnellere SkipSoft-Server. Das Toolkit lädt nach der Auswahl benötigte Dateien automatisch aus dem Internet.

    Auf der nächsten Seite geht es an das Installieren der Treiber, das Öffnen des Bootloaders und das Flashen der Factory-Images.

    Titelbild Quelle: Shutterstock (Reset button in white background), modifiziert + Google

    Treiber installieren

    Im Hauptmenü für das jeweilige Nexus-Gerät sollten nun unter Punkt 1 die “Universal USB Drivers” installiert werden, damit das Android-Gerät vom PC korrekt erkannt wird.

    Bootloader öffnen mit dem Toolkit

    Das Toolkit kann das Factory Image nur flashen, wenn der Bootloader des Nexus-Gerätes geöffnet ist – standardmäßig ist dieser geschlossen. Ihr könnt den Status des Bootloaders herausfinden, indem ihr in den Fastboot-Modus startet: Das Nexus-Gerät ausschalten und dann beide Lautstärketasten und die Power-Taste gleichzeitig drücken. Steht dort im unteren Bereich “LOCK STATE – locked”, so muss zunächst der Bootloader geöffnet werden. Ist der Bootlader “unlocked”, kann bei der nächsten Überschrift weitergemacht werden.

    Beim Öffnen des geschlossenen Bootloaders gehen alle Daten auf dem Gerät verloren. Sofern das Nexus-Gerät also noch startet, sollte spätestens an diesem Punkt ein Backup wichtiger Daten wie Kontakte, SMS, Bilder und Co. erfolgen. Ist das geschehen, öffnet ihr so den Bootloader des Nexus-Geräts:

    1. Das Nexus-Gerät wie oben in den Fastboot-Modus starten und per USB mit dem PC verbinden.
    2. Im Hauptmenü des jeweiligen Nexus-Geräts findet sich unter Punkt 3 “UnLock/Re-Lock your BootLoader”.
    3. Unter diesem Punkt wird Nummer 1 “UnLock Bootloader” ausgewählt.
    4. Falls der Bootloader noch nicht geöffnet ist, erscheint nun auf dem Gerät eine Entsperransicht. Vorsicht: Der nächste Schritt löscht alle Daten auf dem Gerät!
    5. Mit den Lautstärketasten auf Punkt “Yes” navigieren und mit der Power-Taste bestätigen. Fertig.

    Bildergalerie Nexus 4 Bootloader öffnen

    Google Factory Image herunterladen und flashen

    1. Das Nexus-Gerät sollte nun per USB an den PC angeschlossen sein und sich im Fastboot-Modus befinden.
    2. Im Hauptmenü des jeweiligen Nexus-Geräts kann unter Punkt 9 der Punkt 1 “Download Google Stock Image” ausgewählt werden.
    3. In der nun angezeigten Übersicht werden alle vom Toolkit unterstützten Factory-Images aufgelistet (jeweils doppelt, da sie entweder von skipsoft.net oder von goo.im heruntergeladen werden können). Hier wählen wir das Image, das der Build-Nummer entspricht, die bei der anfänglichen Software-Auswahl gewählt wurde. Im Zweifelsfall gilt auch hier: die aktuellste Android-Version wählen. Welcher der Download-Server genutzt wird, ist egal. Der von SkipSoft ist aber deutlich schneller.
    4. Das Toolkit lädt das Factory Image nun automatisch herunter.
    5. Die Frage “Do you want to flash the image now” kann mit “yes” beantwortet werden, woraufhin das Factory Image entpackt wird.
    6. Sollen die Nutzerdaten (Apps und Daten wie Bilder, Musik, etc.) gelöscht werden (ist empfohlen), so wird auch die nächste Frage mit “yes” beantwortet.
    7. Das Toolkit flasht nun das Factory Image und startet das Android-Gerät danach automatisch neu.
    8. Das Android-Gerät ist nun auf Werkszustand zurückgesetzt und kann wieder neu eingerichtet werden. Falls das Gerät zur Reparatur eingeschickt werden soll, kann der Bootloader über Punkt 3 im Hauptmenü wieder geschlossen werden. Damit ist das Nexus-Gerät dann komplett zurück im Auslieferungszustand.

    Nachfolgend könnt ihr euch die einzelnen Schritte und Screens im Toolkit am Beispiel eines Nexus 4 ansehen:

    Bildergalerie Nexus 4 auf Werkszustand zurücksetzen

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Samsung Galaxy S5 vs. Google Nexus 5: Der direkte Vergleich

    Highend-Smartphones mit oberer Mittelklasse vergleichen, wo gibt es denn sowas? Natürlich hier bei uns auf GIGA ANDROID. Wir haben uns das Samsung Galaxy S5 mal im direkten Vergleich mit dem Nexus 5 angesehen.

    Klar, die beiden Geräte gehören zu deutlich unterschiedlichen Preisklassen und so kann man für die UVP eines Samsung Galaxy S5 gleich zwei neue Nexus 5 (16 GB) kaufen. Dennoch möchten wir Googles aktuelles Flaggschiff mit dem von Samsung vergleichen, da das Nexus 5 sich in einigen Belangen nicht unbedingt gegenüber der Highend-Konkurrenz verstecken muss. Das hängt vor allem davon ab, was euch als Nutzern bei einem Smartphone wichtig ist.

    Klar, in Sachen Kamera kann das Nexus 5 bei weitem nicht mit dem S5 mithalten, aber wie sieht es beim Display und anderen Spezifikationen aus? Wir haben uns die ganze Sache mal angeschaut, das Video dazu gibt es oben Und für alle Spezifikations-Hungrige haben wir die Datenblätter der beiden Flaggschiff-Smartphones gegenübergestellt.

    Samsung Galaxy S5 vs. Google Nexus 5: Technische Spezifikationen
      Samsung Galaxy S5 Google Nexus 5
    Urspr. Erscheinungsjahr

    2014

     2013
    Größe und Gewicht

    142 x 72,5 x 8,1 mm; 145 Gramm

    137,8 x 69,2 x 8,6 mm, 130 Gramm
    Material und Farben des Gehäuses

    Polycarbonat; Weiß, Blau, Braun

    Polycarbonat; Schwarz, Weiß, Rot
    Wasserdicht, staubdicht 

    ja

     nein
    Prozessor

    Qualcomm Snapdragon 801 (2,5 GHz Quad-Core)

    Qualcomm Snapdragon 800 (2,3 GHz)
    RAM

    2 GB

    2 GB
    Betriebssystem

    Android 4.4.2 KitKat mit Samsung Touchwiz

    Android 4.4.2
    Speicherplatz (Gigabyte)

    16/32 GB, erweiterbar mittels microSD-Karte um max. 128 GB

    16/32 GB, nicht erweiterbar
    Displaygröße und Pixelzahl

    5,1 Zoll; 1920×1080 Pixel

    4,95 Zoll; 1920 x 1080 Pixel
    Displayauflösung (Pixeldichte)

    432 ppi

    445 ppi
    Kameraauflösung und Blende

    16 Megapixel, 1/2,6“ Sensor

    8 Megapixel 1/3,2“ BSI-Sensor, f/2.4 Blende
    Kamera-Ausstattung

    LED-Blitz, Bildstabilisator (Software), Makromodus, Dual Shot, Gesichts- und Lächelerkennung, HDR

    Optische Bildstabilisierung, Gesichtserkennung, Photo Sphere, HDR, Dual Recording
    Videoauflösung

    4K, 1080p mit 60fps

    1080p mit 30 fps
    Frontkamera

    2,1 MP

    1,3 MP
    LTE

    ja

    ja
    NFC

    ja

    ja
    Dock-Anschluss

     Micro-USB

    Micro-USB
    Akkuleistung (Telefonie / Standby)

    2.800 mAh; 21 h / 390 h

    2.300 mAh; 17 h / 300 h
    UVP:

     / k.A.

    ab 349 Euro
    Zum Inhaltsverzeichnis

    HTC One M8 Test – Ein fast perfektes Smartphone

    HTC hatte es in den letzten Jahren nicht immer leicht, was auch an der eigenen Firmenpolitik lag. Das HTC One (M7) hat dem Unternehmen einen neuen Aufschwung, diverse Preise und neues Selbstvertrauen gebracht. Aber wie gut ist der Nachfolger wirklich? Seit dem 04.04.2014 ist das neue High-End Smartphone verfügbar.

    HTC One M8 auf Amazon zum Angebot

    Technische Spezifikationen

    • 5-Zoll (12,7 cm) Super LCD3 Touchscreen mit 1080 x 1920 Pixeln Auflösung (440 ppi)
    • Corning Gorilla Glas 3 Display
    • Qualcomm Snapdragon 801 2,3 GHz Quad Core (MSM8974AB v3)
    • Adreno 330 GPU mit 578 Mhz
    • Android 4.4.2 KitKat und Sense 6.0 Oberfläche
    • 2 GB RAM
    • 16 GB interner Speicher
    • SD-Slot für bis zu 128 GB Speicher
    • HTC Ultrapixel Kamera mit 1/3“ BSI-Sensor (2688×1520, 2um), HTC Zoe™, Panorama360, Dual LED-Blitzlicht
    • f/2.0 Blende und 28mm Linse
    • Videoaufnahmen in 1080p mit 60 FPS oder 720p und 120 FPS
    • 5 Megapixel Frontkamera
    • Nano-SIM Slot
    • BlueTooth 4.0, WLAN a/b/g/n/ac 2.4 oder 5GHz, DLNA, Miracast, WiFi Direct, NFC, FM Radio, GPS/GLONASS, Digitaler Kompass, Barometer
    • RBG Benachrichtigungs-LED
    • 146,3 x 70,6 x 9,35 mm
    • 160 Gramm
    • Akku 2.600 mAh

    Erster Eindruck, Design und Verarbeitung

    In unserer Redaktion ist es recht offensichtlich: Kamal nutzt ein Samsung Galaxy Note 3, ich kehre immer wieder zum HTC One zurück. Dementsprechend stehe ich als Fanboy der Taiwaner im Raum, bin gleichzeitig aber auch ihr größter Kritiker. Optisch war man dank diverser Leaks schon auf das neue Flaggschiff vorbereitet, doch wenn man das gute Stück das erste Mal in den Händen hält, macht das neue Design schon einen ganz anderen Eindruck.

    Wenn HTC eins kann, dann richtig wertige Smartphones bauen. Auch aus der verwöhnten Apple Redaktion gab es Lob, Chapeau HTC! Das Handy startet schnell, es bedient sich alles fluffig und fix, das neue One kann sich da locker zum Nexus 5 gesellen. Beide Geräte bieten hier die flüssigste Android Bedienung seit langem, nur dass HTC hier noch eine eigene Oberfläche drüber gebügelt hat.

    Bildergalerie HTC One (M8)

    Die HTC-Leiste bietet ab sofort keine Touchbedienung mehr. Der Platz wird nur als optischer Trenner zwischen dem Display und den Boomboxen genutzt. Viele (und auch aus der Redaktion kam das mehrfach) stören sich an diesem Trennelement. Natürlich wirkt es so, also wolle HTC hier den Platz nur für die Werbung nutzen. Das denke ich nicht. Designer und Produktmanager sitzen wochen-, wenn nicht sogar monatelang am Designkonzept eines Smartphones und überlegen ganz genau welchen Platz sie wie benutzen. Ich denke kaum, dass HTC so selbstverliebt ist und an der Front ein Logo verbauen wollte.

    Rein aus Werbezwecken ist es auf der Rückseite eh besser angebracht. Auf Nachfrage sagt man uns, dass man ganz einfach Kompromisse eingehen musste. Durch die engere Zusammenarbeit mit Google landen die Bedienelemente direkt auf dem Display und verschwinden (Immersive Mode) wenn sie nicht gebraucht werden. Ein kurzer Wisch über den Rand des Displays oder ein Tipp darauf (kleine helle Punkte befinden sich dann an dieser Stelle) lässt die Buttons wie von Zauberhand wieder erscheinen. Das ist toll, benötigt manchmal aber auch etwas Fingerspitzengefühl und sorgt oft für einen weiteren, eigentlich auch unnötigen Schritt/Tipp.

    Leistung

    Es gab einige Unstimmigkeiten zwischen diversen Versionen des HTC One. Die Chinesische Variante hat eine kleine CPU (2,45 GH) außerdem wurde dabei noch eine Beta-Software mit mangelndem Power Management genutzt. Unser HTC One ist zwar „nur“ 2,3 GHz schnell, doch im Antutu Benchmark (auch AntutuX) erreicht der Alu-Bolide Werte zwischen 33k und 34k. Genauere Werte befinden sich in der Galerie. Generell kann man hier sagen: Ob nun rechenintensive Spiele oder große Dateien, die innerhalb des System geschrieben werden müssen (Videos/Fotos/Dateien kopieren) — das HTC One (M8) ist richtig fix unterwegs. Der Sprung vom QSD 600 zum 801 ist definitiv spürbar.

    Bildergalerie HTC One M8 Benchmark

    Display

    Das Corning Gorilla Glas 3 ist sehr dünn, man berührt also fast das Display-Panel, wenn man das HTC One bedient. Das kennt man sonst nur von wenigen Android-Smartphones, vor allem aber vom iPhone. Das M8 kommt zwar nicht an die Helligkeit des Note 3 heran, doch es ist noch mal etwas heller als der Vorgänger. Die Auflösung von 1920 x 1080 erstreckt sich dieses Mal auf 5 Zoll und büßt damit ein wenig Pixeldichte ein. Das macht allerdings überhaupt nichts aus, denn das Display ist weiterhin extrem klar und scharf und sieht sogar von der Seite noch richtig gut (und ablesbar) aus. Hier gibt es absolut nichts zu meckern.

    HTC One M8 auf Amazon  zum Angebot

    Auf der zweiten Seite geht es um die die Software Sense 6.0 und die Kamera

    Auch bei Sense 6.0 scheiden sich wieder die Geister. Die Einen finden es super, die Anderen möchten pures Android benutzen und stören sich an der Oberfläche. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Fehlerquellen bei Sense: Kontaktverknüpfungen, Widgets, die crashen, Blinkfeed konnte nicht deaktiviert werden, das System war langsam oder ruckelte.

    HTC One M8 auf Amazon  zum Angebot

    Doch all diese Kinderkrankheiten sind vorbei. Sense ist erwachsen geworden und bietet für Erfahrene und Neulinge gleichermaßen viele Möglichkeiten. Ein kurzer Blick in die Einstellungen ermöglicht sofort die Änderung des Schriftbildes. Die Schriftart „Helvetica“ macht aus dem HTC One M8 ein richtig filigranes, schickes Business Smartphone. Was Schriftarten so ausmachen können! HTC installiert kaum Bloatware vor. Sense bietet ein paar Apps (Backup, Zoe,  Kritzeln, FM-Radio, Kindermodus, Taschenlampe usw.), POLARIS Office ist mal wieder (fest!) vorinstalliert und FitBit (nicht fest) zählt die Schritte und sonstige Bewegungen. Insgesamt hält HTC rund 6 GB für System, Apps und freien Speicher (für Updates) besetzt, 10 GB sind damit frei und können genutzt werden. Da man den internen Speicher aber mit einer SD-Karte erweitern kann, ist das alles eh kaum noch der Rede wert.

    Bildergalerie HTC One M8 Software

    HTC erweitert seine Funktionsleiste langsam und bietet im M8 die sogenannten „Motion Launch Gesten“. Auf dem reaktivierten Display reicht eine Wischgeste und man landet direkt in Blinkfeed, der Sprachwahl oder auf der Widget-Seite (Startseite) des Smartphones. Warum man hier keine alternativen Apps oder Befehle ist mir allerdings absolut schleierhaft. Dass man das Smartphone mit einem Doppeltipp wecken kann, ist großartig. Dass man es aber nach einer oder zwei Aktionen am Gerät mit einem Doppeltipp nicht wieder sperren kann, ist irgendwie inkonsequent. Schade!

    Zu dem neuen HTC Zoe Feature können wir noch nichts sagen. Der Gedanke, in Zukunft eigene Kurzvideos mit einer Community zu teilen, ist aber durchaus interessant.

    Kamera

    Die Kamera des HTC One M8 ist wieder ein zweischneidiges Schwert. Schon beim Vorgänger habe ich die Bilder generell für gut befunden, doch die fehlende Tiefe bemängelt. In ein 8MP Bild kann ich einfach viel weiter hinein zoomen. Das neue HTC One hat wieder 4 Ultrapixel (4,1 Megapixel) verbaut und bietet mit einem kleinen Software und Hardware Upgrade sichtbar bessere Bilder als der Vorgänger. Dennoch: der Fokus reagiert schnell, bei normalen Lichtverhältnissen ist die Kamera super und die bisherigen Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen! Aber: Zoomt man in Bilder hinein, erkennt man die Schwächen der Kamera.

    Was kann HTC uFocus?

    Der Gedanke dahinter ist großartig: Eine zweite Kamera nimmt nur Tiefeninformationen des jeweiligen Motivs auf, zudem hilft die Kamera beim Fokussieren. In jedem Foto des HTC One (M8) sind somit (immer!) unheimlich viele Bildinformationen gespeichert. Die Software von HTC kann mit diesen Daten nachträglich bestimmte Bereiche fokussieren. Dummerweise müssen die Entwickler hier noch nachjustieren. In jedem Bild gibt es immer wieder Bereiche, die falsch erkannt werden oder wie ein künstlich aufgelegter Weichzeichner wirken. Das sieht alles nicht nicht wirklich final aus und wenn HTC hier schon ein zweite Kamera verbaut, was ja nun auch optische Einbußen und Kompromisse mit sich bringt, dann sollte einen dieses Feature auch von den Socken hauen.

    HTC One M8 auf Amazon  zum Angebot

    Nokia schießt im Refocus-Konzept drei Fotos mit unterschiedlichem Fokuspunkt. Entweder sollte HTC über solch einen alternativen Modus nachdenken oder eine „per Hand Justierung“ anbieten. Manchmal sind es nur ganz kleine Stellen, die unscharf sind aber zum Fokuspunkt gehören. Ein Problem sehe ich außerdem in der Galerie. Ein frisch geschossenes Foto ist eine „unbearbeitete“, also rohe JPEG-Version (ähnlich dem RAW Format). Alle Tiefeninformationen sind hier gespeichert, nur in dieser rohen Version kann ich das Bild mit uFocus und allen anderen Spielereien (Verfremdung/Jahreszeit/3D-Effekt) „verschönern“. Dummerweise erkenne ich in der Galerie aber nicht welches das rohe Bild ist. Zeitlupen-Videos werden mit einem kleinen Männchen auf dem Vorschaubild markiert, eine solche Lösung wäre auch für die rohen Fotos sehr praktisch. Ich habe mich schon öfter etwas irritiert durch die Galerie getippt, bis ich dann beim gewünschten Foto war.

    Die Zeitlupenfunktion ist ein nettes Gimmick, welches aber aus gutem Grund nicht groß beworben wurde. Mit dem iPhone 5S ist die Videoqualität in keiner Weise vergleichbar. Hier wäre, auch was die Bearbeitungsfunktion angeht (die Videogeschwindikgeit kann nur direkt in der Album-App bearbeitet werden, nicht aus der Kamera-App heraus), noch genug Raum nach oben.

    Bildergalerie HTC One M8 Beispielfotos

     

     

    HTC One M8 boomsound

    Lauter, voller, klarer, tiefer – Die Boomboxen haben mehr Platz und ein paar Optimierungen erhalten. Etwas besseres wird man im Smartphone-Bereich nicht zu hören bekommen. Es ist immer wieder erstaunlich wie großartig die Boxen sind, mehr kann man schon gar nicht dazu sagen. Es ist allerdings unverständlich, warum HTC diesen Bereich nicht ordentlich bewirbt und ein gutes Musik-Spiel (Stichwort Guitar Hero)  vorinstalliert und/oder fördert? Verschwendetes Potential der Marketingabteilng.

    HTC One M8 auf Amazon  zum Angebot

    Akku

    Der Akku machte in der letzten Woche mal eine gute und mal eine weniger gute Figur. Generell kann ich aber bestätigen, dass man auch als Hardcore-User locker über den Tag kommt. Die Option „Extremer Energiesparmodus“ ist verdammt praktisch für Partys oder unterwegs, hier würde ich mir aber eine „Anwender-Alternative“ wünschen. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin und nicht im Netz surfen möchte, brauche ich keinen kompletten Funktionsumfang. Die Kamera ist da aber immer wieder mal gezückt worden, dafür musste ich dann aber den Energiesparmodus beenden.

    HTC sollte hier noch einen „Party- oder Anti-Phubbing-Modus“ einbauen. Fotos ja, Internet/GPS/Mobile Daten nein. Frischen Besitzern des HTC One (M8) sei noch gesagt, dass es diverse Möglichkeiten gibt, die Akkulaufzeit zu verlängern. In unserem Testzeitraum haben wir alle möglichen Funktionen genutzt, also auch alle Gesten und Sensoren dauerhaft aktiv gehalten.

    HTC One M8 Fazit

    Fazit

    Und da sind wir auch schon am Ende. Das Fazit zum HTC One fällt insgesamt gut aus. Wirklich gut. Wer eine perfekte, grandiose Kamera erwartet, sollte beim neuen HTC One aber nicht zugreifen. Wer mit den Onscreen Buttons nicht zurecht kommt, der sollte ebenfalls vom HTC One Abstand nehmen. Alle Anderen erwartet mit dem HTC One M8 ein Smartphone mit einem guten Display, welches heller sein könnte, der aktuell stärksten Hardware, der absolut besten Verarbeitung und vielen Innovativen Ideen, aus denen man in nächster Zeit und kommenden Updates eine ganze Menge herausholen kann.

    HTC One M8 auf Amazon  zum Angebot

    Hoffen wir mal, dass die Taiwaner unseren Testbericht lesen und die angesprochen Punkte auch beheben. Dann könnte vielleicht jetzt schon das Smartphone des Jahres feststehen. Aber die Konkurrenz mit dem Galaxy S5, LG G3 und Xperia Z2 schläft nicht. Warten wir es ab.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    HTC One M8 und Nexus 5 im Vergleich

    Vor kurzem hat HTC sein neues Flaggschiff vorgestellt, das etwas verwirrend ebenfalls auf den Namen HTC One hört, allerdings handelt es sich dabei nun um das Modell “M8“. Wir haben uns das Gerät mal im Vergleich zum Nexus 5 angesehen.

    Vor allem einen markanten Unterschied zwischen dem HTC One (M8) und dem Nexus 5 gibt es: Den Preis. Während das HTC One M8 nämlich mit seiner UVP an der 700 Euro-Grenze liegt, muss man für das Nexus 5 nur etwa die Hälfte bezahlen (zumindest für die 16 GB-Variante). Aber natürlich gibt es auch noch einige andere markante Unterschiede, denn irgendwie müssen die unterschiedlichen preise ja gerechtfertigt werden.

    HTC_One_M8_vs_Nexus_5_rear

    Wir haben uns das HTC One M8 und das Nexus 5 zum einen mal in einem kurzen Video angeschaut, außerdem wollten wir für alle Spezifikationshungrigen auch die technischen Daten gegenüberstellen. Ersteres seht ihr oben, Letzteres gibt es jetzt.

    HTC One (M8) vs. Google Nexus 5
      HTC One (M8) Google Nexus 5
    Urspr. Erscheinungsjahr 2014
    Größe und Gewicht 146.4 x 70.6 x 9,35 mm, 160 Gramm 137,8 x 69,2 x 8,6 mm, 130 Gramm
    Material und Farben des Gehäuses Aluminium; Grau, Gold, Silber  Polycarbonat; Schwarz, Weiß, Rot
    Wasserdicht, staubdicht   nein  nein
    Prozessor Qualcomm Snapdragon 801 (2,3 GHz) Qualcomm Snapdragon 800 (2,3 GHz)
    RAM 2 GB 2 GB
    Betriebssystem Android 4.4.2 mit HTC Sense 6 Android 4.4.2
    Speicherplatz (Gigabyte) 16 GB, erweiterbar mittels microSDXC-Karten (max. 128 GB) 16/32 GB, nicht erweiterbar
    Displaygröße und Pixelzahl 5,0 Zoll; 1920 x 1080 Pixel 4,95 Zoll; 1920 x 1080 Pixel
    Displayauflösung (Pixeldichte) 440 ppi 445 ppi
    Kameraauflösung und Blende 4 Ultrapixel 1/3“ BSI-Sensor, f/2.0 Blende 8 Megapixel 1/3,2“ BSI-Sensor, f/2.4 Blende
    Kamera-Ausstattung Duo-Kamera Sensor, gleichzeitige Aufnahme von HD-Videos und Fotos, Gesichts- und Lächel-Erkennung, HDR-Videoaufnahme,  Video- und Bildsatbilisator (Software) Optische Bildstabilisierung, Gesichtserkennung, Photo Sphere,
    Videoauflösung 1080p mit 60 fps, 720p mit 120 fps 1080p mit 30 fps
    Frontkamera 5 MP, 1080p 1,3 MP
    LTE ja ja
    NFC ja ja
    Dock-Anschluss Micro-USB Micro-USB
    Akkuleistung (Telefonie / Standby) 2.600 mAh; 20 h / 496 h 2.300 mAh; 17 h / 300 h
    UVP: ab 349 Euro

    Tja, hier kann man natürlich ganz einfach den Preis entscheiden lassen. Doch wer sich ein neues Smartphone zulegt wird sicherlich nicht nur auf die Zahl des Preisschildes schauen, sondern sich auch überlegen, was alles mit dem Gerät gemacht werden soll. Für gehobene Ansprüche ist von diesen beiden Smartphones sicherlich das HTC One M8 das interessantere, doch auch das Nexus 5 muss sich überhaupt nicht verstecken.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Nexus Root-Toolkit: Nexus-Geräte einfach rooten

    Nexus-Geräte zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie besonders leicht modifizierbar sind: Bootloader öffnen, ein neues Recovery-System, eine neue Firmware oder nur Root? Kein Problem. Wie ihr euer Nexus-Gerät entsperrt und anschließend rootet, darauf geht dieser Artikel genau ein. Eine detaillierte Erklärung, was genau Root ist, findet ihr hier

    Vorbereitungen für das Rooten

    Der Root-Prozess ist für alle Nexus-Geräte gleich, da der Entwickler mskip ein Nexus-Toolkit entwickelt hat, das alle gängigen Nexus-Geräte (Galaxy Nexus, Nexus 4, Nexus 5, Nexus 7 2012, Nexus 7 2013, Nexus 10) rooten kann. Dieses findet ihr nachfolgend zum Download.

    downloaden

    Nexus-Gerät und Software-Version auswählen

    Nachdem das Toolkit installiert ist, kann es mit den Vorbereitungen losgehen. Im Startbildschirm des Programms könnt ihr nun euer Nexus-Gerät durch Eingabe der entsprechenden Nummer (01 = Galaxy Nexus, 02 = Nexus 4, etc.) auswählen und die Eingabe mit der Enter-Taste bestätigen. Anschließend könnt ihr überprüfen, ob es ein Update für das Toolkit gibt. Dann wählt ihr eure aktuelle Build-Version aus. Diese kann auf dem Android-Gerät unter Einstellungen -> Über das Telefon/Tablet herausgefunden werden. Da SkipSoft die Daten des Toolkits auf zwei verschiedenen Servern hostet, muss nun der bevorzugte Download-Server ausgewählt werden. Empfehlenswert ist hier der schnellere SkipSoft-Server. Das Toolkit lädt nach der Auswahl benötigte Dateien automatisch aus dem Internet.

    Falls eure Build-Nummer nicht in dem Toolkit aufgeführt wird, ist sie wahrscheinlich so neu, dass mskip noch keine Gelegenheit hatte, sein Toolkit zu aktualisieren. In diesem Fall könnt ihr entweder ein alternatives universelles Toolkit wie das Nexus Root Toolkit von Wug ausprobieren oder einen Blick in den Nexus-Bereich des Android-Hilfe-Forums werfen. Falls ihr lediglich den Bootloader eures Nexus-Geräts entsperren möchtet, könnt ihr das auch mit mskips Toolkit tun, selbst wenn eure Build-Nummer nicht aufgeführt wird.

    Treiber installieren

    Im Hauptmenü für das jeweilige Nexus-Gerät sollten nun unter Punkt 1 die “Universal USB Drivers” installiert werden, damit das Android-Gerät vom PC korrekt erkannt wird. Nach der Installation kann es auf der nächsten Seite richtig losgehen.

    Titelbild: Shutterstock (Close up of a man using mobile smart phone)

    Dank des Toolkits können wir alle Aktionen des Rootens (Bootloader öffnen, Custom Recovery flashen und der Rootprozess) in einem Schritt abhandeln. Auch wer bereits ein Nexus-Gerät mit offenem Bootloader sein eigen nennt, kann den folgenden Abschnitt nutzen, um das eigene Gerät zu rooten. Der Bootloader ist im Auslieferungszustand geschlossen und muss geöffnet werden, damit wir das Gerät einfach rooten können. Die nachfolgenden Schritte starten im Hauptmenü des Toolkits für das jeweilige Nexus-Gerät.

    Das Befolgen der Anleitung geschieht natürlich auf eigene Gefahr. Falls etwas schiefgehen sollte, kann euch das Toolkit glücklicherweise dabei helfen, das Gerät fast vollautomatisch wieder in den Auslieferungszustand zu versetzen.

    Beachtet bitte, dass während dem Entsperren des Bootloaders ein Zurücksetzen des Gerätes auf den Werkszustand stattfindet. Das bedeutet, dass alle Apps und Daten gelöscht werden. Es empfiehlt sich deshalb, Daten im internen Speicher (Fotos, Musik, etc.) und Apps mit Daten (am besten mit Helium Backup) zu sichern.

    1. USB-Debugging aktivieren in Einstellungen -> Entwickleroptionen (Ab Android 4.2.2 müssen die Entwickleroptionen manuell aktiviert werden, indem in den Einstellungen unter “Über das Gerät” sieben Mal hintereinander auf die Build-Nummer getippt wird)
    2. Das Nexus-Gerät per USB mit dem PC verbinden. Ab Android 4.2.2 sollte eine Anfrage mit der Überschrift “USB-Debugging zulassen” auf dem Gerät erscheinen. Diese muss bestätigt werden. Bei früheren Android-Versionen ist hier keine Aktion nötig. Falls es bei den nachfolgenden Schritten zu Problemen bei der Erkennung des Geräts durch den PC kommt, kann es helfen, den USB-Modus in der Benachrichtigungsleiste durch Tippen auf “Als Mediengerät angeschlossen” auf Kamera zu stellen.

    3. Im Toolkit-Menü wählen wir Punkt 8 (1-CLICK FOR ALL   )
    4. Als Superuser-Methode wählen wir Punkt 2 (SuperSU by Chainfire)
    5. Als Custom Recovery wählen wir Punkt 1 (Clockworkmod Touch Recovery)
    6. Das Toolkit startet das Gerät nun in den Fastboot-Modus neu.
    7. Im Toolkit angeben, ob der Bootloader des Geräts bereits offen ist (“yes”) oder nicht (“no”). Wurde das Gerät bisher nie modifiziert, ist “no” einzugeben. Im Fall von “yes” kann die nächste Frage auch mit “yes” beantwortet und bei Schritt 8 weitergemacht werden.
      1. Falls der Bootloader noch nicht geöffnet ist, erscheint nun auf dem Gerät eine Entsperransicht. Vorsicht: Der nächste Schritt löscht alle Daten auf dem Gerät!
      2. Mit den Lautstärketasten auf Punkt “Yes” navigieren und mit der Power-Taste bestätigen.
      3. Im Toolkit die nun auftretende Frage mit “no” beantworten
      4. Das Android-Gerät startet nun neu. Nach dem Neustart und der Einrichtung der grundlegenden Systemeinstellungen muss wie in den Schritten 1-2 USB-Debugging wieder aktiviert werden.
    8. Das Toolkit ersetzt nun das Recovery-System auf dem Android-Gerät durch ein modifiziertes und weitaus mächtigeres System. Danach spielt es die nötigen Dateien zum Rooten automatisch auf das Gerät auf.
    9. Nach dem Rooten startet das Gerät neu und im App-Drawer findet sich die App SuperSU, mit der ab sofort Apps Root-Zugriff ge- oder verwehrt werden kann.

    roots nexus S

    Herzlichen Glückwunsch, das Nexus-Gerät sollte nun gerootet sein und das Toolkit kann beendet werden. Eine kleine Auswahl von Root-Apps im Play Store, mit denen ihr das volle Potential eures Geräts ausnutzen könnt, findet ihr hier.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Nexus 5 vs. LG G2: Die technischen Daten im direkten Vergleich

    Mit dem Nexus 5 hat Google sein aktuelles Flaggschiff auf dem Markt. Interessanterweise handelt es sich bei diesem Gerät um eine abgespeckte Variante des LG G2. Wir wollen uns deshalb hier mal anschauen, inwiefern die beiden Smartphones sich technisch voneinander unterscheiden.

    Die meisten von euch dürften wissen, dass das Nexus 5 auch aus der Schmiede des südkoreanischen Unternehmens LG stammt. Erschienen ist Googles derzeitiges Flaggschiff kurz nach LGs Präsentation des G2 und auch sonst finden sich einige Ähnlichkeiten bei den beiden Geräten. Wir stellen hier die technischen Details der beiden Smartphones gegenüber, falls ihr also am Überlegen seid, euch eines der beiden Geräte zuzulegen, könnte euch das als kleine Hilfestellung dienen.

    Nexus 5 vs LG G2 hinten

    Nexus 5 und LG G2 im direkten Vergleich

     

    Nexus 5 LG G2

    Urspr. Erscheinungsjahr

    2013

    2013

    Größe und Gewicht

    137.9 x 69.2 x 8.6 mm, 130 Gramm

    138.5 x 70.9 x 8.9 mm, 143 Gramm

    Material und Farben des Gehäuses

    Polycarbonat; Schwarz, Weiß, Rot

    Polycarbonat; Weiß, , Schwarz  Rot, Gold

    Wasserdicht, staubdicht

    nein

    nein

    Prozessor

    Qualcomm Snapdragon 800 (2,3 GHz Quad-Core)

    Qualcomm Snapdragon 800 (2,26 GHz)

    RAM

    2 GB

    2 GB

    Betriebssystem

    Android 4.4.2

    Android 4.4.2

    Speicherplatz (Gigabyte)

    16/32 GB, nicht erweiterbar

    16/32 GB, nicht erweiterbar

    Displaygröße und Pixelzahl

    4,95 Zoll, 1920 x 1080 Pixel

    5,2 Zoll; 1920 x 1080 Pixel

    Displayauflösung (Pixeldichte)

    445 ppi

    424 ppi

    Kameraauflösung und Blende

    8 Megapixel

    13 Megapixel

    Kamera-Ausstattung

    LED-Blitz, Autofokus, optischer Bildstabilisator

    LED-Blitz, Autofokus, optischer Bildstabilisator

    Videoauflösung

    Full HD bei 30fps

    Full HD bei 60fps

    Frontkamera

    1,3 MP

    2,1 MP

    Fingerabdrucksensor

    nein

    nein

    Herzfrequenzmesser

    nein

    nein

    LTE

    ja

    ja

    NFC

    ja

    ja

    Dock-Anschluss

    Micro-USB

     Micro-USB

    Akku  (Milliampere)

    2.300 mAh (nicht herausnehmbar)

    3.000 mAh (nicht herausnehmbar

    max. Akkuleistung bei 3G (Telefonie / Standby)

    17 h / 300 h

    17:30 h / 900 h

    UVP ohne Vertrag / Straßenpreis

    ab 349 Euro /

    599 Euro /

    Das LG G2 unterscheidet sich also vor allem in Sachen Displaygröße, Kamera und Akkleistung Schaut man sich den Straßenpreis für die beiden geräte an, kann man für etwas mehr Geld nun also den leistungsfähigeren großen Bruder bekommen. Falls ihr euch die beiden Geröte auch gerne noch im Bewegtbild anschauen könnt, habt ihr hier nun noch die Möglichkeit dazu.

    LG G2 Review

    Nexus 5 Review

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Google Nexus: Die Serie im Überblick

    Derzeit machen die ersten Gerüchte zum nächsten Google Nexus-Smartphone  - dem Nexus 6 – die Runde. Wir wollen uns an dieser Stelle deshalb mal anschauen, was Google bisher schon alles geliefert hat.

    Eigentlich ist Google in einem anderen Metier beheimatet: Geld wird vor allem mit Werbung verdient. Doch da die eigenen Dienste hauptsächlich mit dem Internet zu tun haben und Mobilfunkgeräte natürlich auch eine gute Methode sind, um auf dieses zuzugreifen, lag auch eine eigene Geräteserie nah.

    Der wahre Grund für die Nexus-Serie kann vor allem aber darin gefunden werden, dass kurz nach dem Erscheinen des ersten Android-Smartphones (dem HTC Dream) zahlreiche andere Hersteller auf das Boot aufsprangen, um das weitgehend offene mobile Betriebssystem von Google zu modifizieren und mit eigener Software vollzupacken. Das Resultat: Probleme mit der Fragmentierung, Smartphones und Tablets, die mit Bloatware überladen sind und langsame Updates der Software.

    In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Herstellern hat Google so die Nexus-Serie ins Leben gerufen, die seit 2010 besteht. Den Geräten gemeinsam ist, dass alle mit reinem Android (auch „Vanilla Android“ genannt) ausgestattet sind und dass auf keinem der Geräte Anwendungen anderer Hersteller vorinstalliert wurden. Somit können schnelle Updates und damit verbundene neue Funktionen und Verbesserungen des Systems versprochen und auch geliefert werden. Wir wollen uns hier nun einmal anschauen, welche Geräte im Laufe der letzten Jahre entstanden sind.

    Google Nexus One: 5. Januar 2010

    nexus-von-htc

    Anfang Januar 2010 stellte Google das erste Modell seiner Nexus-Reihe vor, das von HTC gebaut wurde und das auf den Namen Nexus One hört (auch bekannt als HTC Passion). Dieses war zu Anfang mit Android 2.1 ausgestattet, die letzte Aktualisierung für das Gerät war Android 2.3.6.

    Das Nexus One hat ein 3,7 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln (252 ppi), einen 1 GHz Single-Core Prozessor aus dem Hause Qualcomm (Snapdragon QSD8250), 512 MB RAM Arbeitsspeicher und 4 GB internen Speicher, der mittels microSD-Karte um max. 32 GB erweitert werden kann. Der Akku hat eine Größe von 1.400 mAh.

    Die Hauptkamera des Nexus One zeichnet Bilder mit 5 MP auf, eine Frontkamera war nicht vorhanden. Neben der Navigation über den Touchscreen ist dieses Smartphone außerdem mit einem Trackball ausgestattet.

    Google Nexus S: 16. Dezember 2010

    samsung-nexus-s

    Im selben Jahr noch präsentierte Google dann den Nachfolger namens Nexus S. Entstanden ist das Gerät in Kooperation mit Samsung. Schon hier war der Trend zu etwas größeren Display zu erkennen, denn das Nexus S ist mit einem 4 Zoll großen Display ausgestattet, das aber über die gleiche Auflösung (800 x 480 Pixel) wie sein Vorgänger verfügt. In anderen Bereichen hat sich aber einiges geändert: Der Trackball musste weichen und so kommt bereits das Nexus S ganz ohne Hardware-Knopf auf der Vorderseite aus, ebenfalls beseitigt wurde der Steckplatz für eine externe microSD-Karte. Dafür hat das Nexus S aber 16 GB internen Speicher.

    Gleich geblieben sind allerdings der Arbeitsspeicher von 512 MB RAM und die Auflösung der Hauptkamera von 5 MP. Dafür verfügt das Nexus S im Gegensatz zum Nexus One über eine Frontkamera. Der Snapdragon-Prozessor musste einem Single-Core Cortex-A8 Prozessor weichen, der aber weiterhin mit 1 GHz getaktet ist. Der Akku hingegen wurde etwas verstärkt und hat nun 1.500 mAh.

    Eine weitere Besonderheit: Obwohl das Gerät relativ alt ist, wurde dieses noch mit einer zumindest relativ aktuellen Android-Version ausgestattet. Nachdem das Gerät anfangs mit Android 2.3 präsentiert wurde, erhielt dieses Google-Smartphone später noch Android 4.1/Jelly Bean. Ein Beweis, dass auch etwas aktuellere Android-Versionen problemlos auf älterer Hardware funktionieren.

    Google Galaxy Nexus: 17. November 2011

    galaxy nexus

    Knapp ein Jahr später folgte das nächste Google Smartphone namens Galaxy Nexus, das erneut in Zusammenarbeit mit Samsung entstand und das auch unter dem Namen „Nexus Prime“ bekannt ist. Vor allem beim Display ist hier eine große Weiterentwicklung zu erkennen, denn nicht nur wuchs dieses auf 4,65 Zoll, auch dessen Auflösung erhielt ein Upgrade und liegt so bei 1280 x 720 Pixeln, was einer Pixeldichte von 316 ppi entspricht.

    Nach der Präsentation war nun klar, dass Google auch weiterhin auf einen Steckplatz für microSD-Karten verzichtet und dass das Smartphone somit nur mit internem Speicher (16 GB) auskommen muss. Aufgewertet wurde allerdings der Prozessor, bei dem es sich im Galaxy Nexus um einen 1,2 GHz Dual-Core Cortex-A9 Prozessor handelt. Der Akku hat eine Kapazität von 1.750 mAh und auch der Arbeitsspeicher ist mit nun 1 GB RAM stärker als bei den Vorgängern.

    Offensichtlich scheint sich Google ein wenig in 5 MP-Kameras verliebt zu haben, denn auch im Google Nexus ist eine solche zu finden, die Frontkamera hingegen ist mit 1,3 MP ausgestattet. Bei der Präsentation des Gerätes kam das Gerät mit Android 4.0/Ice Cream Sandwich, das letzte Update für das Smartphone lag bei Android 4.3/Jelly Bean. KitKat wird das Google Nexus leider nicht mehr erhalten.

    Auf Seite 2 geht es weiter mit dem Nexus 7, dem Nexus 4 und dem Nexus 10

    Google Nexus 7 (1. Generation): 27. Juni 2012

    nexus-7

    2012 wurde es dann Zeit für etwas Neues. Nicht nur wagte sich Google erstmals in die Tablet-Gefilde, sondern suchte auch die Zusammenarbeit mit einem neuen Partner, dessen Name ASUS lautet. Das Resultat ist das Nexus 7, ein 7 Zoll großes Android-Tablet mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln (216 ppi), einem 1,2 GHz Quad-Core Prozessor (Nvidia Tegra 3), 1 GB RAM Arbeitsspeicher, 8 oder 16 GB internem Speicher, einer 1,2 MP Kamera vorne und einem Akku mit 4.325 mAh. Eine Kamera auf der Rückseite gibt es nicht.

    Google Nexus 4: 13. November 2012

    nexus-4

    Ziemlich genau ein Jahr nach dem letzten Google-Smartphone folgte das nächste Nexus-Gerät, das nun in Zusammenarbeit mit LG entsandt. Dabei heraus kam das Nexus 4, ein Smartphone mit erneut etwas größerem Display, der Unterschied zum Galaxy Nexus ist mit 4,7 Zoll aber marginal.

    Natürlich muss der Nachfolger eines erfolgreichen Smartphones aber auch mit anderen Verbesserungen überzeugen können und so ist das Nexus 4 mit einem 1,5 GHz Quad-Core Prozessor (Qualcomm Snapdragon APQ8064), 2 GB RAM, 8 bzw. 16 GB internem Speicher, einer 8 MP Hauptkamera und einem 2.100 mAh starken Akku ausgestattet. Die Frontkamera hat mit 1,3 MP allerdings wieder die gleiche Auflösung wie der Vorgänger. Ach ja, die Auflösung des Displays liegt nun übrigens bei 1280 x 768 Pixeln und entspricht so einer Pixeldichte von 318 ppi.

    Präsentiert wurde das Nexus 4 mit Android  4.2/Jelly Bean und wird weiterhin mit der aktuellsten Android-Version (derzeit Android 4.4.2/KitKat) versorgt.

    Google Nexus 10: 13. November 2012

    nexus-10

    Fast zeitgleich mit dem Nexus 4 wurde außerdem noch ein weiteres Tablet vorgestellt, das sich vor allem durch die Größe seines Displays unterscheiden sollte. Beim Nexus 10 liegt dieses nämlich bei 10 Zoll. Auch anders als beim Vorgänger ist der Hersteller dieses Gerätes, denn Samsung durfte nun zum dritten Mal ans Werk. Die weiteren technischen Spezifikationen des Google Nexus 10 beinhalten eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln, 16/32 GB internen Speicher, 2 GB RAM, ein 5 MP Haupt- und eine 1,9 MP Frontkamera, einen 1,7 GHZ starken Dual-Core Prozessor und einen 9.000 mAh starken Akku.

    Auch hier war ursprünglich Android 4.2 installiert, bisher wird aber auch das Nexus 10 weiterhin mit der aktuellsten Android-Version (Android 4.4.2) ausgestattet.

    Auf der dritten und letzten Seite geht es um das Nexus 7 (2. Generation, das Nexus 5 und das Nexus 6

    Google Nexus 7 (2. Generation): 26. Juli 2013

    Nexus-7-2013-all-sides

    Etwas ungewöhnlich präsentierte Google mitten im Sommer mit dem Nexus 7 (2013) den Nachfolger des erfolgreichen 7-Zoll Tablets, das im Gegensatz zu seinem Vorgänger einige Aufwertungen erhielt: Die Auflösung des Displays wurde verbessert (1920 x1200 Pixeln, 323 ppi), der Prozessor wurde mit einem 1,5 GHz Quad-Core Prozessor (Qualcomm Snapdragon S4Pro) ebenfalls aufgewertet, der Arbeitsspeicher wurde auf 2 GB RAM verdoppelt, das Gleiche gilt für den internen Speicher, der nun 16 oder 32 GB besitzt.

    Natürlich wurde auch die Kamera mit einer besseren ersetzt. Diese ermöglicht Aufnahmen mit bis zu 5 MP, zusätzlich ist auf dem Nexus 7 nun auch vorne eine Kamera (1,2 MP) zu finden. Einzig in Sachen wurde etwas abgespeckt, denn beim Nexus 7 hat dieser „nur noch“ eine Kapazität von 3.950 mAh. Vorgestellt wurde dieses Tablet mit Android 4.3, aktuell ist Android 4.4.2 für das Gerät verfügbar.

    Google Nexus 5: 31. Oktober 2013

    nexus 5

    Das letzte offiziell vorgestellte Gerät und damit Googles aktuelles Flaggschiff-Smartphone trägt den Namen Nexus 5 und wurde wie auch sein Vorgänger wieder in Zusammenarbeit mit LG entwickelt.

    Hier dessen technische Spezifikationen, die euch wahrscheinlich am geläufigsten sein dürften und die sich im Gegensatz zu den Vorgängern natürlich auch wieder einmal verbessert haben: Ein 4,95 Zoll Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (445 ppi), eine 8 MP Haupt- und eine 1,3 MP Frontkamera, ein 2,3 GHz Quad-Core Prozessor von Qualcomm (Snapdragon 800), 2 GB RAM, 16 oder 32 GB interner Speicher und ein 2.300 mAh-Akku.

    Gemeinsam mit dem Nexus 5 wurde auch Android 4.4/KitKat vorgestellt, somit ist natürlich auch klar, dass das Gerät in der Zukunft mit den aktuellsten Versionen von Googles mobilem Betriebssystem ausgestattet wird.

    Nexus 6: Was können wir erwarten?

    Bisher gibt es noch keine handfesten Informationen zum nächsten Nexus-Smartphone. Einzig, dass auch hier wieder LG Hand anlegen soll und dass das Nexus 6 eine etwas abgespeckte Version von LGs nächstem Flaggschiff (dem LG G3) werden könnte, scheint relativ sicher, zumindest wenn man aktuellen Gerüchten Glauben schenken darf. Sicher ist allerdings, dass das Gerät auch wieder besser als seine Vorgänger sein dürfte. Hier mal ein erstes Konzept zu dem Gerät, wie das Teil dann aber tatsächlich aussehen wird, bleibt abzuwarten.

    432796

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Google Now Launcher nun auch für andere Nexus Geräte verfügbar

    Ihr seid im Besitz eines Nexus-Gerätes und wollt unbedingt den neuen Nexus-Launcher ausprobieren. Dann hat euer Warten endlich ein Ende, denn Google veröffentlicht den Nexus 5-Launcher nun auch für andere Geräte.

    Mit Präsentation des Nexus 5 wurde auch der neuen Google Now-Launcher vorgestellt, der bisher auf offiziellem Wege allerdings ausschließlich Googles gegenwärtigem Flaggschiff-Smartphone vorbehalten war.

    Nun ist dieser allerdings im Play Store unter dem Namen Google Now-Übersicht erschienen und kann von dort heruntergeladen und installiert werden. Leider werden bisher aber nur Nexus-Geräte unterstützt, solltet ihr ein solches Gerät also nicht besitzen, habt ihr bis jetzt leider noch nichts von dem offiziellen Download. Glücklicherweise gibt es auch hier Umwege, wie ihr beispielsweise hier nachlesen könnt.

    Google Now-Übersicht
    Download @
    Google Play
    Entwickler:
    Preis: Kostenlos

    Quelle: Golem

    Zum Inhaltsverzeichnis
Anzeige
GIGA Marktplatz