Displays für Mac kaufen: Die besten der preiswerten Monitore (Top 10)

Sven Kaulfuss
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Ein Monitor fürs MacBook oder den Mac mini wird gewünscht. Ein Thunderbolt Display oder ein 4K-Monitor für viel Geld muss aber nicht sein, die Qualität ist aber wichtig. Wir helfen bei der Kaufentscheidung und präsentieren die besten der preiswerten Monitore.

Displays für Mac kaufen: Die besten der preiswerten Monitore (Top 10)

Viele Mac-Nutzer schrecken im Angesicht der Preise für den letzten verbliebenen Apple-Monitor zurück. Weit kostet heutzutage noch immer ein Apple Thunderbolt Display. Die Alternativen sind zwar meist etwas preiswerter, liegen aber dennoch im oberen Preisbereich. Wer zuvor in ein kostenintensives MacBook Air, MacBook Pro Retina oder in einen Mac mini investiert hat, der muss dann vielleicht beim Anschaffungspreis fürs Display sparen. Nicht sparen möchte man indes bei der Qualität. Auch der preiswerte Monitor sollte überzeugen.

Die Auswahl im Preisbereich von bis zu 300 Euro ist enorm. Es tummeln sich hier Modelle mit den verschiedensten Paneltypen, Displaygrößen und Anschlussmöglichkeiten. Zuvor einige grundlegende Bemerkungen.

Monitore: Panel-Technologien im Vergleich

Allgemein unterscheidet man drei Display-Technologien: TN, IPS und MVA / PVA. Beim Blickwinkel triumphieren noch immer eindeutig IPS- und MVA / PVA. Auch beim Augenspiel von der Seite bleibt das Bild so unverfälscht. Anders bei den preisgünstigen TN-Panel: Sitzt man nicht direkt vor dem Bildschirm, müssen Farbverfälschungen und Co in Kauf genommen werden. Dafür bieten TN-Panels schnellere Reaktionszeiten und sind somit vor allem für Gamer von Interesse. Die besseren Allrounder finden wir jedoch bei den Vertretern von IPS und MVA / PVA. Letztere bieten zudem meist noch einen Tick bessere Kontrastwerte als IPS-Displays.

Überwiegend finden wir eine Displayauflösung von 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD) in der Preisklasse bis 300 Euro. Monitore mit höherer Auflösung kosten mehr. Für tägliche Aufgaben genügt aber auch heute noch eine Full-HD-Auflösung.

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Anschlussmöglichkeiten der Displays

Digitale Anschlüsse sind selbstverständlich Standard. Macs verfügen über einen Mini DisplayPort (implementiert in Thunderbolt), manche zusätzlich noch über HDMI. Der Anschluss erfolgt also entweder direkt über HDMI oder aber über den Mini DisplayPort. Bei letzterem wird meist noch ein Adapter beziehungsweise ein Adapterkabel benötigt. Diese gibt es für alle Anschlussarten: , , oder auch analog (). Beim digitalen Anschluss finden sich keine bedeutenden Qualitätsunterschiede. „Echte“  Thunderbolt Displays mit Dock-Funktion gibt es übrigens nicht unter den günstigen Modellen. Eine separate Dockingstation schafft hier Abhilfe.

Bewertungsmaßstab: Top 10 der preiswerten Monitore

Wie ermittelten wir nun die besten 10 preiswerten Monitore? Hierfür orientieren wir uns an den gesammelten Testberichten verschiedener Fachmedien, zu finden auf dem Portal Testberichte.de. Voraussetzung für die Aufnahme in unsere Liste ist allerdings, dass mehr als nur ein Testbericht vorliegt – so können Verfälschungen durch einzelne „Ausreißer“ vermieden werden. Ferner müssen die Monitore noch weitflächig verfügbar sein und dürfen nicht mehr als 300 Euro kosten.

Übrigens zur Abgrenzung: Wer seine Kaufentscheidung eher vom „Herdentrieb“ abhängig macht, der werfe einen Blick auf die . Hier bestimmt vor allem der billigste Preis das Bild, nicht immer unbedingt auch die Qualität.

Platz 1: Acer B276HLYMDPR (27 Zoll)

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Sehr gute Ergonomie (in der Höhe verstellbar, Display lässt sich um 90 Grad drehen). Zudem bietet der eine hohe Bildqualität und eine gleichmäßige Helligkeitsverteilung.

  • Displaygröße und Auflösung: 27 Zoll mit 1.920 x 1.080 Pixel
  • Panel-Typ: MVA
  • Reaktionszeit: 6 ms
  • Helligkeit: 300 cd/qm
  • Anschlüsse: DisplayPort, DVI, VGA, USB 3.0
  • VESA-Montage möglich: ja
  • Kumulierte Note (alle Tests): 1,2 (Sehr gut)
  • Preis:

Platz 2: Samsung SyncMaster S27C650D (27 Zoll)

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Gleichfalls sehr gute Ergonomie- und Bildwerte. Erwähnenswert: Ein beweglicher Standfuß mit Pivot-Funktion. Lautsprecher (eh meist nutzlos) und HDMI gibt's aber nicht.

  • Displaygröße und Auflösung: 27 Zoll mit 1.920 x 1.080 Pixel
  • Panel-Typ: MVA
  • Blickwinkel (h/v): 178°/178°
  • Reaktionszeit: 4 ms
  • Helligkeit: 300 cd/qm
  • Anschlüsse: DisplayPort, DVI, VGA, USB 2.0
  • VESA-Montage möglich: ja
  • Kumulierte Note (alle Tests): 1,3 (Sehr gut)
  • Preis:

Platz 3: Eizo Foris FS2434 (24 Zoll)

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Speziell für Gamer geeignet, macht der aber auch sonst eine gute Figur. Offeriert einen rasanten Bildaufbau und sehr niedrige Input-Lag, trotz IPS-Technologie. Ebenfalls überzeugt der sehr schmale Rahmen.

  • Displaygröße und Auflösung: 24 Zoll mit 1.920 x 1.080 Pixel
  • Panel-Typ: IPS
  • Blickwinkel (h/v): 178°/178°
  • Reaktionszeit: 5 ms
  • Helligkeit: 250 cd/qm
  • Anschlüsse: DVI, 2x HDMI, USB 3.0
  • VESA-Montage möglich: ja
  • Kumulierte Note (alle Tests): 1,5 (Sehr gut)
  • Preis:

Platz 4: BenQ GW2760HS (27 Zoll)

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Sehr gute Bildqualität des MVA-Panels. Kleinere Abstriche beim Blickwinkel und leider kaum vorhandene Optionen der Verstellung (Ergonomie).

  • Displaygröße und Auflösung: 27 Zoll mit 1.920 x 1.080 Pixel
  • Panel-Typ: A-MVA
  • Blickwinkel (h/v): 178°/178°
  • Reaktionszeit: 4 ms
  • Helligkeit: 300 cd/qm
  • Anschlüsse: DVI, HDMI, VGA,
  • VESA-Montage möglich: ja
  • Kumulierte Note (alle Tests): 1,5 (Sehr gut)
  • Preis:

Auf der zweiten Seite des Artikel präsentieren wir die Platzierungen 5 bis 10...

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