Tesla Solar Roof: Das sind die neuen stylischen Solar-Dächer

Marco Di Lorenzo
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Tesla hat wie erwartet zwei neue Produkte und somit den nächsten Schritt in Elon Musks Masterplan wahrgemacht: Solar-Dachziegel ersetzen die normalen Schindel und liefern Strom, ganz ohne Aufbaukonstruktionen auf dem Dach. Um die Energie speichern zu können, gibt es auch eine neue Powerwall mit weit höherer Kapazität.

Tesla Solar Roof: Das sind die neuen stylischen Solar-Dächer

Elon Musk setzt bekanntlich schon lange auf die Sonne als Stromlieferant der Zukunft. Jeder soll seine eigene Solarenergie erzeugen, speichern und sein Elektroauto damit laden können. Doch wie bei all seinen Produkten, kommt es bei Tesla vor allem auf Style und Convenience an: Kein unästhetischer Dachaufbau an Kollektoren – die Sonnenenergie soll direkt von den Dachziegeln aufgenommen werden und diese sollen noch dazu gut aussehen.

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Solar Roof in vier verschiedenen Styles

Die Technologie ist nicht ganz neu, die Aufmachung schon: Das neue Solar Roof wird gemeinsam mit SolarCity gebaut, einem amerikanischen Energieunternehmen, das Tesla in diesem November für 2,6 Milliarden US-Dollar endlich übernehmen möchte. Für die Produktion hat man sich aber auch die für Post-its bekannte Firma 3M ins Boot geholt, die für die Aufdrucke zuständig ist: Solar Roof gibt es zum Start in den Farben Tuscan, Slate, Textured und Smooth – mehr sollen im Laufe der Zeit kommen.

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Jeder Ziegel ist unterschiedlich, somit ist kein Dach gleich. Je nach Betrachtungswinkel schimmert er zudem anders. Nur bei frontaler Ansicht werden die eingearbeiteten Solarkollektoren sichtbar, die laut Musk nur zwei Prozent ineffizienter sind, als normale Solar-Paneele. Zudem soll Solar Roof robuster sein als normale Dachschindel und somit einem heftigen Hagelgewitter leicht standhalten können.

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Energie für einen ganzen Tag speichern mit Powerwall 2
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Um die erzeugte Energie in ausreichendem Maße speichern zu können, präsentiert Tesla eine neue Version seines Super-Akkus „Powerwall“. Version 2 hat eine Kapazität von 14 kWh – das ist doppelt so viel, wie beim Vorgänger. Vollständig geladen soll er ein Haus mit vier Schlafzimmern einen Tag mit Strom versorgen können. Die neue Powerwall wurde äußerlich etwas schlichter gehalten und rechteckig designt. Sie kann außen und innen – in Keller oder Garage – an jeder Hauswand montiert werden. Powerwall 2.0 kommt im Dezember zu einem Preis von 5.500 Dollar auf den Markt.

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Zu den Kosten des Solar Roofs hat sich Tesla nicht geäußert – zu unterschiedlich seien die Einsatzszenarien. Laut Elon Musk wäre der Preis jedoch nicht höher, als der eines kompletten Hausdachs inklusive Solarstromanlage. Wer keine neuen Dachziegel benötigt, ist mit einer traditionellen Lösung aber bestimmt günstiger dran. Die ersten Solar-Roof-Dächer sollen im Sommer nächsten Jahres verlegt werden.

Quelle: Tesla, The Verge, TechCrunch

Tesla Keynote: Solar Roof und Powerwall 2

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Tesla Solar Roof und Powerwall 2 Launch

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