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MobileMe

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Weitere Artikel zu MobileMe
iWeb war ein Dienst von Apple zum Erstellen von eigenen Webseiten und arbeitete eng mit Mobileme zusammen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 02.02.2006
    In eigener Sache: Mit iWeb und Macbay zum eigenen Webauftritt
  2. 09.02.2006
    Weiterleitungen: Mit iWeb veröffentlicht, von überall erreichbar
  3. 26.05.2006
    Newsticker: Kurzmeldungen um 12 Uhr
  4. 27.05.2006
    Apple veröffentlicht knapp 100 MByte großes Update auf iWeb 1.1.1
  5. 10.08.2006
    Neues Futter für iWeb-Webmaster
  6. 28.08.2006
    Mehr für iWeb: HTML-Code direkt editieren
  7. 30.04.2007
    "iWeb Pro" als Konkurrent für Dreamweaver und Co.?
  8. 20.06.2007
    Kostenloses iWeb-Template
  9. 07.08.2007
    Das Leben digital: Apple stellt iLife '08 vor
  10. 14.08.2007
    iLife '08: Probleme, Lösungen
  11. 18.09.2007
    Download-Knopf in iWeb-Galerien - Feature oder Bug?
  12. 30.01.2008
    Apple-Aktualisierung: iWeb 2.0.3
  13. 14.02.2008
    iWeb ohne .Mac mit dem Easy iWeb Publisher
  14. 09.06.2008
    Neue Vorlagen für iWeb
  15. 19.06.2008
    Fix iWeb 1.0: iWeb und Firefox 3 versöhnen sich
  16. 25.06.2008
    Nicht länger kommentarlos: Fix iWeb and Firefox 3
  17. 19.07.2008
    MobileMe: Fotos von Unterwegs hochladen
  18. 30.07.2008
    Apple will Mail-Problem in MobileMe behoben haben
  19. 19.08.2008
    Apple sattelt drauf: Weitere 60 Tage MobileMe kostenlos
  20. 11.09.2008
    Heute im Kummerkasten: Leere Dateien, wackelige Stecker, eingeschriebene E-Mails
  21. 23.12.2008
    iPhone-Benutzer findet Dieb dank MobileMe
  22. 26.02.2009
    Apple aktualisiert MobileMe
  23. 17.04.2009
    Auf den zweiten Blick: Mossberg über MobileMe
  24. 24.04.2009
    Salma Hayeks MobileMe-Account gehackt
  25. 01.09.2009
    Das Weblayout
  26. 14.09.2009
    Apple aktualisiert Online-Dienst: MobileMe erhält noch mehr Funktionen
  27. 14.01.2010
    MobileMe Gallery: Offizielle App im AppStore
  28. 02.03.2010
    Apples MobileMe Technik-Chef wechselt zu Thumbplay
  29. 11.05.2010
    Gerücht: MobileMe könnte Gratis-Dienst werden
  30. 12.05.2010
    MobileMe nun durchgängig SSL verschlüsselt

In eigener Sache: Mit iWeb und Macbay zum eigenen Webauftritt

iWeb und Macbay verstehen sich prächtig. Ein Herzstück Apples iLife-Pakets stellt seit Januar iWeb dar, Apples brandneuer Webeditor. Ob man nun Fotos aus iPhoto oder Podcasts aus GarageBand im Internet veröffentlichen möchte, Apple schlägt stets den einfachsten Weg über die neue Applikation vor.

Nachdem sich mehrere unserer Kunden gefragt haben, ob man denn iWeb mit einem Macbay-Account verwenden könne, haben wir eine FAQ zu diesem Thema zusammengestellt: Natürlich arbeitet macnews.PLUS mit Apples neuestem Streich zusammen, wir zeigen wie. Selbst ein Fotoalbum im neuen schwarzen Apple-Look lässt sich auf Macbay in nur wenigen Schritten einrichten. Viel Spaß beim Ausprobieren. Um die Integration des Kalenders, des Adressbuches, Apple Mails sowie iPhotos in Macbay kümmert sich weiterhin unsere mSync Suite.

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Weiterleitungen: Mit iWeb veröffentlicht, von überall erreichbar

Weiterleitungen sind für alle da. In einem Blog mit kleinen Tipps, den Apple ausschließlich seinen .Mac-Abonennten vorbehält, verrät der iWeb-Hersteller, wie man Weiterleitungen anlegt.

Für alle, die ihre Webseiten auf anderen Servern als den Apple-eigenen veröffentlichen wollen, geht das allerdings genau so einfach: Hat man sein fertiges Webprojekt über den Befehl ‘In einem Ordner veröffentlichen’ in iWebs Ablage-Menü an einen beliebigen Ort publiziert, findet man dort einen Ordner und eine Datei. Der Ordner trägt den selbst gewählten Namen der Webseite, die Datei heißt stets ‘index.html’. Die Index-Datei lässt sich mit einem beliebigen Texteditor bearbeiten, auch mit Apples TextEdit, sofern man in den dessen Einstellungen ‘Formatierungsbefehle in HTML-Dateien ignorieren’ angekreuzt hat. Sobald man nun nach ‘url=’ die genaue Adresse der Startseite eingegeben hat, also etwa ‘url=http://user.macbay.de/versuch/seite.html’, lässt sich ‘index.html’ an jeden beliebigen Ort kopieren, auf andere FTP-Server, in andere Verzeichnisse, von wo immer aus man seine Besucher auf die angegebene Startseite weiterleiten will.

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Newsticker: Kurzmeldungen um 12 Uhr

Adobe und Apple arbeiten an QuickTime-Problem: Wer seit der Installation von QuickTime 7.1 von Schwierigkeiten beim Systemstart geplagt wird, darf auf Besserung hoffen. In vielen Fällen sei eine Inkompatibilität mit Adobes Creative Suite 2 Schuld, wie ein Sprecher von Adobe gegenüber Macworld einräumte: “Wir arbeiten, was diese Probleme betrifft, eng mit Apple zusammen und haben herausgefunden, dass sie nach der Installation von QuickTime 71 auftreten.

Beide Firmen wollen bald zusätzliche Informationen zu diesem Problem veröffentlichen.” In der Zwischenzeit mag es helfen, den ordner ‘Version Cue’ aus dem Ordner ‘Library/StartupItems’ zu entfernen (wir berichteten). +++ Canon will Fotos nicht mehr auf Filme bannen: Laut der Nachrichtenagentur Reuters soll der japanische Hersteller Canon in Zukunft keine Fotoapparate mit Filmen mehr entwicklen, sondern nur noch digitale Modelle. Damit reagiere der weltgrößte Kamerahersteller auf die geringe Nachfrage sowohl nach kompakten als auch nach SLR-Filmkameras. Er werde aber existierende Modelle weiter produzieren und verkaufen. Canon hat inzwischen auf den Reuters-bericht reagiert und Nachbesserungen gefordert: Der Hersteller denke über diesen Schritt nur nach, habe aber noch keine definitive Entscheidung getroffen. +++ Inkrementelles iWeb für Fortgeschrittene: Auch wer kein .Mac benutzt, kann mit iWeb nur die seit der letzten Veröffentlichung geänderten Dateien ins Netz publizieren. Entweder benutzt er dazu ein FTP-Programm wie CaptainFTP (für Macbay-Neukunden gratis), das automatisches Synchronisieren unterstützt – oder er greift auf einen Trick von macosxhints zurück und benutzt im Terminal den Befehl ‘rsync’. Während der ursprüngliche Tipp einen Shell-Zugang zum Webserver voraussetzt, schlägt der Talkback eine lokale Alternative vor. +++ Probleme mit iWeb 1.1 nun offiziell: Apple hat mehrere Dokumente online gestellt, die auf Schwierigkeiten mit iWeb 1.1 eingehen. Wenn auf der Hauptseite eines Blogs der Kommentarzähler nicht auftaucht, hält Apple eine Lösung bereit. Wenn hingegen das Veröffentlichen auf .Mac nicht funktioniert, weiß der Hersteller selbst noch keinen Rat. Er erkennt das Problem in einem weiteren Dokument der Knowledge Base zwar an, weiß aber keine Lösung. Dafür hat er folgenden Fehler erkannt: In iWeb 1.0.1 erstellte Seiten, die einen Apostroph im Namen haben, lassen sich nicht in iWeb 1.1 überführen.

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Apple veröffentlicht knapp 100 MByte großes Update auf iWeb 1.1.1

Die mitunter raue Kritik am Update auf iWeb 1.1 vor knapp 10 Tagen hat Apple heute zu einem weiteren Update für die Webapplikation veranlasst: iWeb 1.1.1 ist mit 95,2 MByte wirklich kein schlankes Patch, soll aber die Probleme bei der Veröffentlichung von Websites auf .

mac ausbessern. Wer iWeb mit anderen Providern verwenden will, findet anhand von Macbay ein Beispiel in unserer FAQ.

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Neues Futter für iWeb-Webmaster

Wer seine Websites mit iWeb erstellt und diese abwechslungsreich gestalten möchte, braucht eine entsprechend große Anzahl an Templates. iLifeStuff sorgt für neues Futter: Chocolate, Redmodern und Juice bietet drei neue Layout-Möglichkeiten, die sich für jeweils 12,99 US-Dollar herunterladen lassen.

Die Sammlung der iWeb-Templates von iLifeStuff vergrößert sich somit auf sieben Stück.

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Mehr für iWeb: HTML-Code direkt editieren

Apples iWeb hilft dabei, schnell und einfach Internet-Seiten zu erstellen, schränkt die Handlungsmöglichkeiten des Hobby-Webmasters aber relativ stark ein. iWebMore schafft hier Abhilfe und macht es möglich, den HTML-Code direkt zu editieren, um beispielsweise Google-Ads oder Flash-Dateien in eine Website einzubinden.

iWebMore ist Freeware und somit kostenlos.

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"iWeb Pro" als Konkurrent für Dreamweaver und Co.?

Gerüchten zufolge arbeitet Apple an einem umfangreicheren Web-Editor als den aktuellen iLife-Bestandteil iWeb. “iWeb Pro” könnte ebenso wie Logic, Aperture, DVD Studio Pro und Final Cut ein komplexeres Pendant zum iLife-Angebot darstellen. Während sich iWeb aktuell vor allem an .Mac-Kunden richtet, soll iWeb Pro ein vollwertiger Web-Editor für kleine bis mittlere Unternehmen werden. Was aus dem Gerücht wird, bleibt wie immer abzuwarten.

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Kostenloses iWeb-Template

Lamiavia.com bietet ab sofort neben einer Reihe kostenpflichtiger Exemplare auch ein Gratis-Template für Apples Web-Editor iWeb an. Das dunkle “Bergman”-Template lässt sich über die üblichen iWeb-Funktionen an die eigenen Wünsche anpassen. Ein Download ist direkt über einen Link im Store von Lamiavia.com möglich.

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Das Leben digital: Apple stellt iLife '08 vor

Eigentlich war die iLife Suite ein heißer Tipp für die kalifornische Macworld Expo im Januar des Jahres. Doch neben dem iPhone war bei Apples Hausmesse kein Platz – und die Entwicklung der neuen Lifestyle-Software wohl auch noch nicht fortgeschritten genug. Statt iLife ’07 heißt es jetzt iLife ’08: iMovie, iPhoto und iWeb sind deutlich überarbeitet worden.

[Adsense Apple hat mit iLife "08 das bislang bedeutendste Upgrade seiner vielfach ausgezeichneten Programmsammlung digitaler Lifestyle-Anwendungen vorgestellt, darunter eine wichtige neue Version von iPhoto und ein vollständig neu entwickeltes iMovie. iPhoto "08 organisiert Fotoarchive jetzt automatisch in sog. Ereignisse ("Events"), die den Überblick über die schnell anwachsenden Fotosammlungen erleichtern. iMovie "08 macht es so einfach wie nie, Movies zu erstellen und in die neue .Mac Web Gallery einzustellen. Die .Mac Web Gallery ist ein neues Angebot für .Mac Mitglieder, mit dem sich ohne Aufwand hochwertige Websites für Fotos und Videos aufsetzen lassen. Zu iLife "08 gehört auch iWeb "08, das jetzt Web Widgets wie Google Maps unterstützt, um dynamischere Websites zu erstellen, sowie GarageBand “08 mit seinem Magic GarageBand Feature, mit dem sowohl Musiker wie Nicht-Musiker ihren Spaß bei der Produktion von wunderbaren eigenen Songs haben werden.

“Apple hat iLife “08 auf ein neues Niveau gebracht, das allem, was es für den PC gibt, um Jahre voraus ist”, lässt die Apple Pressmitteilung den Firmenchef Steve Jobs sagen. “iLife “08 gibt Mac-Anwendern noch mehr Gründe, ihre Macs zu schätzen, und PC-Anwendern noch mehr Gründe, um auf den Mac zu wechseln.”

iPhoto “08 gruppiert alle Fotos automatisch nach Ereignissen (“Events”), die Ausbeute eines Tages wird dabei durch ein einzelnes Foto repräsentiert. Anwender können ihre Maus einfach über ein Event bewegen, um durch alle dazugehörigen Bilder zu “blättern”. Ein einzelnes Tages-Event lässt sich in mehrere Events aufteilen, etwa in die Geburtstagsparty am Morgen und die Hochzeit am Abend, oder aber Events von mehreren Tagen in einen einzelnen Event wie z.B. die Fotos vom Skiwochenende zusammenführen. Fotos, die man nicht jeden Tag sehen möchte, können versteckt werden, ohne sie entfernen zu müssen. Eine vereinheitlichte Suche findet alle Fotos in allen Events nach Bewertung, Datum und Schlüsselwort. Mit neuen, von Apple entworfenen Foto-Themen können Anwender attraktive Ausdrucke auf ihrem Heimdrucker erstellen. Neu im Angebot sind Erinnerungsbücher mit anpassbaren Staubschutzhüllen, professionelle Hardcover-Einbände im eleganten Foliendruck, Softcover-Bücher mit flexibler Spiralbindung sowie großformatige Wandkalender.

iMovie “08, die Videobearbeitungslösung von Apple, wurde vollständig neu entwickelt. Die eigene Videosammlung lässt sich jetzt neu entdecken und genießen, Filme in Minuten anstatt in Stunden fertigstellen und der Familie, den Freunden oder der ganzen Welt mit einem Klick präsentieren. iMovie “08 importiert Movies der aktuellen AVCHD-, HDV- und DV-Camcorder-Modelle sowie von Digitalkameras und stellt das gesamte Videoarchiv dar, ganz gleich, ob es auf internen oder externen Festplatten gespeichert ist. Eine Vorschau jeder der Video-Clips lässt sich wiedergeben, indem man mit der Maus über den Clip fährt und in jeder beliebigen Geschwindigkeit vorwärts oder rückwärts “spult”. Videos lassen sich so einfach wie Text auswählen und ein Movie durch einfaches Ziehen des ausgewählten Videos in das Projekt erstellen. Mit wenigen Handgriffen können ein Soundtrack aus iTunes Voiceovers, elegante Effekte und Betitelungen ergänzt werden. Ein paar Mausklicks genügen bei iMovie “08, um die eigenen Movies auf einen iPod, das iPhone und Apple TV zu übertragen oder sie über YouTube der ganzen Welt zu zeigen.

Für Mitglieder von .Mac führt Apple die .Mac Web Gallery ein. Die .Mac Web Gallery ist komplett in iPhoto “08 und iMovie “08 integriert und erlaubt es, Fotos und Movies mit wenigen Mausklicks im Web zu präsentieren. Die .Mac Web Gallery erstellt automatisch eine Website mit Galerien von Fotos oder Movies, die auf jedem modernen Computer oder dem iPhone wiedergegeben werden können. Fotos können zum Ausdrucken heruntergeladen werden und Filme in einer Auflösung betrachtet werden die höher liegt als bei einer DVD.

iWeb “08 bietet neue Features, um Websites interaktiver zu machen. Dazu gehören Web Widgets wie Google Maps, zielgerichtete Werbung mit Google AdSense sowie Fotos und Movies von .Mac Web Galleries. Internet Video, Nachrichten, Wetter und vieles mehr von jeder Website, die HTML Schnipsel anbietet, können nun eingebunden werden. Über eine neue “Mein Album”-Seitenvorlage lassen sich Fotoalben und Videos über eine einfache Index-Seite organisieren. Das neue iWeb verfügt über eine Auswahl an wunderschönen, von Apple entworfenen Themen, die jederzeit ausgetauscht werden können, um mit neuen Designs zu experimentieren – sogar nachdem die Website publiziert wurde. Mit einer .Mac-Mitgliedschaft können Anwender iWeb Websites auch unter ihrer eigenen persönlichen Domain ablegen.

Mit GarageBand “08 wird Magic GarageBand eingeführt, eine ebenso einfache wie vergnügliche Methode für Musiker wie Nicht-Musiker, einen Song zu erstellen. Anwender wählen aus neun Musikgenres aus und machen einer Band auf einer virtuellen Bühne Vorgaben, indem sie ein Instrument und einen Musikpart für jeden der Spieler festlegen, und daraus tausende von denkbaren Songkombinationen entwickeln. Anwender können auf einem Software-Instrument mitspielen oder ihre Stimme aufnehmen, um mitzusingen. GarageBand besitzt darüber hinaus leistungsfähige neue Features für fortgeschrittene Musiker, darunter Multitake-Aufnahmen, um die gelungenste Fassung aufzunehmen, Einrichtungen, um Intros, Strophen und Refrains auszuschneiden, zu kopieren und einzufügen, sowie Unterstützung für 24-Bit Audio-Interfaces.

iLife “08 ist ab sofort für 79 Euro inkl. MwSt. im Apple Online-Store über die Apple Retail Stores und im Apple Fachhandel erhältlich. Die iLife “08 Programmsuite befindet sich im Lieferumfang jedes neuen Macs. iLife “08 setzt Mac OS X 10.4.9 oder neuer, einen Macintosh Computer mit Intel Prozessor, einen PowerPC G5 oder PowerPC G4, QuickTime 7.2 oder neuer, ein DVD-Laufwerk für die Installation und 3 GB freien Speicherplatz voraus.

Quelle: Apple Pressinformation, Bildquelle: Apple.com

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iLife '08: Probleme, Lösungen

Als größte Aktualisierung seit der Einführung von iLife pries Steve Jobs vor einer Woche die neue Version ’08 an. Neuerungen enthält das Paket in der Tat einige, anscheinend aber auch Unmengen von Fehlern. Arbeitet man sich durch Support-Seiten und Diskussionsgruppen, so stößt man auf zahlreiche Probleme, die Anwendern beim Umstieg auf die neue Version zur Verzweiflung bringen. Die Applikationen im Paket sind nicht alle gleichermaßen betroffen, die meisten Bugs scheinen in iWeb 2.0 zu stecken. Apple so schimpfen zahlreiche Forenbenutzer, hat den Endanwender einmal mehr zum Betatester gemacht. Bis der Hersteller mit dringend benötigten Updates auf die Probleme reagiert, bleiben dem Benutzer zwei Möglichkeiten: Entweder er wartet – sofern es noch nicht zu spät ist – auf mögliche Aktualisierungen oder er versucht sich mit einem der vielen Lösungsvorschläge anderer Betroffener zu helfen. macnews.de fasst die am häufigsten genannten zusammen.


iMovie “08: Die Applikation stürzt beim Aktualisieren in iPhoto gespeicherter Filme ab

MacFixIt schlägt vor, zunächst die aktualisierte iPhoto Version 7.0.1 zu starten, bevor der Anwender iMovie erstmals öffnet. Nachdem iPhoto die Bibliothek aktualisiert hat, sollte auch iMovie damit zurecht kommen.

iDVD “08: Die Applikation stürzt beim Start ab

Einige Male hüpft das iDVD-Icon noch im Dock, dann beendet sich die neue Applikation bei einigen Anwendern von selbst. Eine Lösung für das Problem findet sich auf Apples Support-Seiten, betroffene Anwender fügen weitere Tipps hinzu: Zunächst muss der Anwender – nachdem er einer Sicherung angefertigt hat – die Unterordner Library/Application Support/iDVD/Installed Themes und /Library/Caches/com.apple.idvd des Heimverzeichnisses löschen. Tritt dann keine Besserung ein, empfehlt sich eine Neuinstallation von iDVD mit Hilfe von Pazifist – die Shareware lässt sich kostenlos ausprobieren.

iMovie “08: Apples Schlussstrich und die Folgen

iMovie “08 ist im Gegensatz zu den anderen in iLife “08 enthaltenen Applikationen keine Weiterentwicklung der Vorversion. Es handelt sich um ein völlig neues Programm mit neuen Funktionen, neuem Design und richtet sich nicht zwingend an dieselbe Zielgruppe. Wer mit iMovie “06 gearbeitet hat und an vorhandenen Projekten weiterarbeiten möchte, wer die Funktionalität der Vorversion vorzieht, noch Plug-ins dafür besitzt oder nicht auf die gewohnte Bedienung verzichten möchte, der kann weiterhin iMovie “06 einsetzen. Zum einen entfernt die Installation von iMovie “08 die Vorversion nicht, zum anderen lässt sich diese bei Apple herunterladen. Wer noch einen älteren PowerPC-Mac besitzt, in dem ein G4-Prozessor steckt, muss das sogar. iMovie “08 setzt mindestens einen G5-Prozessor mit 1,9 Gigahertz Taktfrequenz voraus. Zwar lässt sich die Software mit einem Hack, den das Blog Teksanity beschreibt, auch auf einem schwächeren Gerät mit PowerPC-Prozessor einsetzen, beim nächsten Update durch Apple aber dürfte das Problem dann aber erneut auftauchen.

Front Row 1.3.1: Diashows bleiben stumm

Gemeinsam mit iLife “08 hat Apple eine Reihe weiterer kleiner Aktualisierungen veröffentlicht, die die Zusammenarbeit anderer Anwendungen mit dem neuen Paket gewährleisten sollen. Dazu gehört auch Front Row 1.3.1. Allerdings klagen eine Reihe von Anwendern, Front Row spiele ihre Diashows nach dem Update ohne Hintergrundmusik ab. Laut MacFixIt soll sich das Problem allerdings mit gängigen Dienstprogrammen lösen lassen, die die Zwischenspeicher löschen und weitere Wartungsarbeiten durchführen. Kostenlos und weit verbreitet ist OnyX.

iWeb “08: Umsteiger aufgepasst

Die schlechtesten Kritiken – die Diskussionen ums neue iMovie einmal ausgenommen – erhält die neue iWeb-Version 2.0. Wer die Vorversion nicht eingesetzt hat, hat gute Chancen auf einen fehlerfreien Einsatz. Wer aber Projekte aus iWeb 1.x übernehmen will, stößt mit einiger Wahrscheinlichkeit auf Schwierigkeiten und lässt besser solange die Finger von der neuen Version, bis Apple ein Update veröffentlicht. Auf keinen Fall sollte man die neue Version starten, bevor man vorhandene Webseiten im Unterverzeichnis Library/Application Support/iWeb/ des Heimverzeichnisses gesichert hat. Denn das neue iWeb 2 muss vorhandene Projekte umwandeln und macht die Rückkehr zur Vorversion 1.x unmöglich.

iWeb “08: So bringt man vorhandene Projekte zum Laufen

Zahlreiche Schwierigkeiten können auftauchen, wenn ein Anwender ein vorhandenes iWeb-Projekt in der neuen Version öffnen möchte: Die Applikation stürzt ab, öffnet nur einen Teil des Projekts, veröffentlicht es nicht oder stellt es falsch dar. Ein erster Schritt zur Lösung der Probleme mag sein, das Projekt nach eingebetteten QuickTime VR-Objekten zu durchsuchen und diese gegebenenfalls zu entfernen. Mit ihnen nämlich arbeitet iWeb “08 nach Angaben von MacBidouille nicht mehr zusammen. Für das reibunglose Öffnen älterer Projekte scheint es – falls iWeb “08 versagt – eine Lösung zu geben, allerdings gehen dabei eine Reihe von Formatierungen und eventuell auch eingebetteten Medien verloren. Betroffene Anwender raten in Apples Diskussionsforen: Zunächst solle man den Unterordner Library/Application Support/iWeb/ des Heimverzeichnisses öffnen, dann man mit der rechten Maustaste auf die Datei Domain klicken und im Kontextmenü den Eintrag Paketinhalt anzeigen wählen. Über das Suchfenster lassen sich dort alle Dateien mit der Endung .plist finden und danach löschen – eine Sicherung vorausgesetzt. Danach öffnet man iWeb und importiert das Projekt.

iWeb “08: Das Veröffentlichen fertiger Projekte klappt nicht

Ob über ein .Mac-Konto oder in einen lokalen Ordner: Einigen Anwendern versagt iWeb “08 den Dienst, wenn sie ihre Projekte veröffentlichen wollen. Laut einem Foreneintrag auf Apples-Supportseiten mag Folgendes helfen: Man kopiert die Domain-Datei im Unterordner Library/Application Support/iWeb/ des Heimverzeichnisses in den Ordner /Benutzer/Für alle Benutzer, erstellt in den Systemeinstellungen einen neuen Benutzer und meldet sich mit seinem Konto an. Danach importiert man die Datei Domain in iWeb 2.0, nimmt eine beliebige Änderung vor und publiziert das fertige Projekt in einen beliebigen Ordner. Nach dem Zurückkopieren der Domain-Datei an ihren Ursprungsort könnte das Publizieren auch mit dem gewohnten Benutzerkonto wieder funktionieren.

iWeb “08: Noch ein Problem

Auf ein weiteres Problem macht Template-Hersteller 11Mystics aufmerksam: Seine Vorlagen für iWeb 1.x lassen sich unter der neuen Version nicht mehr einsetzen. Folgt man seinen Erklärungen, dürften Vorlagen anderer Dritthersteller dieselben Schwierigkeiten bereiten.

Garageband “08: Die Applikation startet nicht

Falls Garageband “08 den Dienst verweigert, kann es sich lohnen, im Schriften-Ordnern /Library/Fonts folder und dem gleichnamigen Unterordner des Heimverzeichnisses nach defekten Schriften zu suchen. Sie können die Applikation beim Start abstürzen lassen. Für die Suche bietet sich die Applikation FontDoctor X an. Sie lässt sich kostenlos in einem Demonstrationsmodus starten, der defekte Schriften ausfindig macht.

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Download-Knopf in iWeb-Galerien - Feature oder Bug?

Was für den einen ein Feature ist, mag für den anderen ein Bug sein. Auf Apples Diskussionsseiten macht sich bei manchem Fotografen Unmut über iWeb ’08 breit.

Bereits mit der Vorversion des WYSIWYG-Webeditors haben sie ihre Fotos im Internet veröffentlicht, allerdings ohne dabei gleich zum Download ihres geistigen Eigentums auffordern zu müssen. Genau dafür aber sorge nun die Apple-Software die jeder Fotogalerie einen Download-Knopf hinzufügt. Zwar kann der Anwender wählen, ob er seine Fotos nur in Bildschirmqualität, in Druckqualität oder gar in Originalauflösung bereitstellen möchte, der Download-Knopf aber lässt sich in keinem Fall entfernen – sofern man nicht von Hand in den Seiten-Code eingreift. Wer private Fotos online stellt, braucht sich über diese Funktion nicht zu ärgern. Manch professioneller Fotograf, der mit seinen Bildern Geld verdienen will, versteht den Download-Knopf aber als Aufforderung zum Bilderklau. Technisch ließe sich das Herunterladen oder zumindest das Abfotografieren von im Internet veröffentlichen Bildern zwar ohnehin nicht vermeiden – doch anscheinend gibt es einen Unterschied zwischen dem, was ein Seitenbesucher weiß, und dem, was er dort alles anstellen kann. Wasserdicht bleibt zum Schutz von Bildern letztlich nur eine Lösung: ein Wasserzeichen.

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Apple-Aktualisierung: iWeb 2.0.3

Nach den gestrigen Updates (wir berichteten) aktualisiert Apple nun auch iWeb. Das Update auf die Version 2.0.3 lässt sich über die Software-Aktualisierung laden und ist 17 Megabyte groß. Verbessert wird laut Apple lediglich die Kompatibiliät mit Mac OS X – das Warten auf Mac OS X 10.5.2 geht weiter.

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iWeb ohne .Mac mit dem Easy iWeb Publisher

Zack auf Zack beim geht es beim Upload von Webseiten mit der kostenlosen Software Easy iWeb Publisher, die in neuer Version 2.0.1 auch mit Leopard zusammenarbeitet. Ob der Anwender nur die iLife Applikation iWeb einsetzt oder ein anderes Programm, einmal konfiguriert erfolgt der FTP-Upload auf beliebige Server einfach per Drag-and-drop, Datei für Datei oder als ganzer Ordner in einem Rutsch.

Voraussetzung ist Mac OS X 10.3.9 und höher.

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Neue Vorlagen für iWeb

Nutzer der Apple-Software iWeb zum Erstellen persönlicher Webseiten können sich bald über neue Seitenvorlagen freuen. Die Firma Jumsoft hat zehn neue mit den Bezeichnungen Flowered World, Paradise, Red Line, Business, Color Beauty, Transparent Ribbon, Simple Info, Striped Paper, Teddy und Modern Daybill angekündigt. Ab iWeb 2.0 kann man sich für jeweils rund zehn US-Dollar herunterladen oder gleich das Komplettpaket für rund 70 Dollar. Ein Installationsprogramm fügt die Vorlagen automatisch zum iWeb Templates-Menü hinzu.

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Fix iWeb 1.0: iWeb und Firefox 3 versöhnen sich

Mit Fix iWeb 1.0 lassen sich auf iWeb erstellte Seiten jetzt auch in Firefox 3 anzeigen. Ein Javascript-Befehl, den der Browser von Mozilla nicht verarbeiten konnte, verhinderte bisher die Darstellung von Bildern aus iWeb – Fix iWeb löst das Problem, indem es zwei Javascript-Dateien austauscht. Das Script des Herstellers Diamond Software setzt Mac OS X 10.4 voraus.

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Nicht länger kommentarlos: Fix iWeb and Firefox 3

Fix iWeb and Firefox 3 behebt die Inkompatibilität zwischen Apples Web-Editor und der neuen Version des Mozilla-Browsers (wir berichteten). Eine neue Version 1.3 des kostenlosen Tools sorgt dafür, dass Firefox 3 auch Kommentare in mit iWeb erstellten Blogs anzeigen kann.

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MobileMe: Fotos von Unterwegs hochladen

Ein nettes Features von MobileMe ist unter anderem das Hochladen von Fotos von Unterwegs via zum Beispiel einem iPhone. Beim Erstellen eines Albums in der MobileMe-Galerie gibt es diverse Albumeinstellungen welche zb. die Methode des Hochladens oder das Anzeigen von Informationen regeln.

So kann man “Fotos per E-Mail hinzufügen oder iPhone” aktivieren und bekommt nach ein paar Augenblicken eine automatisch generierte E-Mail-Adresse, speziell für das jeweilige Album, zugeteilt welche sich aus dem Benutzername und einem kurzen kryptischen Zeichensatz  zusammensetzt.

Nimmt man jetzt ein Foto mit einer Handy-Camera auf kann man es an eben diese E-Mail-Adresse senden und es wird automatisch in das jeweilige Album hinzufgefügt. Das geht aber auch mit jedem anderen Gerät. Ziel ist hierbei nur die Email mit einem Foto an die E-Mail-Adresse zu senden. Von welchem Gerät diese E-Mail gesendet wird hat keine Bedeutung.

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Apple will Mail-Problem in MobileMe behoben haben

Neues von David G.: Der MobileMe-Mitarbeiter berichtet wie versprochen wieder über die Fortschritte der Problembehebung bei Apple. Nachdem er schon am Wochenende im Auftrag von Steve Jobs vor allem die Mail-Probleme des .Mac-Nachfolgers erläutert hatte, kann G. jetzt verkünden, dass die Arbeiten nun abgeschlossen sind.

Rund ein Prozent der MobileMe-Nutzer hatten nach Apples Angaben den Zugriff auf ihre Postfächer verloren, auch nach Wiederherstellung des Dienstes blieben einige Mails verschwunden. Mittlerweile sollen alle Nachrichten wieder da sein – ob dies auch die 10 Prozent der verlorenen Mails betrifft, die offenbar endgültig verloren gegangen waren, sagt G. nicht. Wer immer noch Probleme mit Mails hat, kann sich an eine Chat-Support-Line wenden. Am Montag sei außerdem ein Problem bei der Synchronisierung der MobileMe-Dienste mit iPhones und dem iPod touch aufgetaucht, diesen Bug habe Apple aber umgehend beheben können. Wenn die Einträge auf dem Mobil-Gerät nicht wieder auftauchen, müssen Nutzer die Synchronisationsfunktion kurz aus- und wieder einschalten.

Bild: Torley, “MEN AND EQUIPMENT WORKING”. Some rights reserved. Flickr

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Apple sattelt drauf: Weitere 60 Tage MobileMe kostenlos

MobileMe Kunden erhalten weitere 60 Tage von Apple gutgeschrieben – damit reagiert der Hersteller auf die Schwierigkeiten, die Anwender seit dessen Einführung mit dem Dienst gehabt haben. Auch die Laufzeit kostenloser Accounts verlängert der Hersteller. Wie zuvor informiert Apple die Benutzer über E-Mail und räumt ein, dass der Start von MobileMe keine Glanzleistung gewesen sei.

Weitere Verbesserungen kündigt der Hersteller ebenfalls an. Die Verlängerung gilt für Kunden, deren Account Apple bis zum 19. August 2008 aktiviert hat.

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Heute im Kummerkasten: Leere Dateien, wackelige Stecker, eingeschriebene E-Mails

Wie unangenehm: Seit Monaten will der Kummerkasten eine Empfangsbestätigung für seine Tipps haben, dabei war das alles bloß eine Verkettung von Neugier und Synchronisation. Deshalb beschäftigt sich diese Ausgabe mit dem System des “digitalen Rückscheins”, vergisst aber auch nicht Ihre Sorgen mit einem humpelnden Safari und einem störrischen iTunes Warum man aber leere Dateien im Finder erzeugen will, dass wissen wohl nur Windows Anwender.


Hier, neu und leer: The Windows way of working

Wir Mac-User kennen es nur so und nicht anders: Zuerst kommt der Inhalt, danach folgt das Speichern. Wollen wir einen Text schreiben, so starten wir zunächst die Textverarbeitung, sind dann konfrontiert mit einem digitalen weißen und manchmal furchterregend leerem Blatt, komponieren an den ersten Zeilen herum und wie vom Blitz getroffen stehen wir einige Minuten später bei einem vermeintlichen Systemstillstand vor der Frage: “Habe ich die Datei eigentlich schon gesichert?” Dann hangelt man sich im Sichern-Dialog durch die Untiefen der Festplatte und findet einen passenden Ablage-Ort.

Nur so und nicht anders? Wer von der Windows-Plattform kommt wie Jens, der kennt – und schätzt – auch andere Wege. So wendet er sich hilfesuchend an uns: “Was ich am Mac vermisse, das ist wie im Windows Explorer die Möglichkeit, eine neue Datei per Rechtsklick im ausgewählten Verzeichnis anzulegen.” Zugegeben – betriebsblind nach fast zwanzig Jahren am Mac verstehen wir sein Ansinnen nicht. Erst kommt der Inhalt, dann das Sichern. Aber es gibt eine Lösung: Die Freeware NuFile 2.0 erstellt per Kontextmenü im Nu ein leeres File. Dabei kann der Anwender wählen, was für ein Dateityp (Rich Text, HTML und andere) es sein soll. Aber es geht noch besser: Diese neue Version von NuFile unterstützt auch Dokumentenvorlagen, zum Beispiel den persönlichen Briefbogen oder ein Formular für einen Status-Report. Zwar ist NuFile nur englisch lokalisiert, aber die Systemerweiterung erklärt sich eigentlich von selbst.

Drei auf einen Streich: Wackelkontakt am Stecker

Nein, bei unserem nächsten Fall liegt kein elektrisches Problem vor. Wir reden über Plug-ins, also mehr oder weniger nützliche Erweiterungen von Programmen, die zumeist von Drittherstellern angeboten werden – mal kostenlos, mal für Geld. Aber es kommt auch manchmal zu herben Funktionalitätsverlusten – und in den vergangenen Wochen haben sich gleich drei macnews.de-Leser hilfesuchend an den Kummerkasten gewandt.

Für PowerBook-Besitzer Hans bleibt seit dem Update auf Safari 3.1.2 die Röhre schwarz: “Ich kann alles sehen auf den YouTube Seiten – nur den Film nicht, den ich mir anschauen möchte.” Bei Joschka tritt ein anderes Problem auf: “Ich kann bestimmte Links, die in einem neuen Fenster angezeigt werden sollen, nicht mehr öffnen. Besonders ärgerlich ist: Auch die meisten Buttons in der Webmail-Oberfläche von MobileMe funktionieren nicht mehr.” Und Lutz trifft es an einer ganz anderen Stelle: “Mein iTunes lässt sich nicht mehr starten! Es hüpft zwei-, dreimal im Dock auf und ab, lässt die Prozessorlast an meinem Dual-G4 auf zweimal 100 Prozent ansteigen – und dann wird das Programm “unerwartet beendet”.”

Hans und Joschka bestätigen auf Rückfrage, dass sie Plug-ins für Safari installiert haben: Saft, Safaristand, Safaritabs und Inquisitor gehören zu den beliebtesten Ergänzungen, die die Website PimpMySafari.com listet, nur Hans behauptet, er habe alle iTunes-Plug-ins bereits entfernt – ohne Erfolg. Seltsam nur, dass bei ihm iTunes zumindest dann fehlerfrei arbeitet, wenn er das Programm als ein anderer Benutzer startet. Er vermutet messerscharf: “Irgendetwas in meinem Benutzeraccount stimmt nicht. Nur was?”

Das Gemeine an den sonst überaus nützlichen Plug-ins ist, dass sie an unterschiedlichen Stellen im System liegen können. Mal liegen Sie in der Benutzerlibrary und können sich dort in den unterschiedlichsten Ordnern verstecken, genauso aber dürfen sie sich auch in der Hauptlibrary befinden, wenn sie allen Benutzern zur Verfügung stehen sollen. Bei einigen Vertretern ist die zusätzliche Installation von SIMBL notwendig: Dieses Tool mogelt bei einem Programmstart dieser Applikation zusätzlichen ausführbaren Code hinzu, den die Plug-ins bereitstellen.

Jetzt aber baut ein Systemupdate, ein Sicherheits-Update oder eine neue Programmversion die Ordnung auf der Festplatte ein wenig um oder schließt einige Schnittstellen – und schon ist dieser recht fragile digitale Anbau vom Absturz bedroht. Die Entwickler solcher Erweiterungen stellen zwar sehr fix neue Versionen ihrer Plug-ins zur Verfügung, die dann wieder mit einem aktualisierten Safari funktionieren – aber der Anwender selbst muss daran denken, dass er sich dieses Update ebenfalls lädt. So bequem wie mit der systemintegrierten Software-Aktualisierung läuft es eben mit den Drittanbieter-Tools nicht.

Hans und Joschka müssen sich auf die Suche nach Aktualisierungen begeben. Finden Sie keine Updates oder besteht selbst dann das Problem weiter, dann führt die Problemlösung hin zur Deinstallation der Plug-ins, eines nach dem anderen. Nur so, durch das Trial-and-error-Verfahren, lässt sich der “Schuldige” ausmachen. Und Lutz mit seinem störrischen iTunes? Er schaut auf unseren Tipp hin doch noch einmal in seine Benutzerlibrary: Dort befinden sich im Unterordner iTunes bei ihm auch noch einige ältere Plug-ins und Skripte. “Den Ordner hatte ich in meinem Lösch-Wahn total vergessen. Jetzt dudelt iTunes wieder – vielen Dank.”

Eingeschrieben abgeschickt: Empfangsquittungen mit Apple Mail

“Was soll das eigentlich mit den Empfangsbestätigungen?” Irritiert unterbricht der Kummerkasten seine Arbeit und blickt den fragenden Kollegen nicht minder fragend und ein wenig verwirrt an. “Du weißt schon, dass du für jede E-Mail die du verschickst, eine Empfangsbestätigung verlangst?” Es arbeitet im Hirn, langsam, aber der Denkprozess kommt in Gange … “Das ist ziemlich lästig, diese Aufforderungen immer wegzuklicken …” Und auf einmal lichtet sich der Vorhang des Vergessens. Ja, da war mal was …

Es kommt vor, dass auch der Kummerkasten mal etwas ausprobiert: Vor Monaten hat er sich an einem Firmen-Mac mit der Frage beschäftigt, ob nicht auch Mail.app das kann, was etwa Outlook oder Thunderbird können, nämlich Empfangsbestätigungen abfordern, sie anzeigen und selbst auf eingehende Bestätigungsanfragen zu antworten. Einschreiben mit Rückschein, aber elektronisch. Und ja – es geht. Nicht richtig schön, denn Apple selbst hat eine entsprechende Funktion in Mail.app gar nicht implementiert – dabei wäre es wirklich schön, zumindest hin und wieder so eine Empfangsbestätigung von seinem digitalen Gegenüber zu erhalten. Der Weg dahin führt in die Voreinstellungs-Datei, die man per Texteditor oder mit einem Terminal-Befehl bearbeiten muss – dann verschickt man selbst Mails mit der Aufforderung an den Empfänger, deren Empfang zu bestätigen und bekommt solche Bitten ebenfalls angezeigt.

Das wirklich Ätzende an dieser Lösung ist: Es gilt das Entweder-oder-Prinzip. Seit diesem Zeitpunkt verschickt Mail.app jede E-Mail mit der Bitte um eine Empfangsbestätigung – im eigenen Fall unglücklicherweise an einen Mail-Account, der von Mail.app mittlerweile gar nicht mehr abgefragt wird. Grundsätzlich ist es auch nicht ratsam, bei jeder Mail so zu verfahren – Sie verschicken ja auch nicht jede Ansichtskarte aus dem Urlaub per Einschreiben und Rückschein. Warum aber hat sich diese “gepatchte” Mail-Einstellung auf alle anderen Macs fortgepflanzt, an denen der Kummerkasten regelmäßig arbeitet? Apple ist schuld: Denn seit Mac OS X 10.5 synchronisiert .Mac / Mobile Me auf Wunsch auch die Preferences und sorgt für einheitliche Einstellungen auf allen Macs im Verbund – ganz unauffällig und im Hintergrund.

Wir haben uns auf die Suche gemacht nach einem nützlichen Tool, mit dem Sie – je nach Bedarf! – das Feature der Empfangsbestätigung aktivieren können. Allein – wir haben keins gefunden. Immerhin zwei kleine Helfer schaffen es in die Kummerkasten-Empfehlung. Return Receipt Request ist eine Appleskript-Applikation, die per Doppelklick (und Abfragen der E-Mail-Adresse, an die der digitale Rückschein geschickt werden soll) dieses Feature einschaltet und auch wieder ausschaltet. Dabei modifiziert es die Mail-Voreinstellungen, indem das Tool einen zusätzlichen Header-Wert “Disposition-Notification-To” erzeugt – oder wieder löscht. Risiko und Nebenwirkung von Return Receipt Request ist, dass es frühere Änderungen, die man per Terminal oder anderweitig in der Voreinstellung getätigt hat, überschreibt. Für den Kummerkasten und sein Problem eigentlich ideal. Aber es gibt mit dem AppleScript for Return Recipts eine gangbare Lösung für einzelne Mails, die man als “digitales Einschreiben” versenden möchte. Schade nur, dass man das Skript selbst erstellen muss, indem man die Code-Zeilen von der Homepage des Autors kopieren, das Dienstprogramm “Skripeditor” auf seinem Mac starten und den Inhalt in das Editorfenster einfügen muss. Jetzt noch das ganze an einem Ort der Wahl speichern – und dann bei Bedarf per Doppelklick öffnen.

An dieser Stelle möchte der Kummerkasten bei allen Korrespondenzpartnern um Nachsicht bitten, sollten Sie in den vergangenen Monaten von hier aus mit Bitten um Empfangsbestätigungen bombardiert worden sein. Sie wissen ja: Apple war schuld. ;-)

Ihre Fragen, bitte!

Haben auch Sie eine Frage, bei deren Lösung Sie Expertenhilfe brauchen, dann melden Sie sich in unserem Kummerkasten. Schicken Sie uns eine E-Mail, gönnen Sie Ihrer Anfrage eine aussagekräftige Betreffzeile und versehen Sie Ihre Mail mit vollem Namen, Postadresse und Telefonnummer. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir nicht alle Ihre Anfragen bearbeiten können. Bis zur nächsten Ausgabe wünschen wir Ihnen ein sorgenfreies Arbeiten.

Bildmaterial: Ed Tarwinski (Teaser-Bild), taku, maddin, via Flickr.com, einige Rechte vorbehalten; Wikimedia, macnews.de

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iPhone-Benutzer findet Dieb dank MobileMe

J. Rob Greene schaffte das scheinbar Unmögliche: den Dieb seines iPhones zu finden. Ihm half MobileMe Der unvorsichtige Dieb trug seine Bekannten in das Adressbuch des Handys ein, das iPhone synchronisierte die Daten mit dem MobileMe-Server. Bei Herrn Greene zu Hause tauchten diese kurze Zeit später auf dem Computer auf. Anhand der neuen Einträge konnte er den Dieb identifizieren.

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Apple aktualisiert MobileMe

Klein aber fein sind die Änderungen, die Apple seinem Webdienst MobileMe spendiert: Das Adress-Eingabefeld von Mail zeigt nun alle Mail-Adressen eines Kontaktes an, neu hinzugefügte Adressen erscheinen nun auch ohne Log-out- und Log-in-Prozedur. Ebenfalls verbessert hat Apple den Ausdruck von HTML-formatierten E-Mails.

Die Suche in den Kontakten nach Vor- und Nachnamen soll zu besseren Ergebnissen führen, der Export von vCards unterstützt nun alle Textfelder. Der Kalender lädt beim ersten Start schneller und schaltet zügiger zwischen Tag-, Wochen-, Monats- und Jahres-Ansicht um und erinnert sich an die letzte Ansicht und To-Do-Liste. Schneller soll auch die Galerie sein, Apple verspricht für Besucher schnellere Ladezeiten.

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Auf den zweiten Blick: Mossberg über MobileMe

Das erste Fazit zu MobileMe des US-amerikanische Kolumnisten Walt Mossberg ist vernichtend gewesen: “Das einzige Problem mit MobileMe war, dass es so viele Fehler enthielt, dass ich es hier nicht beschreiben kann, und das alles zu einem Preis von 99 US-Dollar im Jahr.” Neun Monate später fällt sein Fazit wesentlich freundlicher aus, den zweiten Blick präsentiert Mossberg sowohl als Video als auch in Textform im Wall Street Journal.

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Salma Hayeks MobileMe-Account gehackt

Ein Hacker hat den Zugang zum MobileMe Account von Hollywood-Star Salma Hayek veröffentlicht, im Anschluss fanden sich die persönlichen Kontaktdaten laut dem Blog “Electronic Pulp” kurzzeitig im Internet wieder – eine Reihe persönlicher Informationen, Mails und Daten finden sich dort noch. Der Angreifer hat die Informationen anonym veröffentlicht und beschreibt auch gleich sein Vorgehen: Im Falle von Hayek reichte ein wenig Gehirnschmalz und Allgemeinwissen aus.

Sie hatte einen Account mit dem bezeichnenden Namen “shayek” gewählt, daran wird bei Apples kostenpflichtigem Dienst das Suffix “@me.com” geklebt, voilá! Das Passwort ließ sich der Hacker anzeigen (Update, danke an die Community!), dafür musste er lediglich wissen, wann die Schöne Geburtstag hat (laut Wikipedia am 2.September) und die “geheime” Frage beantworten, die lautete: “Wer ist Deine Lieblingsfigur?” Antwort: “frida”. Im gleichnamigen Film spielt Hayek die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo, der Film gewann 2003 zwei Oscars.

Bild: Tiger Fénix, “Salma Hayek Pixels v1.5″. Some rights reserved. Flickr.

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Das Weblayout

Neben einer unterschiedlichen Vorgehensweise im Vergleich zu anderen Layouts muss man beim Webdesign die Grundlagen von HTML und CSS verstehen. Web-Editoren und Templates erleichtern den Einstieg

 Die ersten Gehversuche mit Weblayouts fallen oft frustrierend aus – gerade bei denen, die schon etwas Erfahrung mit dem Layouten mitbringen, etwa für Drucksachen. Bei Layouts fürs Web gibt es kein festes Seitenformat, verschiedene Browser stellen Texte und Bilder nicht exakt gleich dar, die Schriftgröße lässt sich nicht mehr genau kontrollieren. Der plötzliche „Kontrollverlust“ ist für Print-Layouter ein Schock. Dazu kommt noch die Angst vor dem Programmieren. Doch mit einer guten Anleitung kann auch ein Nicht-Programmierer den Einstieg ins Webdesign schaffen.

1. fließendes Layout

Zunächst sollte man sich den Unterschied zum Print klarmachen. Bilder oder Textspalten sind bei Drucklayouts fix platziert. Sie sind linksbündig, zentriert oder rechtsbündig aneinander ausgerichtet – auf den Millimeter genau. Ein Dokument im Web enthält zwar prinzipiell die gleichen Elemente, nämlich Text und Bilder, aber es gibt eklatante Unterschiede: Das Seitenformat wird durch die Browserfenstergröße vorgegeben, die wiederum von der Bildschirmauflösung des Besuchers bestimmt wird. Und selbst bei bekannter Auflösung kann der Nutzer manuell die Größe des Fensters verändern, oder sie fällt deutlich geringer aus, weil die Seite mit einem mobilen Gerät wie dem iPhone betrachtet wird. Die verschiedenen Betriebssysteme haben eine unterschiedliche Farb- und Kontrastdarstellung zur Folge – das gleiche Logo sieht unter Windows kontrastreicher und anders aus als auf einem Mac. Schriftgrößen und damit auch die Textmenge sind je nach Endgerät, Betriebssystem, Webbrowser und sogar der individuellen Einstellung des Nutzers verschieden. So etwas wie Blocksatz ist daher im Web undenkbar.
Für Gestalter, die über jedes Element die volle Kontrolle haben möchten, sind dies katastrophale Zustände. Der Albtraum tritt aber nur ein, wenn man versucht, die Prinzipien des Print-Layouts eins zu eins ins Web zu übertragen. Viele Websites kommen mit starren Layouts und Schriftgrößen direkt aus Photoshop. Solche Seiten haben viele Nachteile: Texte werden nicht von Suchmaschinen erfasst oder sie funktionieren schlecht oder gar nicht auf dem iPhone.
Umdenken ist besser als Verzweifeln: Ein gutes Weblayout muss gar nicht in jedem Browser, jedem Betriebssystem, bei jeder Monitorauflösung und auf jedem Endgerät gleich dargestellt werden. Das Ziel ist vielmehr, dass die Inhalte überall zwar anders, aber gut aussehen. Texte und Bilder sollen erfassbar und gut leserlich sein, interaktive Elemente wie Buttons und Links bedienbar bei der Zielgruppe ankommen. Mit einem starren Gestaltungsraster erreicht man das nicht. Intelligente Weblayouts geben nur eine grobe Anordnung vor und reagieren flexibel auf die Wünsche des Benutzers.

2. HTML – die Sprache des Web

Umgangssprachlich wird oft vom „Programmieren“ von Webseiten gesprochen. Das ist genau genommen falsch, zumindest was HTML betrifft. HTML besteht zwar aus Code, ist aber längst nicht so komplex wie „richtige“ Programmiersprachen, etwa Java oder C++. Dank guter Web-Editoren ist es zudem nicht zwingend nötig, sich mit Code zu befassen. Ein Web-Editor erlaubt es, Weblayouts in einer Ansicht wie im Browser zu erstellen und zu bearbeiten, ohne dabei im HTML-Code zu arbeiten. Dennoch ist es wichtig zu verstehen, wie HTML funktioniert, auch wenn man Websites nur ­visuell bearbeiten möchte. Auch funktionieren viele Arbeitsschritte einfacher und schneller im Code als im Weblayout. Viele Profi-Webdesigner arbeiten deswegen auch heute noch ausschließlich im Quellcode.
HTML ist eine Auszeichnungssprache, daher kommt der Name Hyper Text Markup Language (Markup = Auszeichnung). HTML-Code ist somit Text, der beschreibt, wie der Inhalt aussieht, den der Webbrowser darstellen soll. Um HTML-Seiten zu erstellen, braucht man keine besondere Software, TextEdit würde reichen. Puristen, die nur im Code arbeiten, greifen dennoch zu speziellen HTML-Texteditoren wie ­etwa BBEdit (www.barebones.com), weil diese mehr Komfort und praktische Funktionen zum Bearbeiten von Code bieten.
HTML-Auszeichnungen heißen Tags und sind durch spitze Klammern gekennzeichnet. HTML-Tags rahmen den im Webbrowser dargestellten Inhalt ein und beschreiben, wie er dargestellt werden soll. Mit HTML kann man typische Elemente eines Textdokuments wie Überschriften, Textabsätze, Listen, Tabellen oder auch Grafikreferenzen auszeichnen. So heißt das Tag für „fett“ <b>, wie die Abkürzung für „bold“. Um einen Text im Browser fett darzustellen, wird er mit zwei Tags umrandet, einem, das öffnet (<b>) und einem, das schließt (</b>). Der Code sieht also wie folgt aus:

<b>Das.ist.ein.­fetter.Text!</b>

Daneben gibt es auch Tags, die nicht geschlossen werden müssen, etwa für einen Zeilenwechsel ( <br> für „Line Break“), den man einfach nur mit <br> eröffnet.
Eine HTML-Seite beginnt mit <html> und endet mit </html>. Dazwischen liegen zwei Sektionen, Header und Body. Im Header stehen Informationen, die nicht im Browserfenster dargestellt werden, zum Beispiel der Seitentitel für die Titelleiste. Im Body steht alles, was später im Fenster auftaucht. Eine simple HTML-Seite sieht so aus:

<html>
..<head>
….<title>Homepage.mit.dem.Mac
</title>
..</head>

…..<body>
…….<h1>Willkommen!</h1>
…….<p>Diese.Seite.wurde.­auf.
einem.Mac gestaltet.</p>
…….<p>Wie.gefällt.sie.Ihnen?
</p>
….</body>
</html>

Die Tags könnten auch in einer Zeile stehen; die Umbrüche und Einrückungen der Tags sorgen lediglich für mehr Übersicht beim Schreiben des Codes. Man erkennt so auch leichter, welche Tags zusammengehören und wie sie verschachtelt sind.

Erzeugt man ein neues HTML-Dokument in einem Web-Editor wie Adobe Dreamweaver, erscheint das ganze Beiwerk wie die Tags für Head und Body automatisch.
Dreamweaver bietet eine geteilte Ansicht des Fensters. Oben arbeitet man im Quell­co⁠de und gleichzeitig erscheint unten die Entwurfsansicht. Dort wird der Inhalt in etwa so angezeigt, wie er später auch im Browser erscheinen wird. In der Entwurfsansicht ist es beispielsweise möglich, Text einzufügen oder einzutippen. Ein markierter Text wird mit dem Tastenkürzel fett formatiert. Den Code für die Fettung erzeugt der Editor im Code-Fenster automatisch.
Durch das Einfügen von Inhalten wie Texte und Grafiken und das Auszeichnen und Modifizieren ihres Aussehens lassen sich nun ganze Webdokumente mit HTML gestalten. Hierzu gibt es zahlreiche HTML-Grundkurse im Web. Ein Klassiker ist SelfHTML von Stefan Münz, zu finden unter http://de.selfhtml.org. Sie brauchen HTML nicht bis ins Detail zu beherrschen, bevor Sie anfangen, Seiten zu gestalten. Am be⁠s­ten beschäftigen Sie sich gleich noch mit Cascading Stylesheets (CSS) und versuchen, deren Prinzip zu verstehen.

3. Von HTML zu CSS

 

 

 

 

 

HTML hat einen gravierenden Nachteil: Die Sprache wurde nicht für die Gestaltung von Layouts geschaffen, sondern sollte ursprünglich wissenschaftliche Arbeiten strukturieren. Was Layout anbetraf, war HTML reichlich schwach auf der Brust. Also griffen Webdesigner zu schmutzigen Tricks: Da HTML nichts bot, um Elemente auf Seiten zu positionieren, missbrauchte man Tabellen, die eigentlich für Texte ersonnen wurden, als Layouthilfsmittel. Dazu wurden einfach die Ränder der Tabelle auf den Wert 0, also unsichtbar eingestellt. Tabellen wurden ineinander verschachtelt, um Navigationsleisten und Layouts in Form zu halten, feste Abstände oft durch unsichtbare GIF-Grafiken erzwungen, die dann mit Pixelwerten auf den gewünschten Abstand gezerrt wurden. Für Typografie, also die Gestaltung von Texten, wurden jede einzelne Überschrift und jeder Absatz mit Font-Tags formatiert – insgesamt ein fürchterliches Chaos.

Die Tricks zeigten schnell ihre Schwächen, etwa wenn die Schrift etwas größer sein sollte. Dann hieß es, Hunderte von Font-Tags in den einzelnen Dokumenten per Hand zu ändern. Das Dilemma machten die Browserhersteller komplett: Sie brachten im tobenden „Browser-Krieg“ proprietäre Tags, um die Konkurrenz abzuhängen. Als Folge sah der HTML-Code dann in jedem Browser anders aus. So waren aufwendige Anpassungen für verschiedene Browser notwendig, damit die Webseiten wenigstens ohne grobe Fehler funktionierten.
Eine Verbesserung der Situation brachten Webstandards. Mehrere Webdesigner schlossen sich zu einer Organisation zusammen – das Web Standards Project war geboren – und arbeiteten mit den Browser-Herstellern daran, deren Programme mit den Empfehlungen der Dachorganisation, des World Wide Web Consortiums, in Einklang zu bringen. Dadurch kam endlich etwas Konsistenz ins Webdesign. Wenn man eine Seite gestaltete, konnte man davon ausgehen, dass sie in verschiedenen Browsern und Betriebssystemen annähernd gleich aus-sehen würde. Webstandards waren auch die Grundlage für Cascading Stylesheets, denn erst durch die Unterstützung der Browserhersteller wurde die Technologie einsetzbar. CSS bietet folgende Vorteile:

  • Präzise Kontrolle über Layouts, Schriften, Farben, Hintergründe und Typografie.
  • CSS trennt Design und Inhalt. Dadurch werden die Inhalte leicht zugänglich und lassen sich zugleich optisch präzise steuern. Mit nur einer Änderung kann das Erscheinungsbild von unzähligen Seiten geändert werden.
  • Kompatibilität zwischen den unterschiedlichen Browsern und Plattformen.
  • Schlankerer Quellcode, etwa durch wegfallende Font-Tags, kompakte Layouts, die der Browser schneller darstellen kann.
4. Inhalt und Design trennen

Der CSS Zen Garden zeigt, was durch die Trennung von Inhalt und Design möglich wird (www.csszengarden.com). Die Site leistete Pionierarbeit, indem sie als Erste bewies, was für schöne und inspirierende Layouts mit der Technologie zu realisieren sind. Das Prinzip ist simpel und macht die Funktionsweise und Vorzüge von CSS klar. CSS Zen Garden besteht nur aus einem Text, der die Idee von CSS Zen Garden erklärt. Dieses Dokument können die Besucher herunterladen, mit CSS selbst verändern und dann ihre Designs einreichen. Die be⁠s­ten Designs werden veröffentlicht. Mit diesem einzigen Link verändert sich die komplette Optik der Seite. Farben, das Logo, Balken, Hintergründe und vieles mehr sehen plötzlich anders aus, manchmal wird sogar die Anordnung der Elemente auf den Kopf gestellt.
Das macht CSS möglich: Die komplette Information, wie jedes Element auf CSS Zen Garden aussieht, ist in einer externen Textdatei, dem Stylesheet, definiert. Es ist komplett getrennt vom Inhalt. Somit lässt sich auf einen Schlag das komplette Design und Layout abwandeln, indem einfach die Vorgaben für eine große Headline, eine Unterüberschrift, den Fließtext, den Seitenkopf, den Hintergrund und so weiter geändert werden.

5. Einstieg in CSS

Stylesheets sind genau wie HTML einfacher Text. Sie sind zwar etwas komplexer zu verstehen, stellen aber keine komplizierte Programmiersprache dar und benötigen weder Plug-ins oder Streaming noch besondere Voraussetzungen, um in jedem Browser zu funktionieren.
Nehmen Sie für Ihr erstes Stylesheet eine simple HTML-Seite, die so aussieht:

<head>
<title>Mein.erstes.Stylesheet
</title>
</head>
<body>
<h1>Stylesheets.sind.genial!</h1>
<p>Sie.bieten.viel.mehr.Kontrolle .als.reines.HTML.<p>
</body>
</html>

Jetzt fügen Sie zwischen den Tags <head> und </head> folgenden Code ein:

<style.type=”text/css”>
<!–
h1.{
..color:.green;
..font-size:.37px;
..font-family:.impact
}

p.{
..text-indent:.1cm;
..font-family:.courier
}
–>
</style>

Wenn Sie das Dokument im Browser öffnen, sieht es etwa wie in der oberen Abbildung aus.
Werfen Sie einen Blick darauf, was hier passiert: Cascading Stylesheets definieren Regeln. Das Beispiel-Stylesheet stellt die Regel auf, dass alles, was zwischen den im Beispiel gezeigten Tags <h1> steht, in Grün mit einer Schriftgröße von 37 Pixeln und im Font Impact dargestellt werden soll. Jede Regel besteht aus einem Selektor und einem Deklarator. Im Beispiel ist <h1> der Selektor, also das HTML-Tag, dem der Style zugewiesen wird. Der Deklarationsblock definiert dann, welche Formatierungen der Stil enthält. Er besteht aus zwei Teilen, der Eigenschaft (Property) color und dem Wert green. Jedes HTML-Tag kann auf diese Weise mit Style­sheets verändert werden.
So lassen sich unzählige Layoutelemente mit dem Tag <h1> formatieren. Jetzt kommt das Killer-Feature von Stylesheets: Eine winzige Änderung in der Regel, etwa den Wert green mit red zu überschreiben, würde genügen, um das Aussehen aller Überschriften in einem Schritt zu verändern. Doch es wäre unpraktisch, in jedem einzelnen HTML-Dokument die Regel im Header neu zu definieren und ändern zu müssen. Daher gibt es verschiedene Möglichkeiten, Stylesheets zu verwenden. Neben den ins HTML eingebetteten Stylesheets können die Regeln auch in einem eigenen, externen Stylesheet definiert werden. Viele HTML-Seiten verweisen dann auf diese „Zentrale“, wo ­alle Stile und damit die Optik der Seiten definiert und gesteuert werden. Eine Änderung wirkt sich so auf alle verknüpften Seiten aus.
CSS-Layouts sorgen zudem für ein konsis­tentes Design. Jede Überschrift hat die gleiche Farbe, die gleiche Größe, die gleiche Schriftart. Und CSS-Regeln können auch Layouts – beispielsweise die Anordnung von Spalten, Hintergründe, der Abstand zum Rand des Browsers, die Stärke von Linien um Grafiken – definieren und exakt steuern. Mit CSS ist es also möglich, ein komplettes Corporate Design für eine Website zu entwickeln oder das eines Kunden umzusetzen. Dadurch ergibt sich ein professioneller Look in einem einheitlichen Design, der sich durch alle Seiten durchzieht.

6. CSS visuell bearbeiten

Einige Web-Editoren wie Dreamweaver oder iWeb ermöglichen es, CSS-Regeln zu bearbeiten. In iWeb sind zum Beispiel einige Vorlagen enthalten, die als Grundlage für eigene Layouts taugen. Damit kann man die Vorlagen wie in ­einem Layoutprogramm verändern und viele Seiten auf Basis einer Vorlage erzeugen. Auch iWeb verwendet CSS zum Einstellen der Formatierungen. Wählt man in den Einstellungen für die Veröffentlichung, dass die Site in einen lokalen Ordner auf der Festplatte exportiert werden soll, lassen sich dann die CSS-Dokumente in einem textbasierten Web-Editor öffnen und der Quellcode ändern. Auf diese Weise kann man zudem sein CSS-Wissen ausbauen.
Ansonsten finden sich im Web unzählige CSS-Einstiegshilfen. In SelfHTML von Stefan Münz gibt es ausführliche Kapitel zu Style­sheets. Hilfreich ist es auch, mit kostenlosen, gebrauchsfertigen CSS-Vorlagen (zum Beispiel bei www.freecsstemplates.org) zu arbeiten. Diese kann man herunterladen, um dann zu verfolgen, wie die HTML- und CSS-Dateien im Quellcode aufgebaut sind.
Doch mit dem Beherrschen von HTML- oder CSS-Code ist es für den Webdesigner längst nicht getan. Es ist auch enorm wichtig, sich mit den gängigen Grafikformaten im Web, der Aufbereitung von Logos und Fotos aus Photoshop & Co. auszukennen. Genau darum geht es im nächsten Teil der Serie.

Kommentar

Webdesign erfordert eine bestimmte Denk-weise, die in vielen Fällen konträr zu konventionellen Regeln des Layoutens läuft. Print-produkte sollte man daher nicht eins zu eins ins Web übertragen, sondern man sollte bestehende Gestal­tungsregeln mediengerecht übersetzen, etwa in flüssige Layouts. Dafür ist es wichtig, sich mit Webbrowsern, Standards und den Grundlagen von CSS und HTML zu beschäftigen. Leider halten viele Anfänger das oft für Zeitverschwendung – ein Fehler, der sich aber rächt, sobald die ersten Probleme mit Layout-details auftauchen und niemand weiß, wie man sie lösen oder wo man sie suchen muss.

Stefan von Gagern/sck

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Apple aktualisiert Online-Dienst: MobileMe erhält noch mehr Funktionen

Auch dem Online-Dienst MobileMe spendiert Apple im Zuge des iPhone OS 3.1 neue Funktionen. So können MobileMe Abonnenten neben der Löschung per Fernzugriff nun auch die Code-Sperre auf ihrem iPhone überschreiben oder sogar neu setzen, falls sie ihr Gerät bislang nicht mit einem vierstelligen Zahlencode vor Fremden geschützt hatten. Die neue Funktion soll Langfingern die Handhabung noch schwerer machen. Dazu muss der Anwender unter Mein iPhone suchen in der linken Spalte auf Remote Lock klicken.

Nachrichten, die man mit der Funktion Find My iPhone sendet, kann man nun mit einem Signalton in maximaler Lautstärke versehen.

Mit aktivierter Sync-Funktion lassen sich abonnierte Kalender aus iCal automatisch auf das iPhone übertragen, bei der Einrichtung eines MobileMe-Accounts können Anwender jetzt ihre MobileMe-Lesezeichen mit den bereits vorhandenen Lesezeichen auf dem iPhone zusammenführen.

Anwender können MobileMe 60 Tage lang kostenlos testen, die Mitgliedschaft für ein Jahr kostet 79 Euro.

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MobileMe Gallery: Offizielle App im AppStore

MobileMe Gallery
Mit “MobileMe Gallery” betritt ein weiteres Apple App die AppStore-Bühne. Kostenlos ermöglicht diese App das Betrachten von eigenen, auf MobileMe gespeicherten Fotos und Videos aber auch Galerien von Freunden.

Letztere lassen sich in eine Art Buddylist hinzufügen. Sollte ein Kontakt neue Inhalte zur Verfügung gestellt haben wird dies angezeigt.

Betrachtete Schnappschüsse werden lokal auf dem iPhone gecached und können so auch ohne Internetverbindung immer wieder betrachtet werden. Maximal 2GB kann “MobileMe Gallery” dafür reservieren. Auf MobileMe gehostete Filme werden hingegen nicht gecached und müssen jedesmal erneut gestreamt werden. Ausserdem lassen sich Links zu Galerien oder einzelnen Fotos per Mail verschicken.

MobileMe Gallery
MobileMe Gallery
MobileMe Gallery
MobileMe Gallery
MobileMe Gallery

Ebenfalls interessant ist, dass sich der Mobile Safari optional so konfigurieren lässt, dass wenn MobileMe Galerien im Mobile Safari aufgerufen werden, man sofort zur App weitergeleitet wird. Diese Schnittstelle könnte auch bei (Bezahl-)Inhalten z.B. von Financial Times oder Bild.de zum Einsatz kommen.

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Apples MobileMe Technik-Chef wechselt zu Thumbplay

Apples Chef-Techniker für den MobileMe-Service verlässt das Unternehmen und wechselt zu Thumbplay. Zehn Jahre hat Pablo Calamera vor allem den kostenpflichtigen Online Dienst betreut.

Thumbplay ist ein US-Mediendienst, über den Anwender Musik, Videos und Spiele auf ihre Handys laden. Zudem können sie darüber mobile Inhalte verwalten, speichern und mit anderen teilen. Auf der CES hat der Dienstleister zudem einen neuen Cloud-basierten Musik-Dienst vorgestellt, Anwender können auf BlackBerry-Smartphones sowie Macs und PCs ohne Einschränkungen Musik streamen, erklärt der Anbieter. Nach der Beta-Phase kostet der Dienst zehn US-Dollar im Monat.
Mit der Universal Music Group, Sony Music Entertainment, der Warner Music Group und EMI Music hat Thumbplay die vier großen Labels im Portfolio. Daneben findet man Independent-Label wie CD Baby, INgrooves, IODA und The Orchard. Damit könnte sich der Dienst zu einem Konkurrenten des iTunes-Musik-Stores entwickeln.

Vermutet wird, dass auch Apple einen Cloud-basierten iTunes-Musik-Store plant. Dafür spricht die Übernahme des Musik-Streaming-Dienstes Lala (wir berichteten).


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Gerücht: MobileMe könnte Gratis-Dienst werden

Gerüchten zufolge könnte Apple seinen Online-Dienst MobileMe bald kostenlos anbieten. Das Unternehmen könnte so einen Nachteil gegenüber dem Mitbewerber Google ausgleichen. Bisher kostet MobileMe im Jahr 79 Euro.

MacDailyNews will einen anonymen Tip erhalten haben, den die Seite nicht bestätigen konnte, allerdings für potentiell wahrheitsgemäß hält. Mit MobileMe erhalten Benutzer nicht nur einen E-Mail-Account, sondern zusätzliche Dienste wie Kalender- und Adressbuchsynchronisation zwischen einem Mac oder PC und einem iPhone oder iPad über das Internet sowie die Möglichkeit, ein iPhone/iPad zu lokalisieren und aus der Ferne zu deaktivieren.

Electronista glaubt, dass an dem Gerücht etwas dran sein könnte – immerhin baue Apple in North Carolina eine große Server-Farm (wir berichteten), außerdem bietet Google für seine Android-Handys schon jetzt kostenlose Synchronisations-Funktionen.

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MobileMe nun durchgängig SSL verschlüsselt

Für mehr Sicherheit sorgt Apple beim Online-Dienst MobileMe Der Hersteller aus Cupertino verschlüsselt nun nicht mehr nur auf der Startseite per SSL, sondern schützt den gesamten Dienst auf diese Weise.

Zwar ist die Kommunikation zwischen dem Mac und dem iPhone auf der einen Seite sowie MobileMe auf der anderen Seite bereits seit langem verschlüsselt, allerdings fehlte bislang die durchgängige Sicherung mittels Secure Sockets Layer im Dienst. Für den Anwender sichtbar wird die Änderung in der Adresszeile, die dass HyperText Transfer Protocol Secure – kurz https – anzeigt.

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