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Langzeitmiete über Airbnb: Vorsicht vor Betrug & Abzocke!

© Getty Images / fizkes

Bei Airbnb kann man schnell, einfach und spontan eine Unterkunft buchen. Das Portal ist vor allem für Kurzzeitmieten gedacht, also etwa für Urlaubs- und Wochenendreisen. Manchmal stößt man auch auf Angebote für Langzeitmieten bei Airbnb. Dahinter verstecken sich aber oft Betrugsversuche.

 
Digitale Sicherheit
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Die Wohnungssuche in Deutschland gestaltet sich heutzutage vor allem in Städten äußerst schwierig. Das wissen auch Betrüger und versuchen diese Lage für sich auszunutzen. So kommt es immer wieder vor, dass man über Wohnungsportale wie Immobilienscout24 und Immonet auf verlockende Angebote für Langzeitmieten bei Airbnb gelockt wird. Stößt ihr auf solche Wohnungsangebote, solltet ihr genau hinschauen und im Zweifel Abstand davon nehmen.

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Wohnung dauerhaft mieten, Vermieter im Ausland: Da ist was faul

Betrüger stellen ihre angeblichen Traumwohnungen bei Portalen wie Immoscout, Immowelt und Co. vor. Dabei werden schöne Bilder und ein äußerst günstiger Mietpreis präsentiert. Es wird vorgegeben, dass man selbst im Ausland sitzt, nicht nach Deutschland kommen kann und die Vermittlung daher einfachheitshalber über Airbnb durchführen will. Den Mietvertrag, Schlüssel und alles, was sonst zur Wohnung gehört, soll man über das Portal erhalten. Das passiert aber erst, wenn man die erste Monatsmiete und die Kaution auf das angebliche Airbnb-Konto überweist. Das solltet ihr aber keinesfalls tun!

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Dieser Beitrag zeigt weitere Betrugsmaschen, auf die man bei der Wohnungssuche stoßen kann:

Immoscout24 & Co.: Betrugsversuche & Fake-Inserate locken zu Airbnb

Überweist ihr das Geld, ist es weg. Ihr erhaltet keinen Schlüssel und die angebotenen Wohnungen gibt es in der Regel nicht. Lasst euch über Wohnungsportale nicht auf andere Seiten locken. Manchmal geben Betrüger vor, dass ihr euch bei Airbnb anmelden sollt, und schicken euch einen Link. Dabei handelt es sich aber nur um eine nachgebaute Seite, bei der die Cyber-Kriminellen eure Login-Daten und möglicherweise andere persönliche Angaben per Phishing stehlen. Vor dieser Masche warnte bereits das Landeskriminalamt. Auch wenn ihr bei der Wohnungssuche verzweifelt, lasst euch nicht unter Druck setzen und fallt nicht auf solche Fake-Angebote herein. Daran erkennt ihr sie oft:

  • Der Preis für die Wohnung ist zu gut. Teilweise werden Mieten für 400 Euro pro Monat angeboten, obwohl andere Wohnungen in der Umgebung das zwei- bis dreifache kosten.
  • In den meisten Fällen geben die Vermieter an, dass sie im Ausland sitzen und sich nicht persönlich um die Wohnungsübergabe kümmern können.
  • Es wird versprochen, dass die Übergabe von „Airbnb durchgeführt“ wird. Airbnb stellt aber lediglich eine Plattform zur Vermittlung von Unterkünften bereit und hat kein eigenes Personal.
  • Es wird ein sehr kurzer Zeitraum für die Abwicklung angegeben. Oft soll man bereits innerhalb von 3 bis 5 Tagen in die Wohnung einziehen können.
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  • Meistens sind diese Wohnungen erst kürzlich renoviert und modernisiert worden, sodass ihr euch angeblich um nichts in der Richtung kümmern müsst.
  • Das Portal Airbnb ist vorrangig nicht für Langzeitmieten gedacht, sondern für kurze Aufenthalte. Sucht ihr eine dauerhafte Wohnung beziehungsweise eine Unterkunft für mehrere Monate und Jahre, ist das nicht die richtige Anlaufstelle.
  • Überweist keinesfalls einen Betrag im Voraus, nur um einen Schlüssel, einen Mietvertrag oder einen Besichtigungstermin zu bekommen.
  • Lasst euch nicht blenden, wenn die Absender euch ein Foto von einem Ausweis oder anderen Dokumenten schicken. Oft handelt es sich um Inhalte aus einem Identitätsdiebstahl, bei dem die entsprechenden Dateien online gestohlen wurden.
  • Manchmal wollen die Betrüger zur angeblichen Sicherheit auch, dass ihr euer Ausweisbild mitschickt – genauso, wie es auch bei echten Wohnungsbewerbungen läuft. Hier besteht aber die Gefahr, dass eure Daten zukünftig für solche Betrügereien missbraucht werden.
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Stößt ihr bei Immobilienscout24 und Co. auf solche Angebote, meldet sie dem Support der entsprechenden Plattform. Habt ihr bereits Kontakt mit jemandem in dieser Form gehabt, schildert euren Fall bei der Polizei. Das gilt vor allem dann, wenn ihr bereits Geld überwiesen und euren eingescannten Personalausweis oder andere persönliche Daten übermittelt habt.

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