MacBook Air im Preisverfall: Lohnt sich der Kauf des älteren Apple-Notebooks noch?

Sven Kaulfuss 5

Das MacBook Air ist Apples günstigstes Notebook, allerdings auch nicht mehr ganz taufrisch. Aktuell gibt es den Laptop bei Mediamarkt besonders günstig, doch lohnt der Kauf des Apple-Notebooks überhaupt noch?

Update von 9. August 2019: Gegenwärtig gibt’s das 2017er-Modell (MQD32D/A) des . Der Preis ist recht anständig, aber auch nicht günstiger als die besten Angebote noch vor einem Jahr für dasselbe Modell. Auch gibt’s mittlerweile schon den zu kaufen. Ob sich der Kauf da noch lohnt?

MacBook Air (2017er Modell) bei Mediamarkt kaufen*

Wir meinen: Robust ist das Apple-Notebook, allerdings auch veraltet. Wer auf Retina und USB-C verzichten kann, findet aber vielleicht dennoch Gefallen am „Oldtimer“ unter den Apple-Notebooks.

 

Artikel von Oktober 2018:

Einst galt das MacBook Air als teures Subnotebook, doch spätestens ab 2010 avancierte der Luftikus unter den Apple-Notebooks zum günstigen Einstiegsgerät und zeitweise auch zum meistverkauften Mac. Das aktuelle Modell mit 13-Zoll-Display erhielt letztes Jahr im Juni einen schnelleren Prozessor (1,8 GHz statt 1,6 GHz Intel Core i5), sonst änderte sich aber nichts. Auch nicht das Alter der CPU, zum Einsatz kommt nämlich noch immer die 5. Generation (Broadwell) – eingeführt im Air bereits im Jahr 2015. Ergo: Verglichen mit dem MacBook Pro (mittlerweile 8. Generation Intel-Core-CPUs) und dem noch kleineren, aber auch teureren MacBook (7. Generation Intel-Core-CPUs) sieht das MacBook Air etwas alt aus.

MacBook Air günstig wie nie: Die Preise sind unten

In der beliebtesten, weil günstigsten, Grundkonfiguration erhält der Nutzer neben besagtem i5-Prozessor noch 8 GB RAM und einen Flashspeicher von 128 GB. Nach viel klingt das zunächst nicht, allerdings kann man zusätzlich auch noch eine größere SD-Karte dank des vorhandenen Steckplatzes nutzen. Für alltägliche Arbeiten dürfte der Speicher auch heute noch genügen. für das Grundmodell. Doch dieser Preis ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Spätestens seit Juli 2018 befindet sich das MacBook Air im verstärkten Preisverfall. Immer wieder gibt’s das Apple-Notebook zeitweise für unter 800 Euro, konkret beispielsweise Mehr als 840 Euro muss man aber auch abseits dieser Aktionszeiten nicht mehr zahlen, beispielsweise erhält man das Air bei MacTrade gegenwärtig für 839 Euro.

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Kaufabwägung für und gegen das MacBook Air

Doch lohnt der Kauf des MacBook Air noch, immerhin lag die letzte größere Aktualisierung mehr als 3 Jahre zurück? Wägen wir ab …

Gründe für den Kauf eines MacBook Air:

  • Preis – günstiger gibt’s kein Apple-Notebook.
  • Leistung immer noch ausreichend.
  • Robust und über Jahre ausgereifte Technik.
  • SDXC-Kartenslot vorhanden.
  • Bietet noch ein MagSafe-Netzteil und somit Schutz vor unbeabsichtigten Stürzen.
  • Tastatur funktioniert im Gegensatz zu den neuere Modellen problemlos und kann auch Krümel und Dreck ab.

Das brandneue macOS 10.14 Mojave läuft selbstverständlich auch auf dem MacBook Air, auch weitere Updates wird es zukünftig noch geben:

macOS Mojave: Top-Neuerungen im Video.

Gründe gegen den Kauf:

  • Kein Retina-Display – die geringe Auflösung (1.440 x 900 Pixel) und Pixeldichte ist nicht mehr zeitgemäß.
  • Veralteter Intel-Prozessor (5. Generation von 2015).
  • Nur USB 3.0 und Thunderbolt 2, kein USB-C und Thunderbolt 3.
  • Keine Farbwahl, nur allein in Silber erhältlich.

Eigentlich spricht so betrachtet eine ganze Menge für Apples MacBook Air. Allerdings gibt’s dann doch noch einen Grund den Kauf zu überdenken.

MacBook Air: Nachfolgeregelung

Ein möglicher Nachfolger des MacBook Air könnte nämlich noch im Oktober präsentiert werden. Das neue Modell könnte erstmals MacBook und MacBook Air in einem einzigen Modell zusammenfassen. Ein Retina-Display gilt als ausgemacht. Verabschieden muss sich der Anwender allerdings vom komfortablen MagSafe-Netzteil. Dafür könnte das neue Modell sogar Touch ID (Fingerabdrucksensor) bieten, allerdings nicht die Touch Bar (OLED-Steuerungsleiste) des MacBook Pro. Zwar soll es ein Einstiegsmodell werden, günstiger als das Air jetzt bei Apple (1.099 Euro) wird’s aber bestimmt nicht. Ergo: Das aktuelle Modell des MacBook Air dürfte auch noch günstiger sein, ein Kauf zum aktuellen Zeitpunkt wäre unproblematisch.

Neben einem Air-Nachfolger könnten wir dieses Jahr auch noch diese Apple-Produkte sehen:

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
Apples Tablets, Notebooks und mehr ohne Update: Wo bleiben die neuen iPads, MacBooks und der ganze Rest?

Unterm Strich: Wer auf das Retina-Display verzichten kann, der darf gerne noch zugreifen. Immerhin ist das MacBook Air unvergleichlich günstig, ausgereift und dürfte auch die nächsten Jahre noch fleißig Software-Updates von Apple erhalten.

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