Sie arbeiten wetterunabhängig, schnell und das auch noch auf Knopfdruck: Wäschetrockner bieten im Vergleich zum Wäscheständer jede Menge Komfort-Vorteile. Und nicht nur das. Sie werden auch immer besser hinsichtlich Energieeffizienz und schonendem Trocknen. GIGA erklärt, worauf man beim Kauf achten sollte und verrät die Sieger der Stiftung Warentest.

 

Kaufberatung

Facts 

Die besten Wäschetrockner im Test: Alle GIGA-Empfehlungen im Überblick

Preis-Leis­tungs-Tipp Test­sie­ger Stif­tung Wa­ren­test Ama­zon-Best­sel­ler Tipp für gro­ße Haus­hal­te
Pro­dukt Beko DE744 RX1 Miele TEB155 WP Beko DC 7130 N AEG T9DE77685
Preis (ca.) 530 Euro 850 Euro 240 Euro 780 Euro
Vor­tei­le Nied­ri­ger Strom­ver­brauch Zu­verläs­sige Trock­nung Güns­ti­ger Kauf­preis Gro­ßes Fas­sungs­ver­mö­gen
Nach­tei­le Un­gleich­mä­ßi­ge Trock­nung Teu­er Hoher Strom­ver­brauch Et­was teu­rer
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Ob nun ein voll gehängter Wäscheständer das Arbeitszimmer versperrt oder ein plötzlicher Regenguss die Wäsche auf der Leine durchnässt – es gibt viele lästige Momente und gute Gründe, sich für die Anschaffung eines Wäschetrockners zu entscheiden. Ach ja, für Familien mit kleinen Kindern sind sie fast schon lebensnotwendig. 

Hinweis: Da die Stiftung Warentest in der Ausgabe vom September 2020 einen neuen Test veröffentlicht hat, haben wir unseren Ratgeber mit den aktualisierten Ergebnissen überarbeitet, neu strukturiert und wiederveröffentlicht.

Wirft man einen ersten Blick auf die unterschiedlichen Typen, gilt neben den Kondenstrocknern vor allen Dingen der Wärmepumpentrockner als besonders Wäsche schonend und noch dazu sparsam im Energieverbrauch. Dazu aber gleich mehr beim Vergleich der unterschiedlichen Typen im Wäschetrockner-Test. Wir haben uns unter anderem die laut Stiftung Warentest besten Produkte und auch die Bestseller in den Shops genauer angesehen. Vorweg: Die Anschaffungskosten bei Trocknern sind zwar oft noch relativ hoch, doch über 1.000 Euro für ein gutes Produkt muss man nicht mehr zahlen.

Beko DE744 RX1: Preis-Leistungs-Empfehlung

Beko DE744 RX1: Wärmepumpentrockner

Beko DE744 RX1: Wärmepumpentrockner

Vorteile

  • einfache Bedienung
  • niedriger Stromverbrauch
  • günstig

Nachteile

  • Reinigung des Flusensiebs umständlich

Der Beko DE744 RX1 wurde von der Stiftung Warentest mit der Note 2,2 „gut“ zum zweiten im Test gekürt. Der Wärmepumpentrockner überzeugt nicht nur durch einfache Handhabung, sondern vor allem durch den niedrigen Energieverbrauch – in diesem Punkt ist er sogar Testsieger! Die Trockeneigenschaften sind im Vergleich zum Testsieger von Miele nicht ganz so zuverlässig, ausgeglichen wird dies aber durch den relativ günstigen Kaufpreis. Deutliche Punktabzüge gab es im Trockner-Test allerdings für die umständliche Reinigung des Flusensiebs. Hier hätte die Handhabung beim Beko DE744 RX1 einfacher sein können, schließlich ist das Säubern des Flusensiebs nach jedem Trocknen ein wichtiges To-Do.

Miele TEB155WP/TCB150WP: Der Testsieger

Miele TCB150WP: Wärmepumpentrockner, baugleich mit TEB155WP

Miele TCB150WP: Wärmepumpentrockner, baugleich mit TEB155WP

Vorteile

  • zuverlässige Trocknung
  • einfache Bedienung
  • spart Strom

Nachteile

  • teuer

Niedriger Energieverbrauch, einfache Handhabung, Gleichmäßigkeit der Trocknung: Der Wärmepumpentrockner Miele TEB155WP (es gibt ein baugleiches Schwestermodell mit dem Namen TCB150WP, das eine deutlich höhere Verfügbarkeit aufweist) überzeugt gleich aus mehreren Gründen. Kein Wunder, dass das Gerät beim jüngsten Test der Stiftung Warentest ganz oben auf dem Siegertreppchen gelandet ist. Dank EcoDry-Technologie hält er zum Beispiel für jede Ladung die Trockendauer und den Energieverbrauch niedrig. Noch eine Technologie, die überzeugt: Das Gerät ist mit der Perfect-Dry-Technologie ausgestattet, die laut Hersteller die Trocknung an den aktuellen Kalkgehalt des Wassers anpasst. So ist der Trockengrad stets auf den Punkt. Als charmantes Extra verleihen die Miele FragranceDos Duftflakons der Wäsche während der Trocknung auf Wunsch einen von fünf verschiedenen Düften, die –oh là là – in Südfrankreich entwickelt wurden. All das hat beim Miele-Trockner auch seinen Preis: Er ist verhältnismäßig teuer im Vergleich zu den Alternativen.

Die Stiftung Warentest kürte das Modell im Vergleich in Heft 9/2020 zum Testsieger (Note 1,8). Die Tester lobten unter anderem die „guten bis sehr guten Trockeneigenschaften“, die einfache Handhabung und auch den geringen Stromverbrauch.

Beko DC 7130 N: Amazon-Bestseller

Beko DC 7130 N: Kondenstrockner

Beko DC 7130 N: Kondenstrockner

Vorteile

  • sehr günstig
  • einfache Bedienung

Nachteile

  • hoher Energieverbrauch
  • Kondensatbehälter umständlich zu leeren

Der Kondenstrockner Beko DC 7130 N punktet bei den Käufern nicht nur mit einer guten Trockenleistung und der einfachen Handhabung, sondern auch mit vielen Extra-Funktionen wie einer sensorgestützten elektronischen Feuchtemessung und einem automatischem Knitterschutz. Allen Punkten voran ist sicherlich der günstige Kaufpreis für die meisten ein ausschlaggebendes Kaufargument für den Beko DC 7130 N. Zumindest zeigen sich die Käufer des Bestsellers zufrieden und loben insbesondere das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis des Trockners. Da es sich um einen Kondenstrockner handelt, überrascht allerdings nicht, dass die Energieeffizienzklasse des Geräts negativ ausfällt. Eingeordnet ist der Kondenstrockner in die nicht allzu effiziente Klasse B. Das bedeutet: deutlich höhere laufende Stromkosten als bei Wärmepumpentrocknern. Wenn man nur gelegentlich trocknet, ist die Maschine aber eine gute Investition.

AEG T9DE77685: Für große Haushalte

AEG T9DE77685: Wärmepumpentrockner, 8 kg Fassungsvermögen, EEK A+++

AEG T9DE77685: Wärmepumpentrockner, 8 kg Fassungsvermögen, EEK A+++

Vorteile

  • Großes Fassungsvermögen
  • Niedriger Energieverbrauch
  • Gute Trockenleistung

Nachteile

  • teuer

Ein echtes Platzwunder mit einem Fassungsvermögen von 8 statt 7 Kilogramm Wäsche ist der Wärmepumpentrockner AEG T9DE77685. Das Gerät eignet sich daher nicht nur ideal für große Haushalte, es ist auch effizienter, wenn die Wäscheladung größer ausfällt, die in einem Rutsch getrocknet werden kann. Generell hat der Blick auf den niedrigen Energieverbrauch bereits 2019 die Stiftung Warentest überzeugt, denn der AEG T977685 passt dank Mengenautomatik die Trockendauer der Wäscheladung an. Ein weiterer Clou sei noch erwähnt: Mit dem „FiberPro Mix-XL“ Programm können unterschiedliche Gewebe wie etwa Baumwolle und Synthetik gemeinsam getrocknet werden, obwohl sie sich in der Trockendauer unterscheiden. Das gelingt laut Hersteller durch eine optimierte Luftströmung und Wärmeverteilung, feuchte Stellen werden präzise erkannt.

Wäschetrockner im Test: Wie getestet wurde

In unsere Auswahl sind neben Bestsellern im Handel Geräte geflossen, die in Heft 9/2020 von der Stiftung Warentest bewertet und empfohlen wurden. Im Vergleich der Wäschetrockner bewertete die Stiftung Warentest unter anderem folgende Eigenschaften:

  • Trocknen (45 Prozent): Restfeuchte, Programmdauer, Gleichmäßigkeit
  • Umwelteigenschaften (20 Prozent): Stromverbrauch, Treibhauswirkung des Kältemittels, Wirkungsgrad der Kondensation, Geräusch
  • Handhabung (30 Prozent): Gebrauchsanleitung, Be- und Entladen, Programme einstellen, Reinigen von Flusensieb und Kondensatbehälter, Lockerheit der Wäsche
  • Sicherheit und Verarbeitung (5 Prozent): Energieeffizienzklasse, maximale Füllmenge, Stromverbrauch

Wäschetrockner kaufen: Was ihr dazu wissen solltet

Bei der großen Auswahl an verschiedenen Wäschetrocknern verliert man schnell den Überblick. GIGA fasst zusammen, worauf man beim Kauf achten sollte.

Was ist der Unterschied zwischen Wärmepumpentrockner und Kondenstrockner?

Es gibt unterschiedliche Typen von Trocknern. Bis vor einigen Jahren war der Kondenstrockner noch das geläufige Modell in vielen Waschküchen. Bei einem solchen Gerät wird das Wasser, dass beim Trocknen durch Kondensation entsteht, im Gerät in einem Kondensatbehälter gesammelt. Dieses Fach muss je nach Nutzungshäufigkeit und Volumen des Behälters entsprechend regelmäßig geleert werden. Tatsächlich gilt die Technik der Kondenstrockner heute als überholt, weil die Geräte wesentlich mehr Energie verbrauchen als die modernen Wärmepumpentrockner und nur in großen oder belüfteten Räumen ihr Werk zuverlässig verrichten können. Mehr dazu in unserem Artikel „Kondenstrockner – lohnt sich der Kauf noch?“.

Wesentlich weniger Energie verbrauchen die heute häufig gekauften Wärmepumpentrockner, auch wenn sie ähnlich funktionieren. Wie beim Kondenstrockner bleibt die Luft hier in einem geschlossenen Kreislauf. Der Clou ist jedoch, dass im Wärmepumpentrockner die Luft in eben diesem Kreislauf durch die im Kältemittel gespeicherte Wärme erwärmt wird. Es findet also ein Energietausch statt, die Wärmeenergie wird zurückgewonnen und eingesetzt. Diese innovative Technik ist somit stromsparender und zugleich Wäsche schonend. Auch beim Trockner mit Wärmepumpe wird Kondensat in einem Fach gesammelt, das regelmäßig geleert werden muss. Einige Modelle lassen auch zu, dass das gesammelte Kondenswasser direkt in den Abfluss geleitet wird.

Ganz selten nur noch findet man sogenannte Ablufttrockner. Bei diesen benötigt man einen Mauerdurchbruch oder ein Fenster in nächster Nähe zum Gerät, da ein Abluftschlauch die feuchte Luft vom Trockner nach draußen befördert.

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Welche Kriterien sind beim Kauf eines Wäschetrockners wichtig?

Energieeffizienz

Der Stromverbrauch gehört zu den entscheidenden Kaufkriterien, schließlich spielt dieser nicht nur in die Ökobilanz eines Wäschetrockners hinein, er wirkt sich auch unmittelbar auf den Geldbeutel aus. Stromverbrauch ist Geldverbrauch. Aber das Gute ist: Gehörten Wäschetrockner früher noch zu den Energiefressern im Haushalt, trocknen die modernen Wärmepumpentrockner heute schon recht sparsam und sind in der Regel mindestens in Energieeffizienzklasse A++ eingeordnet. Ist man bereit, etwas mehr Geld zu investieren, findet man auch Trockner mit der Energieeffizienzklasse A+++. Und das kann sich sogar später auszahlen – dazu gleich mehr.

Platzverbrauch und Volumen

Auch einen Blick wert bei der Wahl eines Wäschetrockners sind die Größe des Geräts beziehungsweise das Volumen. Für Letzteres gilt: Die maximale Füllmenge liegt in der Regel bei 7 oder 8 kg, das Gewicht bezieht sich jeweils auf die nasse Wäsche. Für große Haushalte ist folglich ein größeres Fassungsvolumen ideal. 

Für den Platzverbrauch in der Wohnung oder im Haus aber ist die Größe des Geräts entscheidend. Es ist nun mal so, dass ein Wäschetrockner relativ viel Platz benötigt. In der Regel sind die Geräte etwa 60 × 65 Zentimeter groß und 85 Zentimeter hoch. Das ähnelt in etwa der Größe einer Waschmaschine.

Apropos Waschmaschine: Übereinander gestellt finden Waschmaschine und Wäschetrockner als sogenannte Wasch-Trocken-Säule auch in kleinen Waschküchen Platz. Notwendig ist für diese geschmeidige Lösung aber die Installation eines passenden Zwischenbaurahmens. Dieser sorgt nicht nur für die notwendige Stabilität und Belüftung, er verhindert auch, dass sich die beiden Maschinen bei gleichzeitigen Wasch- und Trockengängen in der Arbeit stören. Wer jemals in einem Altbau gewohnt und vor allen Dingen gewaschen hat, weiß wie sehr gerade die Waschmaschine sich schütteln kann (und den Rest im Raum gleich mit).

Wichtig bei einer solchen Säulen-Lösung ist, dass der Trockner auf der Waschmaschine steht und nicht umgekehrt, da letztere einen extrem sicheren und festen Stand benötigt. Ein Zwischenbaurahmen mit Ausziehregal hat einen praktischen Vorteil: Hier kann zum Beispiel der Wäschekorb für ein bequemes Be- und Entladen abgestellt werden.

wpro SKS101: Zwischenbau-Verbindungsrahmen mit Ablage für Waschmaschinen-Trockner-Säule, 60 × 60 cm

wpro SKS101: Zwischenbau-Verbindungsrahmen mit Ablage für Waschmaschinen-Trockner-Säule, 60 × 60 cm

Ist aus Platzgründen die Wasch-Trocken-Säule keine Lösung, lassen sich Wäschetrockner in der Regel auch unter der Arbeitsplatte in der Küche integrieren. Hier ist es wichtig, dass das jeweilige Modell unterbaufähig ist. Das heißt, der Trocknerdeckel ist demontierbar, so kann das Gerät problemlos unter die Arbeitsplatte geschoben werden. 

Obacht: Für manche Aufstellorte ist der Türanschlag der Casus Knaxsus. Wird die Tür des Wäschetrockners nach rechts oder nach links geöffnet?  Das kann je nach Platzproblematik in der Küche oder Waschküche beim Kauf entscheidend sein. Bei einigen Geräten ist der Türanschlag übrigens wechselbar in beide Richtungen.

Die Lärmbelästigung

Gerade wenn der Trockner in der Küche steht, kann die Geräuschentwicklung beim Trocknen Nervpotential haben. Hier ist eine geringe Lautstärke von deutlichem Vorteil. Angaben dazu findet man auf dem Energielabel des Geräts: Besonders laute Trockner haben über 80 Dezibel, die leisen Modelle punkten mit unter 65 Dezibel.

Taugen Waschtrockner etwas?

Waschtrockner sind Kombigeräte, also Waschmaschinen mit Trockner – alles in Einem. Bei diesen 2-in-1-Geräten kann die Trocknung auf Wunsch direkt nach dem Waschgang starten. Du kannst die Schmutzwäsche also sauber und schranktrocken nach einigen Stunden aus der Maschine nehmen. Das ist schon mal enorm praktisch, ganz zu schweigen von dem Platz, den man mit einem solchen Kombigerät spart. Waschtrockner eignen sich als Alternativen für Mini-Wohnungen, in denen kaum Platz für einen Wäscheständer geschweige denn für einen Trockner ist. 

Tatsächlich aber gibt es ein deutliches Manko bei den platzsparenden Waschtrocknern: Waschmaschinen mit Trockner sind im Vergleich zu Einzelgeräten enorme Strom- und Wasserfresser. Tatsächlich arbeiten sie nicht mit der effizienten Wärmepumpentechnik, sondern mit einer speziellen Kondenstrockner-Technik, die auch beim Trocknen extrem viel Wasser zieht. Ein weiterer Nachteil: Man kann nicht gleichzeitig waschen und trocknen, ein großer Wäscheberg wird also langsamer abgetragen.

Welche Trockner sind am sparsamsten?

Selbstverständlich ist der Kauf eines echten Schnäppchens, also eines Wäschetrockners für nur wenige Euro, verlockend. Aber langfristig gedacht lohnt sich oft das etwas teurere Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+++ – denn er spart nun mal Energie. Oft spart man auf lange Sicht sogar mit einem teureren Modell, denn die Kostenunterschiede im Verbrauch können in 10 Jahren Nutzung bei einigen 100 Euro betragen. Außerdem ist Strom zu sparen grundsätzlich auch im Sinne von Umweltschutz und Nachhaltigkeit empfehlenswert.

Was kostet ein Wäschetrockner?

Die gute Nachricht vorweg: Die Zeiten, in denen man für einen guten Wäschetrockner tief in den Geldbeutel greifen musste, sind vorbei. Die besten Geräte sind aber meist die teuersten, sie liegen preislich oft knapp unter 1.000 Euro. Nichtsdestotrotz findet man auch gute Wäschetrockner für deutlich weniger Geld. Entscheidend ist hier der Blick auf die Energieeffizienzklasse. Teure Geräte punkten mit der Energieeffizienzklasse A+++. Diese lohnt sich nicht nur mit Blick auf die Ökobilanz, sie kann sich über die Jahre auch durch einen niedrigeren Stromverbrauch rechnen. Für die günstigeren Wäschetrockner gilt stattdessen: Hier kann der Verbrauch im Laufe der Jahre die Gesamtkosten nach oben treiben.

Was muss man bei der Lieferung eines Wäschetrockners beachten?

Ein wichtiger Kostenfaktor beim Kauf: die Lieferkosten. Im besten Fall ist die Lieferung schon im Preis inbegriffen, genauso gut kann es aber auch sein, dass der Händler hier einen ordentlichen Betrag auf den Kaufpreis draufschlägt. Amazon bietet in der Regel die bequeme Gratis-Lieferung, bei den allermeisten anderen Shops aber kostet die Lieferung per Spedition um die 40 Euro – diese indirekten Kosten solltet ihr unbedingt mit einbeziehen. Damit die Lieferung reibungslos klappt, kontaktiert die Spedition im Normalfall nach einem Kauf den Kunden und vereinbart einen Liefertermin.

Zerstören Trockner die Wäsche? Und wenn ja, in welchem Ausmaß?

Der Trockner als Wäscheschreck? Von wegen! Moderne Trockner verfügen über spezielle Programme für empfindliche Textilien, die besonders schonend mit den Stoffen umgehen. Und auch wenn der obligatorische Blick ins Fusselsieb einen anderen Eindruck vermittelt: Weniger als zehn Prozent des gesamten Faserabriebs, der Stoffe langsam dünner werden lässt, werden durch den Wäschetrockner verursacht. Viel mehr Abrieb entsteht tatsächlich beim Tragen und beim Waschen der Textilien.

Was muss man in Sachen Hygiene beachten?

Im Vergleich zur Waschmaschine ist ein Trockner dank der sehr hohen Temperaturen generell weniger anfällig für Viren und Bakterien. Wichtig ist jedoch, dass auch bei Wärmepumpentrocknern regelmäßig der Kondenswasserbehälter geleert wird, der das Wasser auffängt. Passiert das nicht, droht Schimmel. Bei den meisten Geräten ist dieser Behälter vorne in der Maschine verbaut, so dass man ihn leicht entnehmen, leeren, ausspülen und auch desinfizieren kann.

Einige Geräte verfügen sogar über spezielle Hygieneprogramme. Sie sind besonders geeignet für Allergiker, denn diese intensiven Trocknungsprogramme trocknen extra lang bei sehr hohen Temperaturen und geben so Keimen und Milben keine Chance. Das funktioniert selbstverständlich nur, wenn die Textilien entsprechend temperaturbeständig sind.

Und nun die Gretchenfrage: Braucht man einen Wäschetrockner?

Sagen wir mal so: Sie sind einfach extrem unkomplizierte Haushaltshelfer, die bei großen Wäschebergen ein wahrer Segen sind. Gerade für Familien mit Kindern sind die praktischen Wäschetrockner nicht nur Retter in der Not, wenn mal wieder Engpässe an sauberen und trockenen Babystramplern oder Spielhosen bestehen, sie leisten auch in den kalten Jahreszeiten zuverlässig Unterstützung und trocknen Bettwäsche, Handtücher und Lieblingspullover im Nu. Nicht zu vergessen: Sie trocknen Handtücher auch noch flauschig-weich – das ist ein Flauschfaktor, der viele überzeugt!

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