Bildschirmdruck leicht gemacht - Screenshots direkt ausdrucken

Marco Kratzenberg 5

Wenn man den gesamten Inhalt des Monitors ausdrucken will, redet man von Bildschirmdruck. Das ist leichter, als man denken mag. Erst recht, wenn man bedenkt, dass unsere Tastaturen schon eine Taste zur Unterstützung bieten.

Bildschirmdruck leicht gemacht - Screenshots direkt ausdrucken

Meist will man ja den Bildschirminhalt speichern. Etwa als Grafik- oder PDF-Datei. Denn damit ist später noch jederzeit ein Bildschirmdruck möglich. Deutschsprachige Tastaturen verfügen oben rechts, neben den F-Tasten über drei Zusatztasten, von denen eine mit „Druck“ beschriftet ist. Auf englischsprachigen Tastaturen steht dort PrtScr (Print Screen). Ursprünglich war sie tatsächlich mal dazu gedacht, um jederzeit im laufenden Betrieb einen Bildschirmdruck zu starten. Dabei wurde der Inhalt des Monitors sofort auf einen Drucker umgeleitet uns ausgedruckt. Heute wird der Monitorinhalt in den Speicher umgeleitet, so dass wir ihn in jedem Programm aus der Zwischenablage holen und speichern können. Das ist praktisch, wen jemand an einem Bürorechner einen Bildschirm-Ausdruck machen will, aber über kein Screenshot-Programm verfügt und nur Word zur Verfügung hat.

Bildschirmdruck mit einem Umweg

Da es also keine spezielle Taste mehr gibt, mit der wir einen Bildschirmdruck ausführen können, müssen wir uns mit einem Umweg behelfen. Die einfachste Möglichkeit habe ich oben ja bereits angedeutet. Drücken wir einmal auf die Druck-Taste, dann wird ein Bildschirmfoto in den Speicher gelegt. Dieses können wir nun in jedem Programm wieder aus der Zwischenablage holen, das dazu in der Lage ist. Das sind in der Regel Programme wie Word oder OpenOffice Writer, aber auch jedes Grafikprogramm.

Dort können wir die Größe noch mit der Maus skalieren, bevor wir den Bildschirmdruck starten. Die Vorteile dieser Methode sind zum einen, dass wir dafür kein zusätzliches Spezialprogramm brauchen. Zum anderen können wir dem Bild noch erklärenden Text hinzufügen oder wichtige Stellen markieren. Und schließlich können wir vor dem Bildschirmdruck festlegen, ob wir z.B. farbig oder in Graustufen drucken.

Wichtiger Tipp für Multi-Monitorsysteme:

Die Druck-Taste übernimmt normalerweise den Hauptbildschirm in den Speicher. Hat man zwei Monitore, so landen dort beide Monitorinhalte. Um nur einen Bildschirm in einem Mehrfach-Monitorsystem abzuschießen, bringt man die Maus in den gewünschten Bildschirm und drückt dann die Tastenkombination „Alt-Druck“. Dann wird nur der „aktive“ Monitor übernommen.

Trotzdem direkter Bildschirmdruck

Da man so ziemlich jede Datenausgabe an einem PC umleiten kann und sich auch Tasten umbelegen lassen, können wir mit einem Trick die Druck-Taste nach wie vor zum direkten Bildschirmdruck nutzen. Viele Anwendungen für Bildschirmfotos, wie etwa mein Lieblingswerkzeug, FastStone Capture, fangen die Betätigung dieser Taste ab, um dann ein Bildschirmfoto zu erstellen.

Gadwin-PrintScreen

Berücksichtigen wir all das, so muss es also auch Tools geben, mit dem man direkt einen Bildschirminhalt zum Drucker senden kann. Und natürlich gibt es die auch. Das Programm Gadwin PrintScreen ist normalerweise als Tool für Bildschirmfotos gedacht. Und die kann man damit auch hervorragend machen. Aber als eines der wenigen Programme dieser Art können wir damit auch einen direkten Bildschirmausdruck starten. In den Einstellungen können wir unter „Post Capture“ angeben, dass direkt nach dem Schießen des Fotos mit der Druck-Taste der Bildschirminhalt an einen Drucker gesendet werden soll. Und für den können wir sogar noch angeben, auf welche Weise (Hochformat oder Querformat, grau oder farbig, zentriert oder nicht) der Druck erfolgen soll.

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