Es hat natürlich nicht lange gedauert, bis alle Google Kartendienste auch auf dem iPad oder iPhone zu finden waren. Während der normale Google Earth Download für den PC sehr gut mit der Maus und Hotkeys zu steuern ist, ist Google Earth auf dem iPad doch etwas gewöhnungsbedürftig. Außerdem vermissen die Fans das eine oder andere Feature.

Die Google Earth App für iOS lässt beispielsweise Streetview schmerzlich vermissen. Das ist umso unverständlicher, wenn man bedenkt, dass die App Google Maps dieses Feature beinhaltet.

Google Earth auf dem iPad steuern

Wer sich an die generelle Steuerungsweise des iPad gewöhnt hat, insbesondere was das Vergrößern und Verkleinern von Darstellungen angeht, der wird sich in der Google Earth App gleich zurechtfinden. Trotzdem startet die App anfangs erst einmal mit einer kurzen Einführung.

 

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Google Earth iPad App | winload.de

Die Google Earth iPad App lässt leider Streetview schmerzlich vermissen

Auseinandergezogene Finger zoomen in die Darstellung. Das Zusammenschieben der zwei Finger verkleinert die Darstellung und zoomt aus dem Bild. Soweit ist alles normal. Interessant ist aber das „Kippen“ der Darstellung. Dazu werden zwei Finger aufs Display des iPad gelegt und nach oben oder unten geschoben. Nun kippt die gesamte Ansicht und man sieht mehr oder weniger vom Horizont. Mit einem Finger wird die Ansicht, wie auch auf dem PC mit der Maus, verschoben. Unbedingt merken sollte man sich, dass der Pfeil mit dem N am oberen Bildrand den Rettungsanker darstellt. Klickt der Anwender darauf, wird die gekippte Darstellung wieder „genordet“ und in die normale Ebene gekippt.

Die Streetview-Ansicht fehlt allerdings in der iPad App! Sie ist zwar in der Google Maps App enthalten, doch die liegt derzeit (März 2013) nur in einer Version für die kleinen Geräte, also iPhone, iPod und Co vor. Es deutet leider momentan auch nichts darauf hin, dass diese Option für Google auf der Planungsliste steht.

Die Layer in der Google Earth iPad App

Wie in der PC-Anwendung von Google Earth auch, kann der Anwender auf dem iPad verschiedene Ansichtsebenen aktivieren und deaktivieren. Allerdings sind es in der App nicht ganz so viele.

Google Earth iPad Layer | winload.de

Wie auch auf dem PC kann der Anwender in der Google Earth App verschiedene Layer aktivieren bzw. abschalten

Die Ansichten für Orte, Grenzen und Straßen benötigt man immer. 3D-Gebäude sind nur ein schwacher Ersatz für Streetview und ob man das will, liegt im Auge des Betrachters. Nervig hingegen sind beim bloßen „Umherfliegen“ die „Unternehmen“. Gerade in dicht besiedelten Gebieten tippt man immer wieder versehentlich auf eine dieser Firmenmarkierungen und sofort poppt ein Informationsfenster auf. Zum Glück lässt sich das hier deaktivieren.