Die Öffentlich-Rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF schmeißen kurzfristig ihre Abendplanung um, auch RTL nimmt Anpassungen vor. Alle drei planen Sondersendungen. Dabei soll es um die mögliche Verlängerung des Lockdowns gehen, die heute beschlossen werden könnte.

 

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Corona-Gipfel: ARD, ZDF und RTL berichten mit Sondersendungen

Wieder sind ein paar Wochen ins Land gezogen und wieder treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs zur Krisensitzung: Während die Kanzlerin den Lockdown und Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus laut Medienberichten wohl über den 14. Februar hinaus verlängern will, gibt es in der Runde der 16 Ministerpräsidenten Gegenstimmen. Immer noch beschäftigen vor allem die Mutationen des Virus die Politiker. ARD, ZDF und RTL wollen mit Sondersendungen das Geschehen einordnen, Sat. 1 hat angekündigt, die abendlichen Nachrichten auszuweiten.

Den Anfang macht das ZDF ab 19:20 Uhr. Dann beginnt das „ZDF spezial“ zum Thema, moderiert von Hanna Zimmermann. Hier soll der Fokus darauf liegen, ob und wie Lockerungen möglich wären. Die ARD zeigt im Anschluss an die Tagesschau ab 20:15 Uhr ein „ARD extra – Wie soll es weitergehen?“ Ebenfalls um 20:15 Uhr hat RTL Platz frei gemacht für ein „RTL Aktuell Spezial“. Peter Klöppel und Gäste diskutieren den Stand der Dinge und ggfs. neue Beschlüsse, sollten sie dann bereits vorliegen. Genauere Informationen zu den einzelnen Sendungen oder befragten Gästen sind laut Quotenmeter noch nicht bekannt.

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Noch keine Sicherheit über die nächsten Schritte

In den Medien gehen derzeit noch die Meinungen auseinander, in welche Richtung die Konferenz der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel tendieren wird. Die Beschlussvorlage geht laut t-online von einer Verlängerung bis Mitte März aus. Mit dem Termin sind aber wohl nicht alle Bundesländer einverstanden, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wählen etwa direkt am 14. März einen neuen Landtag.

Schulen und Kindergärten könnten früher wieder öffnen. Die Regierung will außerdem diejenigen unterstützen, die sich allein kein Laptop oder Tablet für den digitalen Unterricht leisten können. Hoffnung gibt es nach aktuellem Stand unter anderem auch für Friseure, die ihrem Gewerbe ab März wieder nachgehen können sollen. Was tatsächlich umgesetzt wird, wird im Laufe des Abends beschlossen.