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Betrug bei Kleinanzeigen nimmt zu: Polizei warnt vor neuer Masche

Das LKA Sachsen-Anhalt warnt vor einer neuer Betrugsmasche. (© Kleinanzeigen.de)

Auf dem Portal Kleinanzeigen.de, früher als eBay Kleinanzeigen bekannt, häufen sich nach Polizeiangaben die Betrugsfälle. Professionell vorgehende Kriminelle locken ihre Opfer in eine Falle, die eigentlich für mehr Sicherheit sorgen sollte. Von einer hohen Dunkelziffer ist auszugehen.

 
ebay Kleinanzeigen
Facts 

Kleinanzeigen.de: LKA warnt vor neuer Betrugsmasche

Der Name des beliebten Verkaufsportals hat sich zwar von eBay Kleinanzeigen zu Kleinanzeigen.de geändert, doch die Probleme sind nach wie vor gleich. Jetzt warnt das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt eindringlich vor einer ausgeklügelten Betrugsmasche, bei der Opfer teils um mehrere Tausend Euro betrogen werden.

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Nutzer werden von professionell vorgehenden Kriminellen dazu aufgefordert, persönliche Daten wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern preiszugeben. Nur so könne angeblich die von Kleinanzeigen.de angebotenen Dienste wie „Sicher Bezahlen“ und „Direkt Bezahlen“ genutzt werden. Einmal in die Falle getappt, führt ein vermeintlicher Zahlungslink zu einer betrügerischen Seite, auf der Kreditkartendaten abgegriffen werden. Anstatt Geld zu überweisen, ziehen die Betrüger Geld von den Opfern ab.

Seit Juni wurden 23 Fälle gemeldet, bei denen Betrüger auf der Plattform Nutzer auf diese Weise um Geld brachten oder es zumindest versuchten. Die Dunkelziffer dürfte „weitaus höher liegen“, vermutet LKA-Sprecher Michael Klocke (Quelle: Mitteldeutsche Zeitung).

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Laut Pierre Du Bois, Sprecher von Kleinanzeigen.de, agieren die Täter vor allem aus der Türkei und Nordafrika. Das Portal habe inzwischen Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Nutzer zu erhöhen. Warnhinweise vor der Preisgabe sensibler Daten wurden eingeführt. Du Bois betont zudem, dass solche Informationen für die Verwendung von „Sicher Bezahlen“ und „Direkt Bezahlen“ nicht erforderlich sind.

Auch am Telefon lauern Gefahren, wie unser Video zeigt:

Telefonbetrug: Diese Maschen sollte man kennen
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Kleinanzeigen.de: Nutzer sollten vorsichtig sein

Du Bois erklärt weiter, dass Nutzer nicht auf Anfragen eingehen sollten, bei denen nach persönlichen Daten gefragt wird. Die Plattform rät dazu, ausschließlich die integrierten Zahlfunktionen zu verwenden und keine Informationen außerhalb der offiziellen Seite preiszugeben.

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