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Polizei lockt mit dubiosen Jobangeboten bei eBay Kleinanzeigen – aus gutem Grund

Die Polizei hat bei eBay Kleinanzeigen eine neue Kampagne gestartet. (© IMAGO / Lobeca)

Die Polizei hat bei eBay Kleinanzeigen unseriöse Stellenangebote veröffentlicht. Dort wird mit Arbeit im Home-Office und einem Stundenlohn von 18 Euro gelockt – doch die Jobs gibt es gar nicht. Es handelt sich um eine neue Kampagne, die vor Abzocke schützen soll.

 
ebay Kleinanzeigen
Facts 

Polizei schaltet verlockende Angebote bei eBay Kleinanzeigen

Zusammen mit eBay Kleinanzeigen hat die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes eine neue Kampagne ins Leben gerufen. In mehreren deutschen Städten sehen Jobsuchende derzeit auf dem Anzeigenportal verlockende Angebote. Dort wird ein leichter Job im Home-Office versprochen, der 18 Euro in der Stunde bringt. In den Anzeigen selbst wird am Ende aber bereits über die Kampagne aufgeklärt. Bei Lockangeboten wie diesen sollten Nutzer besonders vorsichtig sein.

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Die Polizei erläutert, dass hinter derartigen Jobinseraten Betrüger stecken, die es auf persönliche Daten und mehr abgesehen haben. Falls sich Nutzer bewerben, dann lockt keinesfalls ein Traumjob mit flexiblen Arbeitszeiten. Stattdessen sollen Bewerber „zu Testzwecken“ oder „zur Verifizierung“ ein neues Bankkonto eröffnen oder gar ihr eigenes zur Verfügung stellen. Kriminelle nutzen das Konto anschließend für ihre eigenen Machenschaften. Es kommt zu Fällen von Identitätsdiebstahl, bei der die Jobsuchenden erneut zum Opfer werden.

Auch am Telefon lauern Gefahren, wie unser Video zeigt:

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eBay Kleinanzeigen: Lockangebote laut Polizei erfolgreich

Eine Woche nach Veröffentlichung der Lockanzeigen hat die Polizei ein Zwischenfazit veröffentlicht. Demnach sind die Lockangebote auf mehr als 5.000 Aufrufe gekommen. Etwa 200 Nutzer haben sie in ihrer Merkliste gespeichert, über 100 haben sich nach Details zum Job erkundigt (Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention).

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Harald Schmidt zufolge, dem Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, sollten sich Jobsuchende nicht blenden lassen: „Je verlockender ein Angebot ist, desto misstrauischer sollte man sein“. Im Auftrag von Dritten sollten niemals Konten eröffnet werden. Verdächtige Anzeigen können bei eBay Kleinanzeigen leicht gemeldet werden.

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