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Drama in Russland: ARD ändert kurzfristig Programm

Die ARD ändert das Abendprogramm für einen aktuellen „Brennpunkt“. (© IMAGO / Future Image)

Die ARD schmeißt ihr geplantes Abendprogramm am 16. Februar über den Haufen. Anlass sind die Nachrichten zum Tod des bekannten russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny. Um 20:15 Uhr sendet das Erste dazu einen „Brennpunkt“.

 
ARD
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Alexej Nawalny verstorben: ARD ändert Programm für Sondersendung

Russischen Medienberichten zufolge ist Alexej Nawalny tot. Der bekannte Oppositionspolitiker soll am 16. Februar im Alter von 47 Jahren verstorben sein. Nawalny war zuletzt in mehrjähriger Haft in einer Strafkolonie in der russischen Polarregion. Vonseiten der russischen Regierung wird ihm unter anderem Extremismus vorgeworfen. Nawalny galt als prominentester politischer Gegner des russischen Ministerpräsidenten Vladimir Putin.

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Über die Todesnachricht, die russischen Medienberichten zufolge auf Meldungen der Gefängnisverwaltung beruht, sowie die weiteren Entwicklungen berichtet die ARD mit einem aktuellen „Brennpunkt“. Gesendet wird der am heutigen Freitag, 16. Februar, ab 20:15 Uhr – direkt nach der Tagesschau. Wie sich die Brennpunkt-Sendung auf das zuvor geplante Abendprogramm auswirkt, ist derzeit nicht bekannt.

In den Berichten aus Russland heißt es, Nawalny habe sich nach einem Spaziergang „unwohl gefühlt“ und daraufhin „fast sofort das Bewusstsein verloren“, berichtet die Tagesschau. Medizinisches Personal habe den 47-Jährigen nicht wiederbeleben können, heißt es weiter.

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Einige bekannte Gesichter sind vor ihrer Zeit verstorben:

11 Stars, die zu früh gestorben sind
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Der Kreml habe zunächst keine Stellungnahme zum Tod des inhaftierten Nawalny abgegeben. Ein Sprecher bestätigte lediglich, dass Putin informiert sei.

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Unterstützer Nawalnys widersprechen den Berichten zum Tod des Politikers und Aktivisten: Man habe bisher keine Bestätigung über seinen Tod erhalten, kommentierte Nawalnys Anwalt. Die Mutter des Kremlkritikers habe ihren Sohn noch vier Tage vor der Nachricht seines Todes bei guter Gesundheit erlebt, er sei „lebendig, gesund und glücklich“ gewesen. Beileidsbekundungen lehne sie ab, so die Tagesschau.

Scholz: Nawalny hat seinen Mut „mit dem Leben bezahlt“

Im Januar 2021 war Nawalny freiwillig nach Russland zurückgekehrt und noch am Flughafen verhaftet worden. Er wurde zuvor in Deutschland nach einer Vergiftung mit dem potenziell tödlichen Nervengift Nowitschok behandelt. Seine Vergiftung gilt international als gescheiterter Mordversuch an dem Oppositionspolitiker.

Bundeskanzler Olaf Scholz zeigte sich bedrückt über die Nachricht von Nawalnys Tod. Er habe den Mut, nach Russland zurückzukehren, „mit dem Leben bezahlt“, so Scholz.

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