Gaming-Monitor der Superlative: So will Asus den Markt revolutionieren

Robert Kohlick 2

In Zusammenarbeit mit Nvidia hat Asus einen neuen Gaming-Monitor entwickelt, der vor allem für Esport-Enthusiasten einen Blick wert ist. Ob der Bildschirm auch für normale Gamer einen echten Mehrwert bietet, darf hingegen bezweifelt werden. 

ASUS ROG Swift 360: Gaming-Monitor mit 360 Hz Bildwiederholfrequenz vorgestellt

Gaming-Monitore mit besonders hohen Bildwiederholfrequenzen erfreuen sich bereits seit einiger Zeit immer größer werdender Beliebtheit – besonders bei Spielern von Esports-Titeln wie Counter-Strike: Global Offensive. Aktuelle Top-Modelle aktualisieren ihr Bild bis zu 240 mal die Sekunde – doch das scheint Asus und Nvidia noch nicht zu reichen. Zusammen haben sich die beiden Hersteller an die Arbeit gemacht und einen neuen Gaming-Monitor entwickelt, der eine Bildwiederholungsrate von bis zu 360 Hz bietet.

Der neue Gaming-Bildschirm hört auf den Namen Asus ROG Swift 360 und wurde auf der gerade laufenden CES 2020 offiziell vorgestellt: 

Asus ROG Swift 360 – der erste 360-Hz-Gaming-Monitor.

Die bisher bekannten technischen Daten des Asus ROG Swift 360 im Überblick:

  • Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD)
  • Display-Größe: 24,5 Zoll
  • maximale Bildwiederholfrequenz: 360 Hz
  • unterstützte VRR-Technologie: G-Sync
  • Anschlüsse: HDMI 2.0, DisplayPort 1.4

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240 vs. 360 Hz: Merkt man da überhaupt noch einen Unterschied?

Während der Sprung von 60 auf 144 Hz für die meisten Anwender noch sehr groß ausfällt und entsprechend schnell bemerkt wird, fällt dieser Unterschied zwischen 144 und 240 Hz deutlich kleiner aus. Und wie sieht das aus, wenn man die Bildwiederholfrequenz noch weiter auf 360 Hz erhöht? Kann man hier überhaupt noch einen Unterschied wahrnehmen? Wenn man dem CS:GO-Profi n0thing Glauben schenkt, der den Monitor bereits testen konnte, ja:

Als ich zwischen 240 und 360 Hz wechselte, konnte ich sofort erkennen, dass es einen Unterschied gibt. Dieses Display ist großartig für Gamer, die ihr Potenzial maximieren wollen.

Ob auch normale Spieler abseits eines Esports-Szenario entsprechend stark von einem 360-Hz-Monitor profitieren würden, darf hingegen stark angezweifelt werden. Für die meisten Anwender dürften 144 Hz mehr als ausreichen. Zudem bleibt fraglich, wieviele PC-Spieler einen derart leistungsstarken Gaming-PC ihr Eigen nennen, der auch in Spielen abseits des Esports-Segments derart hohe Bildraten erreicht. Wann der Gaming-Monitor in den Läden stehen soll und wieviel er kosten wird, wurde bislang noch nicht bekanntgegeben.

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Was sagt ihr zu Asus‘ neuem Gaming-Monitor? Denkt ihr, dass sich eine weitere Steigerung der Bildwiederholfrequenz auf 360 Hz auch in einer besseren Spieleperformance in schnellen Spielen niederschlagen wird? Oder ist das Ganze nichts weiter als ein Marketinggag? Schreibt es uns in die Kommentare.

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