Neuen Berechnungen von Huawei zufolge wird 5G für einen extremen Anstieg beim mobilen Datenvolumen sorgen. Schon in wenigen Jahren könnte das durchschnittliche Volumen pro Kunde auf 600 GB im Monat steigen. Kunden sollen aber nicht beunruhigt sein.

 
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Huawei: Starke Steigerung beim mobilen Datenvolumen

Der LTE-Nachfolger 5G setzt sich immer mehr durch. Entsprechende Tarife werden von den Netzbetreibern schon länger angeboten und die 5G-Verfügbarkeit kann sich zumindest in Großstädten schon sehen lassen. Nun hat sich Huawei zu einer interessanten 5G-Prognose hinreißen lassen: Bis zum Jahr 2030 wird das monatliche Datenvolumen pro Nutzer auf ganze 600 GB steigen.

Beim Mobile Broadband Forum (MBBF) 2021 hat Huawei nicht nur Zahlen für die nähere Zukunft prognostiziert, sondern auch gleich eine Warnung hinterhergeschickt. Mit einem steigendem Datenvolumen geht auch ein starker Energieverbrauch einher. Huawei geht hier von einer Verzehnfachung aus (Quelle: golem.de).

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Von 600 GB im Monat sind wir im auslaufenden LTE-Zeitalter aber noch weit entfernt, wie aktuelle Zahlen zeigen. In Deutschland lag der monatliche Verbrauch im Jahr 2020 im Durchschnitt bei etwa 3 GB. Ein Jahr zuvor waren es aber nur etwas mehr als 2 GB. Insbesondere die Pandemie hat dafür gesorgt, dass Nutzer mehr im mobilen Internet unterwegs sind. Insgesamt betrachtet stieg der Verbrauch hierzulande von 2,76 Milliarden GB im Jahr 2019 auf 3,97 Milliarden GB.

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Handytarife mit unbegrenztem Datenvolumen sind noch immer eine Seltenheit und recht teuer. Wer mit weniger auskommt, kann aber sparen. Aktuell gibt es zum Beispiel eine Allnet- und SMS-Flat mit 18 GB Datenvolumen im Telekom-Netz für 15,99 Euro monatlich.