MacBook 2020: Apple lässt uns weiter schmoren

Holger Eilhard 1

Während Apple-Fans weiterhin auf die Vorstellung eines neuen MacBook Pro im 16-Zoll-Format warten, macht ein üblicherweise gut informierter Apple-Analyst nun neue Aussagen zu einem nicht genauer spezifizierten MacBook. Es soll im nächsten Jahr mit einem langersehnten Update erscheinen.

MacBook mit neuem Keyboard soll Mitte 2020 vorgestellt werden

Wie MacRumors berichtet, ist es wieder einmal Ming-Chi Kuo, Analyst bei TF International Securities, der ein kleines Update zu Apples Mac-Hardware im Gepäck hat. Konkret geht es im aktuellen Bericht um die Vorstellung eines MacBook mit einem Scissor-Switch-Keyboard (Scherenmechanismus in den Tastaturtasten). Die seit 2015 zum Einsatz kommende Butterfly-Technik sorgt weiterhin für Probleme bei Besitzern aktueller MacBook-Modelle.

Die Vorstellung soll laut Kuo Mitte 2020 stattfinden. Es wäre also denkbar, dass Apple die WWDC nutzen könnte, um die neue Notebook-Hardware zu präsentieren. Möglich ist aber natürlich auch eine Ankündigung in Form einer Pressemitteilung im Juli.

Leider ist der Bericht von Kuo aber nicht genau genug, um das konkrete MacBook-Modell ausmachen zu können, um das es gehen soll. So könnte es sich sowohl um eine neue Variante des MacBook, vielleicht mit ebenfalls neuem ARM-Prozessor, als auch um eine Verzögerung des bislang für Ende 2019 erwarteten MacBook Pro mit 16-Zoll-Display handeln. In beiden Fällen könnte es als „neues MacBook“ durchgehen.

Kuo hatte in der Vergangenheit bereits vorhergesagt, dass Apple die gesamte MacBook-Familie im Jahr 2020 auf die neue Tastaturvariante umstellen werde. Grund sind die bereits erwähnten Probleme mit dem Schmetterlingsmechanismus.

Das 16-Zoll-MacBook-Pro im Gerüchte-Check:

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Apples MacBook Pro 2019 mit 16-Zoll-Display im Gerüchte-Check: Was wissen wir?

MacBook Pro mit 16-Zoll-Display: Neues Keyboard und gewachsene Dimensionen

Bereits seit einigen Monaten reißen die Gerüchte zu dem MacBook Pro mit dem leicht gewachsenen 16-Zoll-Display nicht ab. Grund ist vor allem die Hoffnung auf eine Tastatur, die an die Qualität der alten Apple-Notebooks bis zum Jahr 2015 anknüpft. Seit dem ersten MacBook im 12-Zoll-Format kämpft Apple mit der Butterfly-Tastatur, die äußerst anfällig ist für diverse Defekte.

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Apple bietet für alle aktuellen MacBook-Modelle mit dieser Tastatur ein Reparaturprogramm an, welches für vier Jahre nach dem ersten Kauf gültig ist. In vielen Fällen dürfte dieser Schutz aber nicht lange genug sein, da die Geräte häufig auch über diesen Zeitraum hinaus genutzt werden. Nach Ablauf dieses Schutzes wird dann im Falle eines Defekts eine teure Reparatur fällig, da beim Austausch die gesamte Oberschale – häufig inklusive des Akkus – mit getauscht werden muss.

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