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Rundfunkbeitrag könnte sinken: Entlastung in Aussicht

Der Rundfunkbeitrag könnte sinken, so KEF-Chef Martin Detzel. (© IMAGO / Sven Simon)
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Eine mögliche Senkung des Rundfunkbeitrags steht im Raum. Beitragszahler sollen an den erzielten Umsatzsteigerungen beteiligt werden, fordert die zuständige Kommission. Wie hoch die monatliche Ersparnis ausfallen könnte, ist auch schon berechnet worden.

Rundfunkbeitrag könnte laut KEF sinken

Jeder Haushalt in Deutschland zahlt derzeit 18,36 Euro pro Monat als Rundfunkbeitrag. War zuletzt noch von einer möglichen Erhöhung die Rede, schlägt die zuständige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) jetzt andere Töne an. In einem Interview erklärt KEF-Chef Martin Detzel, dass die ehemalige GEZ-Gebühr eher sinken statt steigen wird.

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Laut Detzel hat die Gebührenkommission die Sender aufgefordert, ihr zuletzt erzieltes Umsatzplus nicht wieder auszugeben (Quelle: FAZ). Er verweist darauf, dass Überschüsse nur nach Genehmigung der KEF ausgegeben werden dürfen. Diese liegt nicht vor. Konkrete Zahlen zum Umsatzplus sind nicht öffentlich gemacht worden.

Nach ersten Schätzungen der KEF könnten Haushalte immerhin mit einer Ersparnis von 50 Cent pro Monat rechnen. Der Rundfunkbeitrag würde also von 18,36 Euro auf 17,86 Euro sinken. Pro Jahr fielen statt 220,32 Euro nur noch 214,32 Euro an, was einer Ersparnis von 6 Euro entspricht.

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Ob es tatsächlich zu einer Senkung des Rundfunkbeitrags kommen wird, ist noch unklar. Erst Ende 2024 dürfte ersichtlich werden, ob es wirklich zu einem geringeren Beitrag kommt.

So viel kosten die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland:

Rundfunkbeitrag: So teuer ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk! Abonniere uns
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Rundfunkbeitrags-Erhöhung vom Tisch?

Die öffentlich-rechtlichen Sender hatten sich zuletzt verstärkt für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ausgesprochen. Der WDR stellt sich eine monatliche Steigerung um 1,09 Euro vor. Internen Strategiepapiere der ARD könnte der Beitrag ab dem Jahr 2025 sogar auf bis zu 25,19 Euro steigen. Auf der anderen Seite fordert der Rundfunkrat Helmut Markwort eine deutliche Senkung auf rund 12 Euro pro Monat.

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