Pachtvertrag: Tipps und Musterverträge

Kristina Kielblock

Ein Pachtvertrag kann im Gegensatz zu einem Mietvertrag nicht nur über die Nutzung von Sachen, sondern auch über Rechte abgeschlossen werden. Daher basiert der größte Teil landwirtschaftlicher Betriebe auf Pachtverträgen. Aber auch Gaststätten oder ganze Unternehmen können gepachtet werden. Hier findet ihr Vorlagen und Tipps zum Pachtvertrag.

Pachtverträge sind gesetzlich im BGB in den Paragraphen 581-597 geregelt. Je nach Gegenstand der Pacht können diesen Regelungen noch weitere Gesetze hinzutreten, beispielsweise das Bundeskleingartengesetz oder das Bundesjagdgesetz. Grundsätzlich kann auch jeder Pachtvertrag mündlich abgeschlossen werden, allerdings ist davon in den meisten Fällen abzuraten, denn im Streitfall wird es schwierig, die mündlichen Vereinbarungen vor Gericht zu beweisen.

Verschiedene Muster für einen Pachtvertrag

Ein Pachtvertrag kann unterschiedlich ausgestaltet sein, wir haben verschiedene Vorlagen für euch zusammengestellt:

Pachtvertrag gewerbliche Betriebe* Pachtvertrag Landwirtschaft*

Pachtvertrag: Worauf muss man achten?

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Obschon der Pachtvertrag vor dem Gesetz einen eigenständigen Vertragstyp darstellt, orientiert er sich prinzipiell an den Regelungen des Mietrechts. Aber es gibt auch einige Abweichungen, beispielsweise bezüglich des Kündigungsrechts.

Pachtvertrag

Der größte Unterschied zur Miete, nämlich dass im Pachtvertrag auch das Recht zur sog. Fruchtziehung enthalten ist, bedeutet auch, dass dieser vermutete Ertrag in der Pacht enthalten ist. Daher ist es gerade in der Gastronomie besonders wichtig, sich vorher zu informieren, ob dieser Ertrag auch zu erzielen ist. Eine mutmaßlich günstige Pacht kann sich dann, beispielsweise nach näherer Betrachtung der BWA des Vorpächters, als viel zu teuer entpuppen.

 Bildquelle: Business Man und Estate Agent, via Shutterstock

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