iPhone und iPad Pro: Apple trägt Touch ID endgültig zu Grabe

Holger Eilhard 4

Was erst vor einigen Monaten mit dem iPhone X begonnen hat, soll bereits im kommenden Herbst vollendet werden. Das Ende von Touch ID im iPhone und iPad Pro steht kurz bevor.

iPhone und iPad Pro: Apple trägt Touch ID endgültig zu Grabe

iPhones 2018: Touch ID war gestern, die Zukunft gehört Face ID

Schon vor einigen Monaten hatte sich der KGI-Analyst Ming-Chi Kuo zu den kommenden iPhone-Modellen geäußert. Diesen Berichten pflichtet nun auch Amit Daryanani von RBC Capital bei und sagt für den kommenden Herbst drei neue iPhones voraus. Diese umfassen unter anderem ein LCD-Modell mit einer Bildschirmdiagonale von 6,1 Zoll. Hinzu kommt der Nachfolger des iPhone X, sowie eine Plus-Variante dieses Modells.

Alle drei neuen iPhones sollen die Fähigkeit zur Gesichtserkennung mittels Face ID besitzen. Damit würde Touch ID ab dem kommenden Herbst nur noch in früheren iPhone-Modellen bestehen bleiben, welche Apple traditionell zu geringeren Preisen für einige Jahre weiterhin anbietet. Wer sich nicht mit Apples Gesichtserkennung anfreunden kann, muss dann zu einem dieser Geräte greifen.

Neben den Berichten zu den neuen iPhones häufen sich seit einiger Zeit Gerüchte, dass Apple auch die nächsten iPad-Pro-Modelle mit schlankeren Rahmen und Face ID ausstatten will. Die Vorstellung der neuen Tablets wird derzeit im Rahmen der WWDC im Juni erwartet. Bis dahin muss Apple an der Erkennung arbeiten, da diese im iPhone X derzeit nur Gesichter dann erkennt, wenn es im Porträtformat gehalten wird. Was beim iPhone nur ein vergleichsweise kleines Hindernis darstellt, ist bei einem Tablet, welches häufig sowohl Horizontal als auch Vertikal gehalten wird, deutlich störender.

iPhone mit 6,1-Zoll-LCD soll Produktion dominieren

Sollte der Analyst recht behalten, wird das iPhone mit dem großen 6,1-Zoll-Display nicht nur das größte LCD-Smartphone von Apple sein. Daryanani geht des Weiteren davon aus, dass mehr als 50 Prozent der iPhone-Produktion im zweiten Halbjahr 2018 auf das LCD-Modell entfallen wird. Apple hat also große Hoffnungen, dass sich die Käufer für die neue rahmenlose und gleichzeitig günstigere Variante entscheiden werden. Es wird erwartet, dass das LCD-Modell aufgrund der eingesetzten Displaytechnologie billiger sein wird als die OLED-iPhones.

Die Produktion der neuen iPhones beziehungsweise der benötigten Komponenten soll im Mai beginnen. Dies ist vergleichbar mit dem iPhone 8, dessen Produktion ebenfalls im Mai begann. Die Massenfertigung des iPhone X soll jedoch erst im September 2017 begonnen haben, weshalb das aktuelle OLED-iPhone auch erst ab November verfügbar war.

Quellen: Smarter Analyst, AppleInsider

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