Spekulationen zum großen Apple-Handy: Gibt’s doch kein iPhone X Plus?

Holger Eilhard

Seit dem iPhone 6 ist das Plus-Modell ein fester Bestandteil des Smartphone-Angebots aus Cupertino. In diesem Jahr könnte sich das Blatt jedoch erneut wenden.

Spekulationen zum großen Apple-Handy: Gibt’s doch kein iPhone X Plus?
Bildquelle: GIGA.

iPhone X mit 6,5-Zoll-OLED-Display: Apple überdenkt das „Plus“

Wieder einmal ist es Bloombergs Mark Gurman, der frische Kunde für Apple-Fans mit sich bringt. Diesmal ist es die Zusammenfassung der erwarteten drei iPhone-Modelle, die vermutlich bereits in wenigen Tagen vorgestellt werden. Insbesondere ein Detail seines Berichts war aber bislang unklar: Die Namensgebung besagter Smartphones.

Leider kennen auch Bloombergs Quellen keine konkreten Namen, diese sind wie in den vergangenen Jahren ein gut gehütetes Geheimnis; jedenfalls solange Apple keine fertige iOS-Version mit allen Details vorzeitig veröffentlicht. Intern soll aber der iPhone-Hersteller aus Cupertino jedoch zumindest überlegt haben, die neuen iPhones als „iPhone Xs“ vorzustellen, da sie ein Upgrade des iPhone X darstellen.

Eine größere Änderung könnte uns aber beim erwarteten großen iPhone mit OLED-Display erwarten. Hier könnte das mittlerweile traditionelle „Plus“ im Namen der Vergangenheit angehören. Das Anhängsel begleitet uns bereits seit der Vorstellung des iPhone 6 im Jahr 2014.

Ähnliche Vermutungen bezüglich des Wegfalls des „Plus“ äußerte vor einigen Tagen John Gruber in seinem Podcast The Talk Show. Seine Begründung unter anderem: Das Plus-Modell bot in der Vergangenheit Features, welche das reguläre Modell nicht besaß.

Als Beispiel nannte er insbesondere die Kamera. So hatte das iPhone 6 Plus etwa eine optische Bildstabilisierung — ein Feature, das dem Basismodell fehlte. Beim iPhone 7 bekam die Plus-Variante eine zweite Kamera. Bei den Kameras sollen sich die neuen iPhone-Flaggschiffe mit OLED-Display in diesem Jahr jedoch angeblich nicht unterscheiden, auch wenn es für einige Zeit Gerüchte um eine dritte Kamera im großen OLED-Modell gab.

Das iPhone X erhält in diesem Jahr zwei Nachfolger. Hier unser Test des aktuellen Modells:

iPhone X im Test.

Drei iPhones, Apple Watch, iPad Pro aber kein iPad mini

Bloomberg bestätigt in dem Bericht erneut, was wir bereits seit einigen Monaten erwarten. Insgesamt drei neue iPhones, darunter ein direkter iPhone-X-Nachfolger mit 5,8-Zoll-OLED (Codename D32) und ein gewachsenes iPhone X mit einer OLED-Bildschirmdiagonale von 6,5 Zoll (Codename D33). Letzteres soll, wie die Plus-Modelle der Vergangenheit, eine bessere Nutzung von Apps im Querformat erlauben und Inhalte nebeneinander darstellen können. Beide sollen mit einer Glasrückseite und einem Edelstahlrahmen ausgestattet sein.

Der Nachfolger der iPhone 8, Codename N84, soll hingegen mit einem 6,1 Zoll großen LCD ausgestattet sein. Während das allgemeine Design, inklusive Notch und Face ID, dem iPhone X folgt, ist es dank der verwendeten Bildschirmtechnik etwas günstiger in der Produktion. Dazu trägt auch der Rahmen aus Aluminium bei.

Es gibt des Weiteren Gerüchte dazu, dass dieses Modell in mehreren Farben erhältlich sein soll — in Anlehnung an das iPhone 5c. Die Farbe des Alu-Rahmens soll sich dabei aber nicht unterscheiden.

Von diesen Produkten brauchen wir erst mal wohl kein Update mehr erwarten:

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Apple in Abschusslaune: iPhones, iPads, Macs und mehr auf dem Abstellgleis?

Während die Produktion der beiden OLED-Modelle bereits Ende Juli begonnen haben soll, startete die Fertigung der LCD-Variante angeblich erst im August. Als Grund für die Verzögerung nannte Bloomberg „kleinere Herausforderungen“ bei den Displays.

Neben den iPhones erwarten uns in den kommenden Wochen angeblich auch zwei neue Modelle des iPad Pro. Neben einem 11-Zoll-Tablet plant Apple eine überarbeitete Version des 12,9″ iPad Pro. Beiden sollen schlankere Rahmen gemein sein, da die Hometaste auch hier durch Face ID abgelöst werden soll. Ein neues iPad mini soll es hingegen weiterhin nicht geben.

Bei der Apple Watch soll sich an der Optik nichts ändern. Intern plant Apple angeblich jedoch ein gewachsenes Display, welches das aktuell bekannte Gehäuse besser ausfüllen soll. Damit soll auch die Apple Watch Series 4 weiterhin kompatibel mit den bereits bekannten Armbändern sein.

Quelle: Bloomberg

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