Dragon Quest 11: 7 Tipps, die wir vor Spielstart gerne gewusst hätten

Christopher Bahner

Mit Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals erwartet euch ein echtes Mammut-Rollenspiel, in dem es neben der ohnehin schon langen Story unzählige Missionen und Geheimnisse zu entdecken gibt. Damit ihr euch in der Welt von Erdria besser zurechtfindet, geben wir euch Tipps, die uns vor Spielstart gehörig geholfen hätten.

Dragon Quest XI ist ein JRPG alter Schule, mit allem, was dazu gehört. In unserem Test zu Dragon Quest 11 könnt ihr euch von den Qualitäten überzeugen. Sofern ihr mit Japano-Rollenspielen schon eure Erfahrungen gemacht habt, werdet ihr euch auch hier schnell zurechtfinden. Nichtsdestotrotz gibt es Tipps und Dinge, die wir euch mitgeben wollen, die wir teilweise erst nach vielen Spielstunden realisiert haben.

Im folgenden Video könnt ihr schon einmal eure Gefährten in Dragon Quest 11 kennen lernen.

Dragon Quest 11 - Streiter des Schicksals: The Loyal Companions (Vorstellung der Gefährten).

Lernt schnellstmöglich die Kleptomanen-Fähigkeit von Erik

In Dragon Quest 11 könnt ihr von fast allen Feinden Gegenstände klauen. Dabei ist Erik hier euer Gefährte, der das Stehlen erlernen kann. Sobald ihr acht Talentpunkte mit ihm durch Stufenaufstiege verdient habt, geht in den Charakter-Baukasten von Erik und schaltet die Fähigkeit „Kleptomane“ im Hinterlist-Bereich frei.

Stellt anschließend die Taktiken um, damit Erik euren Befehlen folgt. Nun könnt ihr in jedem Kampf versuchen, mit ihm Items von den Feinden zu stehlen. Dies klappt zwar nur bei ca. jedem dritten Versuch, aber auf lange Sicht sammelt ihr so jede Menge Ressourcen und Materialien für die Pfiffige Schmiede, die ihr sonst nur in der Spielwelt finden könnt oder manchmal als Beute nach Kämpfen bekommt.

So findet ihr schnell alle Ressourcen auf der Karte

Eine Funktion, die wir erst relativ spät im Spiel entdeckt haben, ermöglicht euch das schnelle Finden von Ressourcen und Materialien. Wahrscheinlich sind euch schon die glitzernden Items in der Spielwelt aufgefallen, die euch an allen Ecken und Enden anfunkeln.

Das Spiel nennt diese Stellen Funkelflecken und verzeichnet sie euch auf der Karte in einem Untermenü. Um es einzusehen, müsst ihr zunächst die Karte öffnen (PS4: Vierecktaste), dann das Kartenmenü öffnen (PS4: X-Taste) und dann den untersten Menüpunkt „Funkelflecken“ auswählen. Ganz schön versteckt!

Welche coolen Rollenspiele ihr ebenfalls im Auge behalten solltet, zeigen wir euch in der Bilderstrecke!

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Hier werden alle Funkelflecken auf der Karte verzeichnet. Alle gefundenen und nicht gefundenen Items könnt ihr hier durchschalten, wobei euch auch die Fundorte spezifischer Gegenstände auf der Karte mittels eines Feder-Symbols angezeigt werden. Funkelflecken, die ihr dabei noch nicht selbst gefunden habt, werden mit drei Fragezeichen markiert.

Da ihr bei den Funkelflecken immer dieselben Items findet, könnt ihr dieses Menü perfekt dafür nutzen, gezielt Ressourcen für die Pfiffige Schmiede zu farmen.

Nehmt euch Zeit für ein „Oh La La“

In jeder größeren Ortschaft von Erdria könnt ihr weibliche NPCs finden, die euch ein sinnliches Oh La La angedeihen lassen wollen. Wobei es sich darum handelt, bleibt offen für Spekulationen. Es lohnt sich allerdings, auf das Angebot der meist in Häschenkostümen gekleideten Mädels einzugehen.

Nachdem wir mehrere Oh-La-La-Sitzungen in verschiedenen Städten absolviert hatten, stieg unser Charme-Wert um 5 Punkte. Je höher euer Charme-Wert ist, desto höher steigt die Chance, dass Monster im Kampf von euch betört werden und so kampfunfähig gemacht werden. Nehmt euch also zwischen anstrengenden Quests immer mal wieder Zeit für ein Oh La La.

Farmt Metallschleime für massenhaft Erfahrungspunkte

Im Spielverlauf werden in normalen Kämpfen immer mal wieder auch Metallschleime auftauchen. Diese silbernen Monster sind wahre XP-Träger und geben euch ca. das Zehnfache an Erfahrungspunkten im Vergleich zu normalen Gegnern.

Das erste Mal werden sie rund um den Lagerplatz im südlichen Umland von Gallopolis auftauchen. Es lohnt sich dann, hier eine Zeit lang zu farmen, um ordentlich zu leveln. Leider tauchen die Metallschleime nur unregelmäßig auf und zudem tendieren sie zur Flucht aus dem Kampf. Eure Angriffe verfehlen überdies oft bei den Metallschleimen und sie kassieren bei Treffern jeweils nur einen Schadenspunkt. Dafür halten sie aber auch nicht viel aus und ihr könnt sie regelmäßig für fette XP-Beute erwischen.

In späteren Gebieten werdet ihr sie dann in unterschiedlichen Variationen antreffen und etwa auch Flüssigmetallschleime sehen. Nehmt euch also immer mal wieder etwas Zeit zum Farmen und bestehlt die Silbermonster auch immer, denn ihr könnt ihnen den wertvollen Gegenstand „Metalltröpfchen“ stibitzen.

Durchsucht jede Ecke der Spielwelt nach Schätzen, Fässern, Krügen und Bücherregalen

Das Erkunden der Spielwelt lohnt sich in Dragon Quest 11 immer. Durchsucht jeden Winkel der Karten immer sorgfältig und geht in jede noch so versteckte Ecke. Ihr werdet so fast immer Schatztruhen oder Funkelflecken entdecken.

In Ortschaften findet ihr zudem überall Fässer und Krüge, mit denen euer Held interagieren kann. Dabei schmeißt er sie in die Luft und zerbricht sie, wobei oft ein Item in den Behältern versteckt ist.

Des weiteren gibt es überall Bücherregale, mit denen ihr ebenfalls interagieren könnt. Sofern ihr ein rotes Buch in der Mitte seht, könnt ihr dieses lesen und bekommt dabei Hintergrundinformationen zur Spielwelt. Noch besser sind aber die Anleitungsbücher, die neue Rezepte für Waffen und Rüstungen enthalten. Betretet also jedes mögliche Haus im Spiel und schaut in den Zimmern nach den Bücherregalen.

Deponiert euer Geld sicher bei der Bank

Was das Speichersystem angeht, orientiert sich Dragon Quest 11 glücklicherweise an modernen Rollenspielen. Ihr könnt zum einen manuell bei den im Spiel verstreuten Kirchen speichern, indem ihr dort ein Gebt sprecht. Zum anderen legt das Spiel auch immer wieder an wichtigen Punkten automatisch Spielstände an, so dass ihr bei einem Bildschirmtod nicht zu weit zurückgeworfen werdet. Alternativ könnt ihr beim Tod auch bestimmen, dass ihr an den letzten wichtigen Ort bugsiert werden möchtet.

Allerdings gibt es zwei Dinge, die ihr beachten müsst, je nachdem für welchen Speicherpunkt ihr euch entscheidet:

  • Entscheidet ihr euch beim Neustart für den Ort des letzten Gebets oder den wichtigen Ort, dürft ihr alle Erfahrungspunkte und Gegenstände behalten, die ihr bis zum Tod gesammelt habt. Haken an der Sache: Ihr verliert die Hälfte eurer Goldmünzen.
  • Ladet ihr hingegen den letzten automatischen Speicherpunkt, verliert ihr alle Gegenstände, Erfahrungspunkte und Goldmünzen, die ihr seitdem gesammelt habt.

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Nehmen wir also an, ihr sterbt in einem der ersten Kämpfe nach einem automatischen Speicherpunkt, macht es mehr Sinn, diesen bei einem Tod zu wählen. Die andere Option hingegen macht nur Sinn, wenn ihr nicht so viele Goldmünzen bei euch tragt, so dass der Verlust nicht zu hoch ausfällt.

Genereller Tipp daher: Begebt euch regelmäßig zur Bank „Hinterm Regenbogen“, von der ihr immer eine Filiale in jeder Ortschaft finden könnt (Blaues Truhensymbol auf der Karte). Sämtliches Geld, was ihr hier einzahlt, bleibt bei einem Tod unberührt und wird nicht halbiert. Goldmünzen braucht ihr sowieso nur in Städten und es gibt keinen Grund, sie mit euch herumzuschleppen.

Die Pfiffige Schmiede funktioniert nach eigenen Regeln

Sobald ihr im Spielverlauf die Pfiffige Schmiede erhaltet, um selber Waffen und Rüstungen herzustellen, werdet ihr zunächst nur normale Schläge benutzen können. Allerdings ändert sich dies schnell. Mit jedem Stufenaufstieg erhaltet ihr weitere Potenzialpunkte, um mehr Schläge für einen Gegenstand zu benutzen und das Schmiedeergebnis möglichst perfekt zu gestalten.

Hinzu kommen weitere Finessen (Spezialschläge), um die Kraft der Schläge besser zu kontrollieren. Besonders praktisch ist hier der Knisterkracher, mit dem ihr die Schmiedetemperatur um je 300 Grad erhöhen könnt. Äußerst praktisch, denn je heißer die Schmiede, desto eher gelingen eure Schmiedevorhaben und ihr landet kritische Treffer. Nutzt diese Finesse also immer zu Beginn des Minispiels, damit ihr die Temperatur hoch haltet. Trotzdem bleibt der Zufallsfaktor beim Schmieden immer da und ihr solltet nicht zu frustriert sein, wenn euch nicht immer das beste Qualitätsprodukt von +3 gelingt.

Dafür sind nämlich die Perfektionsperlen da, mit denen ihr Waffen und Rüstungen doch noch auf +3 umarbeiten könnt. Und wenn ihr denkt, dass ihr die Perfektionsperlen nur durch das Schmieden bekommt, liegt ihr daneben. Zum einen findet ihr sie manchmal in Schatzkisten, zum anderen könnt ihr sie sogar kaufen, sobald ihr im Spielverlauf bei der L’Académie des Médailles ankommt. Hier gibt es nämlich eine Perlenboutique, bei der ihr unbegrenzt Perlen für je 100 Goldmünzen kaufen könnt.

Ums Sterben müsst ihr euch in Dragon Quest 11 übrigens nicht allzu viele Sorgen machen. Der Schwierigkeitsgrad ist durchweg einfach gehalten, weswegen ihr vielleicht zu Beginn einen oder mehrere der drakonischen Missionen aktivieren wollt. Diese fügen Modifikatoren hinzu, die beispielsweise die Monster etwas stärker machen oder euch das Fliehen aus Kämpfen verweigern.

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