Technik im Job: iPhones und Macs schlagen Android-Smartphones und Windows-PCs

Holger Eilhard

In immer mehr Unternehmen überlassen es die Chefs ihren Mitarbeitern, welchen Computer oder Smartphone diese nutzen wollen. Bei freier Wahl fällt die Entscheidung häufig zugunsten von iPhone und Mac und gegen Android und Windows-PC.

Freie Wahl im Job: iPhone und Mac vor Android und Windows-PC

Jamf, ein Anbieter von Geräte-Management-Software für den Einsatz in Unternehmen, hat weltweit 580 Unternehmen zum Einsatz von mobilen Geräten und Computern befragt. Mehr als die Hälfte, 52 Prozent, der Unternehmen gaben dabei an, ihren Mitarbeitern die freie Wahl zu geben, welchen Computer sie benutzen wollen. Bei „mobilen Geräten“, dazu zählt Jamf sowohl Smartphones als auch Tablets, sind es immerhin 49 Prozent der befragten Unternehmen.

Mitarbeiter, die eine derartig freie Wahl genießen dürfen, entschieden sich bei der Umfrage mit 72 Prozent zugunsten eines Mac, die Entscheidung zugunsten eines Windows-PCs treffen nur 28 Prozent. Bei den mobilen Geräten ist die Entscheidung noch deutlicher. 75 Prozent würden ein iPhone oder iPad bevorzugen, nur 25 Prozent wollen ein Gerät mit Android. Auf dem traurigen dritten Platz findet sich ein alter Bekannter: Weniger als ein Prozent würden noch zu einem Blackberry greifen.

Insgesamt wünschen sich 90 Prozent der Befragten, dass eine derartig freie Wahl der beruflich eingesetzten Geräte von allen Unternehmen angeboten werden sollte. Die Gründe, warum sich die Mitarbeiter für die offene Wahl aussprechen, sind vielfältig. So sagten etwa 68 Prozent, dass es ihre Produktivität verbessert, während 37 Prozent durch die freie Wahl kreativer sind.

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„Bring dein eigenes Gerät“ unbeliebt bei Mitarbeitern

Während einige Unternehmen Smartphone und Computer ihrer Angestellten selbst zur Verfügung stellen, erlauben andere mit „Bring your own device“ (kurz BYOD, auf deutsch „Bring dein eigenes Gerät“) den Mitarbeitern, die privaten Geräte auch im Beruf zu nutzen. Bei der Umfrage stellte sich aber heraus, dass sich 74 Prozent der Befragten wünschen, dass ihr Chef die notwendigen Geräte zur Verfügung stellt. Nur 25 Prozent wollen ihren privaten Geräte auch für den Job nutzen.

Der Hauptgrund gegen die Nutzung privater Geräte war, mit 55 Prozent, dass die Mitarbeiter private und geschäftliche Angelegenheiten klar trennen wollen.

Auf der anderen Seite, also für den Einsatz des privaten Smartphones oder Computers, sagten 15 Prozent, dass sie schlichtweg so wenig Geräte wie möglich mit sich herumtragen wollen. Ein zweites Handy in der Hosentasche wird also als störend befunden. Nur 8 Prozent wünschen sich eine Integration von Job und privatem Leben.

Bei der Umfrage muss aber beachtet werden, dass die Lösungen von Jamf auf die Hard- und Software von Apple zugeschnitten sind. Eine Bevorzugung von Unternehmen, die bereits Apples Geräte einsetzen, kann daher nicht ausgeschlossen werden. Im Januar gab Jamf bekannt, dass insgesamt mehr als 9 Millionen Macs, iPhones, iPads und Apple TVs durch die hauseigenen Lösungen gesteuert werden.

Quelle: Pressemitteilung via AppleInsider

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