Wer zuhause nicht gerade alles in einem IKEA-Guss haben will, der ist bei der Wahl seines Möbelhändlers frei. Auch Möbel unterliegen Moden - wie man am Wohnzimmer seiner Eltern oft anschaulich sehen kann. Warum also nicht bei Otto Möbel kaufen?

 

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Die Frage ist gar nicht so abwegig. Während der Versandhandel früher in erster Linie über günstige Preise bei mittlerer Qualität punkten konnte, finden sich heute in den Katalogen bzw. Onlineshops von Otto und Co sehr viele unterschiedliche Angebote in zahlreichen Stilen und jede Marke ist vertreten.

Otto Möbel bestellen oder selbst schrauben?

Bei den Möbeln aus Schweden sind wir es gewohnt, stundenlang über kryptischen Bauanleitungen zu verzweifeln. Da kann es schon praktisch sein, bei Otto Möbel zu bestellen. Denn die muss man nirgends selbst abholen, zerkratzt nicht sein - plötzlich zu klein gewordenes - Auto, sondern bekommt sie nach Hause geliefert. Und das für 5,95 Euro Versandkosten!

Nun kann man argumentieren, dass die Lieferung von Großmöbeln beim lokalen Möbelhaus auch oft gratis ist - und hat damit nicht Unrecht. Doch trifft deren Sortiment nicht unbedingt immer Jedermanns Geschmack. Und auch die Preise sind manchmal nicht wirklich konkurrenzfähig - weil es in der Nähe keine Konkurrenz gibt. Und fährt man für seinen Einkauf weiter, dann ist oft die Lieferung wieder kostenpflichtig.

Je nach Art der Möbel liefert Otto sie gleich zusammengebaut oder lässt sie von den Speditionsmitarbeitern vor Ort aufbauen. Wo das nicht im Angebot inbegriffen ist, kann man einen nachträglichen Zusammenbauservice ordern - wenn man zwei linke Hände hat. Übrigens kann man sich auf der Otto-Kontakt-Seite in zwei speziellen Chats zum Thema Möbel- bzw. Küchenkauf beraten lassen. Hier sitzen speziell geschulte Mitarbeiter, die zum gesamten Sortiment sowie zu speziellen Einzelfragen die richtigen Antworten wissen.

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Otto Möbel in Raten zahlen

Ein ganz großer Vorteil beim Versandhandel war seit jeher die Möglichkeit, seine Einkäufe in Raten abzubezahlen. Ohne mit seiner eigenen Bank über den strapazierten Dispo diskutieren zu müssen, boten Otto und Co. ihren Kunden an, den Endpreis in kleine Teile zu splitten.

Natürlich ist das nicht ganz ohne Eigeninteresse. Denn einerseits zieht das natürlich Kunden an. Andererseits werden bei der Ratenzahlung auch Zinsen fällig. Bei 12 Monatsraten ist das immerhin schon ein effektiver jahreszins von 15,78 Prozent! Das ist nicht gerade wenig, aber günstiger als ein Dispokredit. Außerdem stellt die Ratenzahlung für viele Familien die einzige Möglichkeit dar, bei Otto Möbel zu bestellen - oder überhaupt größere Anschaffungen dieser Art zu machen.

Unterm Strich sind die Aufschläge nicht gerade gering. Doch auch sie werden ja auf die Monate verteilt. Sieht man sich die Preise heutiger Einbauküchen an, dann sind da schnell mal die Ersparnisse mehrerer Jahre weg. In so einem Fall überlegt man es sich, ob man auf einen Schlag 3.000 Euro und mehr hinlegt, oder lieber eine längere Zeit jeden Monat knapp 70 Euro abzahlt. Tatsächlich gibt es auch im Bereich von Möbeln und insbesondere Küchen immer wieder Otto-Gutscheine, mit denen man eine Zeit lang reichlich sparen kann. Im Otto-Möbel-Sale lassen sich beispielsweise 50 Prozent sparen und das ist doch nicht zu verachten.

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Marco Kratzenberg
Marco Kratzenberg, GIGA-Experte für Windows, Software, Internetrecht & Computersicherheit.

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