Bei dem riesigen Smartphone-Angebot verliert man schnell den Überblick – gerade wenn es um das Innenleben des neuen Handys geht, muss man viele Punkte beachten. Deswegen geben wir euch einige Tipps, auf welche Features ihr bei eurem nächsten Smartphone-Kauf achten solltet.

Wenn das alte Smartphone langsam den Geist aufgibt, steht man plötzlich vor vielen Fragen: Welches Betriebssystem lohnt sich? Was muss ich beim Display beachten? Wieviel Speicher benötige ich eigentlich? Um euch durch den Smartphone-Dschungel zu helfen, beantworten wir euch in unserem GIGA-Artikel alle wichtigen Fragen, damit ihr guten Gewissens während des Smartphone-Kaufs beim richtigen Modell zugreifen könnt.

Smartphone-Kauf: Für was nutzt ihr das Handy?

Vor dem Smartphone-Kauf lohnt es sich zu überlegen, für was man das Handy eigentlich braucht. Also nicht im minimalistisch-philosophischen Sinne („Brauche ich das Smartphone eigentlich wirklich?“), sondern wofür nutzt man es vorrangig? Für gelegentliche WhatsApp-Nachrichten und Telefonate? Möchte man damit die ein oder andere Folge der Lieblingsserie auf Netflix schauen und Games zocken? Sucht man vielleicht nach dem passenden Handy für Senioren oder nach einem Smartphone für Kinder?

So kann man vorab schon grob einschätzen, welche Features für einen selbst relevant sind und vor allem auch, in welcher Preisklasse man schauen sollte. Aber: Nicht immer muss ein gut ausgestattetes Handy teuer sein. In unseren GIGA-Übersichten zeigen wir euch verschiedene Modelle der unteren und mittleren Preisklasse, die einen Blick wert sind.

Betriebssystem und Hersteller – Was lohnt sich für euch?

Android oder iOS?

Zugegeben: Diese Frage müssen wir mehr oder weniger unbeantwortet lassen. Es kommen so oft so viele neue Smartphones unterschiedlicher Hersteller auf den Markt, dass es dann doch schwer wird, eine perfekte und vor allem langfristige Empfehlung zu geben. Jedoch können wir ein paar Tipps zur Wahl des passenden Betriebssystems geben:

Wer für sein neues Smartphone von einer guten Leistung profitieren, dafür aber nicht zu viel Geld ausgeben will, ist mit Android gut beraten. Ihr bekommt hier im Gegensatz zu iOS

  • ein vergleichsweise offenes Betriebssystem,
  • das von verschiedenen Handy-Herstellern genutzt wird,
  • und das zahlreiche individuelle Einstellungsmöglichkeiten bietet.

Doch natürlich hat es auch seine Schwächen. Denn gerade weil Android auf verschiedenen Geräten funktioniert, obliegt es auch den jeweiligen Herstellern, wann sie das Betriebssystem auf ihren Geräten updaten.

Android 12 auf einem Google Pixel 4 XL (Bildquelle: GIGA)

Das ist bei iOS anders. Bei einem iPhone profitiert ihr von

  • einer vorbildlichen Update-Politik,
  • eine sehr guten Abstimmung zwischen Hardware und Betriebssystem (beides kommt von Apple) und
  • einer einfachen Handhabung und Synchronisierung mit weiteren Apple-Geräten (Watch, Macbook, iPad, HomePod etc.).

Dass Apple sein Betriebssystem nicht mit anderen Herstellern teilen will, sorgt jedoch dafür, dass ihr vorrangig auf die Apple-Geräte angewiesen seid. Wollt ihr euer iPhone mit einem Gerät eines anderen Herstellers verknüpfen, kann das schnell nervig bis unmöglich werden. Deswegen unser Tipp: Hatte man bisher ein Android-Smartphone, ist es einfacher, diesem Betriebssystem treu zu bleiben – gleiches gilt für iOS.

Achtet auf die Update-Politik

Wir haben bereits von der Update-Politik gesprochen, aber was ist eigentlich damit gemeint? Nun, will man sein Smartphone langfristig nutzen, ist man auf regelmäßige Updates angewiesen, damit nicht nur das System auf dem neuesten Stand ist, sondern ebenso eventuelle Macken und Sicherheitslücken behoben werden können. Es hängt vom Hersteller ab, wann und wie lang ein Handy mit Updates versorgt wird. Samsung hat etwa versprochen, dass aktuelle Modelle wie das Galaxy S22 in Zukunft „vier neue Android-Versionen“ erhalten sollen.

Vorbildliche Versorgung mit Betriebssystem-Updates: Selbst auf einem betagten iPhone 6s (erschienen 2015) läuft das aktuelle iOS 15 (Bildquelle: GIGA)

Stiftung Warentest gibt regelmäßig Einblicke, auf welche Hersteller man sich verlassen kann: Apple ist da der Vorreiter – klar: Da das Betriebssystem direkt von Apple stammt, können passende Systemupdates langfristiger angeboten werden. Laut Stiftung Warentest hält sich Apple zwar mit einem konkreten Update-Versprechen zurück, vertrauen darf man darauf aber trotzdem. Auch bei Android kann man sich beispielsweise bei der Google-Pixel-6-Reihe auf ein Update-Versprechen von mindestens 5 Jahren verlassen (Quelle: Google).

Google Pixel 6 (Bildquelle: GIGA)

Konnektivität: Wie relevant ist 5G für euch?

Ein weiterer relevanter Punkt ist die Konnektivität: Dabei ist vor allem 5G immer wieder in aller Munde. Mit dem Mobilfunk der 5. Generation profitiert man von einer theoretisch 10-fachen Geschwindigkeit im Vergleich zu LTE. Konkretes Beispiel: Mit LTE benötigt ihr ungefähr 40 Sekunden, um eine 800 MB Datei herunterzuladen – mit 5G dauert das 1 Sekunde.

Es kann sich also durchaus lohnen, bereits jetzt auf 5G zu setzen. Während Vodafone und Telekom bereits 2019 in einigen Städten Deutschlands entsprechende Funkmasten angeschlossen haben, sind auch O2 und 1&1 mittlerweile auf Aufholjagd. Zumindest im urbanen Raum sieht es schon gut aus. Wenn ich in meiner Heimatregion zu Besuch bin, ist allerdings selbst LTE-Empfang problematisch. 5G wird es früher oder später flächendeckend geben, sodass man jetzt schon in entsprechende Geräte und Tarife investieren kann. Wer jedoch gut ohne extrem schnelle Datenübertragung leben kann und mit LTE völlig zufrieden ist, verpasst erstmal nichts.

Samsung spricht sogar bereits von „6G“. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in unserem GIGA-Video:

5G-Nachfolger, o2-Netz im Ausbau und Akkus aus Holz? – GIGA TECH News Abonniere uns
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Display: Was ist wichtig?

Die passende Displaygröße

Möchte man in ein gutes Handy investieren, ist das Display das A und O, schließlich steuert ihr so gut wie alles darüber. Die Displaygröße sollte dabei nicht vernachlässigt werden: Während beispielsweise Apple mit der iPhone-SE-Reihe eine recht kleine Display-Diagonale von 4,7 Zoll im Portfolio hat, haben sich viele Android-Smartphones zwischen 6 und 7 Zoll eingependelt. Nehmt das Smartphone, wenn möglich, vor dem Kauf mal in beide Hände und schaut, ob ihr wichtige Funktionen gut erreichen und das Handy bequem entsperren könnt. Schließlich soll euch euer Smartphone das Leben nicht schwerer machen.

Samsung Galaxy S22 Ultra in der Hand. (Bildquelle: GIGA)

Übrigens: Smartphones sind oft von vornherein zu groß für die Hände weiblich gelesener Personen. Und nein, das ist kein „Jetzt sind wieder die Männer schuld“-Vorwurf. Vielmehr hat die Journalistin Caroline Criado Perez in ihrem Buch „Unsichtbare Frauen“ (bei Amazon ansehen) öffentlich gemacht, dass unter anderem in der Technik-Branche der männlich gelesene Körper als Maßstab genutzt wird. Somit gilt auch für Smartphones, dass sie mehr an die Hände männlich gelesener Personen ausgerichtet sind als an weiblich gelesener.

Display-Technologie: LCD oder AMOLED?

Nun zur Display-Technologie: Bei Smartphones müssen wir uns vorrangig zwischen LCD oder AMOLED entscheiden. Ein LCD (Liquid Crystal Display) funktioniert, wie der Name bereits sagt, mit Flüssigkristallen. Diese werden von hinten beleuchtet und modifizieren das Licht derartig, dass wir am Ende ein Bild auf unserem Display sehen. Vorteil dieser Technologie ist, dass sie kostengünstiger ist – der Nachteil: Sie ist nicht so kontraststark wie ein AMOLED-Display. Auch besticht Letzteres mit besseren Schwarzwerten, da aufgrund der OLED-Technik nur einzelne Pixel leuchten. Diese Displays sind dadurch zwar stromsparender, bieten aber eine geringere Lebensdauer als LC-Displays.

Falls ihr also viel Wert auf ein kontrastreiches und blickwinkelstarkes Display legt, raten wir euch zu einem Smartphone mit AMOLED-Technologie. Wenn ihr dagegen nur auf euer Smartphone schaut, wenn euch jemand per WhatsApp geschrieben hat, reicht LCD vollkommen aus. Übrigens gibt es verschiedene LCD-Unterkategorien: IPS-, TFT-, TN- und VA-Displays – welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Technologien haben, erklären wir euch in einem separaten GIGA-Artikel:

Übrigens: Apple verwendet für seine iPhones sogenannte Retina-Displays. Bei diesen wird aber auch mit LC- und OLED-Technik gearbeitet, der Marketing-Begriff „Retina“ bezieht sich lediglich auf die hohe Pixeldichte. Gab es früher hier noch einen Unterschied, so können Android-Smartphones heute längst mit iPhones mithalten.

Bildwiederholrate und Auflösung

Reden wir über das Display, kommen wir an Bildwiederholrate und Auflösung nicht vorbei. Die Bildwiederholrate erklärt sich eigentlich von allein, denn sie beschreibt, wie oft das Bild pro Sekunde aktualisiert wird. Bei einem Display mit 120 Hz wird das Bild also 120-mal in einer Sekunde aktualisiert. Man bekommt somit eine flüssigere Darstellung von Animationen, etwa beim Scrollen durch Webseiten oder bei darauf abgestimmten Spielen. Will man sein Smartphone auch für Entertainment nutzen, lohnt es sich, nach Displays mit mindestens 90 Hz Ausschau zu halten. Für normale Alltagsaufgaben reichen auch locker 60 Hz. Bei Videos, die etwa mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet wurden, bietet ein 120-Hz-Bildschirm keinen Vorteil.

Ein Hinweis von uns: Verwechselt die Bildwiederholrate nicht mit der Touch-Abtastrate eines Displays. Diese gibt an, wie oft das System in einer Sekunde die Touch-Eingabe des Users checkt. Beispiel: Bei einer Abtastrate von 180 Hz überprüft das Smartphone 180-mal in der Sekunde eure Touch-Befehle.

Wie bei allen anderen Punkten geht es auch bei der Auflösung darum, für was ihr euer Smartphone nutzt: Häufig sind bereits preisgünstige Handys mit einer Full-HD-Auflösung ausgestattet, was mir persönlich bei den kleinen Displays bereits ausreicht. Falls ihr aber Games, YouTube-Videos und so weiter in höherer Auflösung genießen wollt, aber bei all den Zahlen (verständlicherweise) durcheinanderkommt, haben wir hier eine Auflistung der wichtigsten Auflösungen:

    • High Definition (HD): 1.280 x 720 Pixel
    • Full High Definition (FHD): 1.920 x 1.080 Pixel
    • Quad High Definition (QHD oder 2K): 2.560 x 1.440 Pixel
    • Ultra High Definition (UHD oder 4K): 4.096 x 2.160 Pixel

Tipp: Einige Displays haben aufgrund abweichender Standardgrößen abgewandelte Auflösungen, beispielsweise das Moto G200 mit Full HD+ (2.460 x 1.080 Pixel). Orientiert euch für die Einordnung einfach an der hinteren Pixelzahl.

Langlebigkeit und Robustheit für alle Fälle

IP-Zertifizierung und Akku

Bestreitet ihr mit eurem Handy verschiedene Abenteuer, ist ein entsprechender Schutz vor Staub und Wasser wichtig. Für die Einordnung gibt es die IP-Zertifizierung, die wir euch in einem separaten GIGA-Artikel erläutern. Grundlegend gilt: Je höher die Zahl, umso stärker ist der Schutz. In fast allen Smartphones sind heutzutage besonders kratzfeste Displays verbaut, bekannt ist etwa Gorilla Glas vom Hersteller Corning.

Möchtet ihr lange etwas von eurem Smartphone haben, ist neben einem robustes Design ein ausdauernder Akku relevant. Bei diesem geht es nicht nur um große Kapazitäten (angegeben in mAh, die Abkürzung für Milliamperstunden), sondern ebenso um rasantere Ladezeiten – das Xiaomi 11T Pro ist mit einem leistungsstarken Netzteil in unter 30 Minuten von 0 auf 100 Prozent aufgeladen. Für ein Zwischendurch-Aufladen also perfekt, falls ihr aber sowieso immer nachts das Handy aufladet, solltet ihr euch nicht von dem Schnelllade-Wettbewerb beirren lassen. Bereits unter 200 Euro findet ihr jedoch Modelle mit einer Akku-Kapazität von 5.000 mAh. Anderthalb, wenn nicht sogar zwei Tage sollte das Smartphone damit locker überstehen.

Rundum Smartphones ranken sich verschiedene Mythen. Welche davon Quatsch sind, erfahrt ihr hier:

Das richtige Netzteil und Ladegerät

Einige Hersteller legen dem Smartphone für die Akkuaufladung ein Ladekabel (in der Regel USB-C auf USB-A), aber kein entsprechendes Netzteil bei, da sie davon ausgehen, dass die Käuferinnen und Käufer einen USB-A-Stecker besitzen – sei es von dem vorherigen Smartphone oder einem anderen Gerät. Eine nachvollziehbare und auch nachhaltige Entscheidung: In meiner kleinen Technik-Kiste verstecken sich bestimmt drei solcher Stecker.

Besitzt ihr kein Netzteil zum Aufladen, solltet ihr euch vor dem Kauf darüber informieren, welche Schnelllade-Technologie es unterstützen muss: Viele Hersteller nutzen Power Delivery oder Quick Charge. Wiederum gibt es auch Modifikationen – beispielsweise bei OnePlus mit WarpCharge oder bei Samsung mit Adaptive Fast Charging. Um die Schnellaufladung voll und ganz auszukosten, benötigt ihr bei diesen Smartphones auch die jeweiligen Netzteile.

Apple MagSafe mit 20-Watt-Apple-Netzteil (links) und Anker PowerPort Atom PD 1 (Bildquelle: GIGA)

Kann euer Smartphone dagegen kabellos aufgeladen werden, braucht ihr eine entsprechende Ladestation. Hier gilt es jedoch zu beachten, dass das Aufladen oftmals etwas länger dauert als mit einem Ladekabel. Welche induktiven Ladegeräte sich für euch lohnen, haben wir euch in diesem GIGA-Artikel zusammengefasst:

Das Innenleben ist entscheidend

Was ist mit dem Prozessor?

Der Kern eines Smartphones ist der Prozessor. Da hier gleich mehrere Funktionen in einem Bauteil vereint werden, ist die passendere Bezeichnung System-on-a-Chip (SoC). Es ist der „Motor“ eures Smartphones und sorgt dafür, dass die Befehle ausgeführt werden, die ihr auf eurem Handy eingebt. Hier eine Empfehlung zu geben, ist aufgrund der Vielzahl und der schnellen Weiterentwicklung schwierig. Neben den bekannten Herstellern Qualcomm (aktuelles SoC: Snapdragon 8 Gen 1) und MediaTek (aktuelles SoC: Helio A25) integrieren beispielsweise Apple, Samsung und Huawei eigene Prozessoren in ihre Geräte. Solange euer Wunsch-Handy aber einen recht aktuellen Prozessor besitzt, seid ihr da auf der sicheren Seite.

Wie viel Arbeitsspeicher und internen Speicher braucht ihr für euer Handy?

Wenn das Smartphone gleichzeitig verschiedene Aufgaben ausführen und Daten vorhalten muss – beispielsweise bei mehreren geöffneten Browser-Tabs – ist ein ausreichend großer Arbeitsspeicher wichtig. Dieser dient dazu, kurzzeitig Informationen und Daten auf dem Smartphone zu speichern. Android-Smartphones der Mittelklasse besitzen bis zu 8 GB. Jedoch muss das kein Grundsatz sein: Beispielsweise kommen iPhones mit weniger Arbeitsspeicher aus, da Hardware und Software Hand in Hand gehen. Obwohl am Ende wieder mal das eigene Nutzungsverhalten bestimmt, wie viel Speicher man wirklich benötigt, sind aktuell 6 GB ein guter Richtwert für Android-Smartphones.

Auch beim internen Speicher muss man vor dem Smartphone-Kauf selbst entscheiden, wie viel man benötigt. Gibt es keine externe Speicher-Möglichkeit (microSD-Kartenslot), würde ich zu mindestens 64 GB raten. Als jahrelanges Fotoalbum kann das Smartphone dann trotzdem nicht dienen. Wer also viele Daten hat und viele Apps nutzt, sollte auf einen genügend großen Speicher achten oder sich informieren, ob das Wunsch-Handy einen Slot für eine externe Speicherkarte besitzt.

Realme 8 Pro: SD-Karten-Slot (Bildquelle: GIGA)

Smartphone-Kamera: Das müsst ihr beachten

Obwohl ich selbst eine Kompaktkamera besitze, ist die Kamera-Leistung beim Smartphone-Kauf einer meiner wichtigsten Entscheidungsfaktoren. Gerade weil ich mein Smartphone sowieso immer bei mir trage, möchte ich unterwegs einen schönen Moment schnell festhalten, wenn nötig bearbeiten und teilen. Die Werte auf dem Papier können da bereits richtungsweisend sein: Bei vielen Smartphones sind drei oder vier Linsen auf der Rückseite installiert, die für (Ultra-)Weitwinkel- bis hin zu Nahaufnahmen sorgen. Zusätzlich findet man auf dem Display entweder in einer Aussparung (Notch) oder im Loch-Format (Punchhole) die Frontkamera.

Beim Xiaomi 12 Pro ist die Frontkamera dank Punchhole-Format nur dezent zu sehen (Bildquelle: GIGA)

Jedoch geben weder die Anzahl der Objektive noch deren Auflösung (in MP angegeben) viel Sicherheit. Das iPhone 13 hat eine Dual-Kamera, die mit nur 12 MP arbeitet. Da aber, wie bereits erwähnt, Hardware und Software aufeinander abgestimmt sind, ist die Bildqualität dennoch hoch. Dagegen gibt es Smartphones, deren Hauptkamera mit 108 Megapixel auflöst und dennoch entstehen bei schlechteren Lichtverhältnissen nur mäßige Aufnahmen mit Schwächen wie Bildrauschen (beispielsweise das Moto G200).

Unser Tipp: Wenn ihr die Möglichkeit habt, die Smartphone-Kamera zu testen oder zumindest verschiedene Test-Aufnahmen unabhängiger Testseiten zu vergleichen, dann informiert euch auf jeden Fall. Schließlich wäre es doch sehr ärgerlich, viel Geld für ein Smartphone auszugeben, wenn die für einen selbst wichtigen Funktionen nicht zufriedenstellend sind. Wir bei GIGA geben euch in unseren jeweiligen Smartphone-Tests einen umfangreichen Einblick, was euch bei den jeweiligen Geräten erwartet und ob die Versprechen der Hersteller eingehalten werden.

Smartphone-Kauf: Passendes Zubehör

Smartwatches und Fitnesstracker

Geht es um Smartphone-Kauf, dürfen wir das Zubehör nicht vergessen. Sowohl praktische als auch schicke Gadgets sind Smartwatches. Wollt ihr euch eine Smartwatch zulegen, gilt es vor allem zu beachten, dass das jeweilige Modell mit eurem Smartphone kompatibel ist. Das ist vielen Fällen notwendig, damit die Uhr auf verschiedene Funktionen und Apps, eure Kontakte für Nachrichten und Anrufe und so weiter zugreifen kann. Auf welche weiteren Punkte ihr achten solltet, haben wir euch in unserem GIGA-Video zusammengefasst:

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Wollt ihr die Uhr jedoch nur zum Sport nutzen, könnt ihr auch über einen Fitnesstracker bzw. ein Fitnessarmband nachdenken. Diese sind deutlich günstiger als Smartwatches und verfügen meist über alle relevanten (Fitness-)Funktionen, die ihr auch in Smartwatches findet: Schrittzähler, Pulsmesser, GPS, etc.

Legt ihr bei der Smartwatch mehr Wert auf das Design, zeigen wir euch in unserem GIGA-Artikel schicke Mode-Smartwatches:

Handyhüllen und Handyketten

Auch mit einer Handyhülle macht ihr nichts falsch, gerade wenn ihr euer Smartphone nur zu gern mal fallen lasst. Sofern im Lieferumfang nicht bereits eine Hülle beiliegt, solltet ihr auf einen passenden Schutz nicht verzichten – schließlich soll euer Handy ja lange halten. Dabei gibt es die verschiedensten Modelle: Ob eine klassische Silikon-Hülle, ein Flipcase oder eine Handykette. Für jeden Stil, jeden Geschmack und auch jeden Geldbeutel gibt es die passende Handyhülle.

Wir hoffen, dass wir mit unserem GIGA-Ratgeber alle wichtigen Fragen rundum das Thema Smartphone-Kauf geklärt haben und ihr euch nun sicher genug fühlt, nicht nur dem nächsten MediaMarkt-Mitarbeitenden kompetent gegenüberzutreten, sondern auch beim für euch richtigen Smartphone zuzugreifen.

Ihr sucht noch nach dem richtigen Handy? Dann hilft euch unser Handy-Berater weiter:

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