iPod nano (7. Gen) im Test: Flach, hochwertig, teuer

|
|

Er ist kein günstiger Musikspieler, und dennoch der billigste iPod mit Display: Der iPod nano. 2012 hat Apple die 7. Generation veröffentlicht. Im Test gehen wir auf Form und Funktionen ein und fragen uns: Lohnt sich die Investition?

iPod nano (7. Gen) im Test: Flach, hochwertig, teuer

Am iPod nano hat Apple im Laufe der Generationen mehr Designs durchprobiert, als mit seinen anderen Musikspielern. Länglich, quardatisch, größer, kleiner, wieder größer, Click Wheel, Touch Display, Kamera, keine Kamera und so weiter. Man mag gar nicht glauben, dass die Produkte alle einer Entwicklungslinie entsprechen – sofern man hier von einer „Linie“ sprechen kann.

iPod nano: Formsache

Die letzten Generationen waren quadratisch und boten eine Befestigungsklammer wie der iPod shuffle (hier im Test). Mit Armbändern von Zubehörherstellern wurde der Nano gerne am Handgelenk als Uhr getragen.

2012 hat es sich wieder ausgetickt: Der neue Nano lässt angesichts der verhältnismäßig großen, länglichen Fläche die Armbandhersteller in die Röhre schauen. Für zierliche Arme war die Konstruktion eh zu groß, und mir sind durchaus Leute bekannt, die mit der quadratischen Form nichts anfangen konnten. Sie können sich jetzt freuen.

Die neue Form ermöglicht ein größeres Display und eine extrem flache Bauweise. Welches andere Apple-Gerät ist so dünn? Da kann gerade mal die Remote-Fernbedienung mithalten.

Bedienung auch blind möglich

Wer iPhone oder iPod touch gewöhnt ist, wird sich zunächst wundern: Die Touchscreen-Bedienung – das „Einrasten“ der Screens zum Beispiel – fühlt sich bei dem iPod nano etwas anders an als bei den großen Brüdern. Anpassungen, die Apple wahrscheinlich für das kleine Display vorgenommen hat. Die App-Symbole sind rund gestaltet. Folglich ist auch der Homebutton rund markiert – Apple-typische Detailliebe.

Die Musiksteuerung über den Touchscreen läuft bequem. Doch ich bin ein Fan von „blinder“ Steuerung, wie es der iPod shuffle ermöglicht. Der Nano hat an der Seite zumindest Hardware-Buttons wie ein Headset: Zwischen „lauter“ und „leiser“ ist ein Knopf, mit dem die Musik gestartet, gestoppt und der nächste oder vorherige Song angewählt werden kann (per Doppel- bzw. Dreifachklick). Praktisch. Beim iPod shuffle ist es dennoch komfortabler.

Auf der zweiten Seite besprechen wir die Funktionen des iPod nano und geben ein Testfazit.


Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA APPLE

Anzeige
GIGA Marktplatz