iPod shuffle 2012 im Test: Der Neue, fast wie der Alte

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Apple führt ein gutes Konzept weiter: Der neue iPod shuffle sieht so aus wie der bisherige. Und dennoch hat er sich ein kleines bisschen verändert. Wir haben den günstigsten iPod von Apple ausgepackt.

iPod shuffle 2012 im Test: Der Neue, fast wie der Alte

iPod shuffle-Konzept: handlich, sportlich, klein

Der iPod shuffle ist klein wie eine Fernbedienung, aus eloxiertem Aluminium. Die fünf wichtigen Tasten auf der Vorderseite lassen sich nicht nur sehr gut bedienen, sondern fühlen sich auch sehr gut an. Dank Klemme lässt sich der MP3-Spieler gut an der Kleidung befestigen, zum Beispiel beim Sport.

Abgesehen von den neuen Farben und dem abgesetzteren Apple-Logo sieht alles aus, wie gehabt. Einen kleinen Unterschied gibt es dennoch: Die Oberfläche ist nicht mehr ganz so glatt wie bei dem Vorgängermodell (im Bild grün), sondern etwas matter, ähnlich der zweiten Generation (im Bild silber). Das ist gut so, der iPod Shuffle 2012 ist dadurch etwas griffiger.

Der Klemme des alten Shuffle ist deutlich handlicher, dafür sind die neueren Modelle kleiner.

iPod shuffle: Vorleser statt Display

Kein Display – das ist die erste Feststellung, die einige vor dem Kauf des Musikspielers zurückschrecken lässt. Trotzdem, “ich liebe meinen iPod Shuffle“, würde ich sagen, wenn ich es nicht schon getan hätte. Zwei Gigabyte Musik lassen sich auch ohne Display sehr gut auffinden.

Wie findet man ein bestimmtes Album in zwei Gigabyte Musik? Du kannst über iTunes Playlisten auf den MP3-Spieler synchronisieren. Oben ist ein kleiner Button, mit dem Du VoiceOver aktivierst: Titel und Interpret wird vorgelesen. Bei längerem Drücken werden die Wiedergabelisten vorgelesen. Klick auf Play spielt die eben vorgelesene Liste ab.

Klingt erst einmal gewöhnungsbedürftig, hat aber Vorteile: Der iPod shuffle kann komplett blind bedient werden, ob in der Hosentasche oder im Dunkeln störendes Displaylicht.

Die richtige Aussprache der Interpreten, seltener der Songs, liegt manchmal deutlich daneben, ist aber erkennbar und erfüllt damit seinen Zweck.

iTunes & iPod shuffle – eine Zwangsehe.

Manche Tester werden sicher bemängeln, dass der Käufer zur Verwendung von iTunes gezwungen wird. Wer seine Musik eh in der Mediatheks-Software von Apple hat, schätzt die reibungslose Kommunikation zwischen den Geräten: Intelligente Wiedergabelisten werden übertragen, der Zähler der abgespielten Songs fortgesetzt und so weiter.

Lieferumfang des iPod shuffle: Keine EarPods

Wer auf neue die neuen Ohrstöpsel gehofft hat, wird enttäuscht: EarPods liegen nicht bei, sondern die bisherigen Kopfhörer.

Des Weiteren liegen in dem Böxchen:

  • USB-Stecker zum Aufladen und Synchronisieren des Shuffle
  • kleines Bedienungsheftchen
  • Apple-Aufkleber

Fazit iPod shuffle im Test

Apple hat nicht viel verändert, es war aber auch gar nicht notwendig – nach wenigen Entwicklungsschritten ist und bleibt der iPod shuffle das, was er seit 2010 ist.

Sicher können manche nichts mit dem Konzept anfangen, ich schätze es: Meine Musik höre ich meistens über den Shuffle, trotz CD-Player, iPhone, iPad und iTunes Match – den Cloud-Dienst unterstützt der Shuffle natürlich nicht.

Sparsame Interessenten werden angesichts des Preises schlucken: Für 49 Euro () gibt es von anderen Herstellern natürlich auch MP3-Spieler mit Display...

Vorteile

+ klein und handlich
+ hochwertig verarbeitet
+ blind bedienbar
+ gute Ergänzung zu iTunes

Nachteile
- verhältnismäßig teuer
- kein Display
- iTunes notwendig

Weitere Informationen zum iPod shuffle

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Weitere Themen: iTunes, iTunes for Windows (64 bit), Apple


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