Mozilla Firefox, auch einfach nur Firefox oder abgekürzt FF genannt, ist der in Deutschland am weitesten verbreitete Internet-Browser. Die offizielle Abkürzung für Firefox ist eigentlich Fx, das Kürzel wird aber kaum verwendet. Entstanden ist der Firefox 2002 als Browser-Abspaltung der Mozilla Suite, dem OpenSource-Nachfolger des legendären Netscape Navigator.
Firefox unterstützte schon sehr früh eine Reihe von innovativen Browser-Techniken wie Tabbed Browsing, also das Öffnen neuer Seiten in Tabs, oder die einfache Einbindung von Browser-Erweiterungen, die bei Firefox Add-ons heißen. Insbesondere die Möglichkeit, den Browser mit eigenen Themes und Add-ons zu individualisieren und mit passend auf den Nutzer zugeschnittenen Funktionserweiterungen auszustatten, hat das grundsätzliche Arbeiten mit Browsern grundlegend geändert.
Firefox wird von einer freien Entwicklergemeinde als OpenSource-Software entwickelt, als Sponsor und Herausgeber fungiert die Mozilla Foundation. Firefox ist plattformübergreifend für alle großen Betriebssysteme Windows, Mac OS und Linux downloadbar, zusätzlich gibt es auch eine portable Version für USB-Sticks und eine mobile Version des Programms für die Nutzung auf Android-Smartphones.
Für die Darstellung von HTML- und XML-Seiten nutzt Mozilla Firefox die Gecko-Engine, deren Versionsnummer seit Firefox 5.0 wieder der des Hauptprogramms entspricht. Eine noch relativ neue Entwicklung ist Firefox Sync, eine kleine Anwendung, mit der individuelle Einstellungen wie Tabs, Lesezeichen oder Passwörter des Firefox über mehrere Geräte hinweg synchronisiert werden können.
In den Einstellungen können zahlreiche Anpassungen vorgenommen werden, was zum Beispiel den Umgang mit Cookies, Pop-Ups oder Javascript betrifft. Profis können tiefergehende Konfigurationsänderungen auch auf einer XML-Seite vornehmen, die man aufruft, indem man „about:config“ in die Browser-Navigation eingibt.